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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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827
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Februar und März 1634. 827

Herren und Obern mittheilen, indem ihnen nichts erwünschter wäre, als wenn dergleichen billige und an-nehmbare Vorschläge ausfindig gemacht winden, damit man in gutem Frieden verbleiben könnte. — LncernM sich vernehmen, es bedauere, daß es als ein unparteiisches Ort, das sich weder mit Kesselrings'"che beladen habe, noch auch ausgezogen sei, auf die Cvnfercnz in Solothurn nicht eingeladen worden sei^ jetzt zu einer Partei gemacht werde"). Hierauf wird erwidert, daß von Lucern aus scharfe Schreiben"^gefertigt worden seien, und daß es sich auf der Conferenz zu Frauenfeld der Sache eben „ernstlich" an-benommen habe. — Lucern antwortet, weil die Tagleistungen der katholischen Orte mcistentheils bei ihmEhalten würden, so habe es, was gemeinsam beschlossen worden sei, nach altem Brauch unter seinem Jn-'Pcl ausgefertigt und glaube auch zu Frauenfeld nichts Anderes gethan zu haben, als wozu es als ein'^regierendes Ort wohl befugt gewesen sei. Es hoffe also, sich weder mit Schreiben noch sonst interessiertKnackst zu haben, zumal da ihm nichts lieber wäre, als daß man allerseits sich versöhne und in gutemu Island verbleibe. früher gut befunden worden war, zu leichterer Erledigung der Sache alles Volk^unzuniahneu, sollte bei dieser Gelegenheit andrerseits ein Gleiches auch gethan und das Volk heimgeführter en, — Un und Unterwalden entschuldigen sich, daß sie von der Conferenz zu Fraucnfcld weggebliebenes sei dieß „aus keiner Gefahr" noch zum Despect jemandes geschehen, wie jeder Gesandte mit Meh-^'em wird zu berichten Wissens. — Die vier Orte, welche ins Feld gezogen waren, eröffnen, man werde sicherinnern, was der Pässe halber im Thurgau, besonders aber wegen des Passes zu Stein, auf letzterErrechnung verhandelt worden sei. Zürich habe versprochen, diesen Paß also zu versorgen, daß niemand! daher Schaden besorgen müsse. Damals sei auch der Stadt Constanz, als sie ihre Mauern etwas^ essern sollte, ein Versicherungsschreibcn geschickt worden, daß der Paß über den eidgenössischen Boden^ ^rem Nachtheil oder Schaden niemanden werde gestattet werden. Wie aber der schwedische Feldmarschalldurch die Stadt Stein über eidgcnössisch-thurgauischen Boden den Weg zur Belagerung der Stadt'mauz genommen habe, das sei jedermann bekannt. Auf diesen schwedischen Einbruch hin hätten ihreUnd^" ^ Obern sich zu Gemüth geführt, was früher auf Tagen oft wiederholt, von den XIII Orten' ^en Zugewandten verabschiedet und erklärt worden sei, nämlich daß man einander zu Hülfe eilenwenn die eidgenössischen Lande und Leute von fremden Fürsteil oder Ständen angegriffeil würden,dessen, wie auch kraft der Bünde, und um jedermann zu zeigen, daß sie ihre gegebenen Versprechungenseiei^^" staunen seien, mich um an den Tag zu legen, daß sie an dein schwedischen Einbruch unschuldigh sowie auch um zu Erhaltung der eidgenössischen Reputation und zum Schutz der Untcrthanen daszu leisten, seien sie, wie sie verhoffen, ehrlich, redlich und wohlbefugt aus- und hernach auch wieder^'"gezogen. Gleich hernach sei ihnen Kilian Kesselring zu Whl in die Hände gefallen. Weder Haupt-,m'"!/ ""H Kriegsleute hütteil auf ihn „gesetzt", sondern, als er öffentlich als Verräther ausgeschrieen^er en sei, habe man ihn zwar in Haft behalten, hätte ihm aber Anfangs gern davongeholfen. Inzwischenzu ü " ""^er Thurgauer verhaftet worden, und habe auf Kesselring Sachen bekannt, welche im Processe^mide» seien-). Derselbe sei auch sonst so hoch „verleidet" worden, daß ihre Kriegsräthe, in deren^ er noch sei, sich veranlaßt gesehen hätten, dem Recht gemäß wider ihn zu procedieren. Jedes Ortkeim mit einem Maleficanten, der ihm in die Hände falle, nach dem Recht zu verfahren, und

uick^ ^em andern hiebet Ordnung oder Maß vorzuschreiben. Der Prvceß sei allein deßhalb nochMit ^^etheilt worden, weil er noch nicht vollständig sei-); sonst hätte man kein Bedenken gehabt ihn' Zeilen, Weil ihre Herren und Obern der Ansicht seien, daß man dermalen wegen Kesselring sich