816 Januar 1634,
Disciplin gehalten werde. Den Paß kann man diesem Volk zu Stein, Schaffhausen oder auch Nhe»"''anweisen. Sind dann die Entschlüsse von den genannten Orten eingetroffen, so sollen von den neun ^ordneten Kriegs- und Standesräthen nur zwei nach Befehl der übrigen an einem bequemen Orte sich berck"und die Zeit zur Ausführung obigen Planes bestimmen, auch die Losung oder die Wortzeichen fürTheile geben und im Namen des getreuen, gnädigen und allgewaltigen Gottes das Werk an die H'""nehmen in der getrosten Zuversicht, daß der erbarmende Gott dieser gerechten Sache beistehen undwie auch aller bedrängten Christgläubigen hochmüthige Feinde dermaleneins auch dämmen werde.walte der Herr der Herrschaarcn. XI. Das Manifest, das die vielen Motive zu diesem Land- und Sta»^krieg enthalten soll, wird Zürich im Namen beider Städte cvncipieren und Berit mittheilcn. Gedrucktes erst dann der Gegenpartei übcrschickt werden, wenn man auf Rapperswyl und Mellingen im Anzugwird. XII. Die neun Kriegs- und Standesräthc haben sich jederzeit im Felde, jeder bei der Abtheilung st""Volkes aufzuhalten.
Konferenz der V katholischen Orte.
Lucer»». lK34, 2K. und 27. Januar.
Ztnatsnrchiv Luccrn. Al'sch. >!>.>-vnno 1VZ4. Bd. XXIV. t'ul. 24.
Gesandte: Lucern. Moriz An der Allmend, Schultheiß; Jost Bircher, Ritter, Alt-Schultheiß'"^Stadthauptmann; Ulrich Heiuserlin, Statthalter und Panuerherr; Ludwig Schumacher, Seckelmeistee '"Schützenveuner. Uri. Johann Kaspar von Spiringen, genannt Arnold, Ritter, Laudammann;Nvmanus Troger, Ritter, Alt-Landammann. Schwyz. Heinrich Rcding, Ritter, Alt-Landammaun^Pannerherr; Johann Kaspar Ceberg, Ritter, Alt-Statthalter. Unterwalden. Johann Jmfeld,ammann und Landshauptmann, von Obwalden; Johann Walthart Lussi, Landammann und Pan»e'^ 'von Nidwalden. Z u g. Wolfgang Wikart, Peter Trinkler, des Raths.
i». Freunde und Verwandte des Obersten und Freiherrn König, der wegen ihm zur Last g"^.Unthaten, „welche bisher von nnsrer Nation niemals gehört worden", verhaftet worden war, bitte»/ ^Gesandten möchten jemand ans Koste» der Verwandten nach Innsbruck deputieren oder, wenn König ^nicht mehr anzutreffen sei, zum Kaiser selbst, um in Verbindung mit einem von Seite der Verw»''Abgeordneten zu sollicitieren, daß der Freiherr an seinen Rechten nicht verhindert werde, sonder» ^verantworten könne. Die Gesandten halten es nicht für rathsam, jemanden von ihnen abzusenden,in diesen Proceß zu mischen, wollen aber an die Erzherzogin Clandia und an den Kaiser ein kurzesschreiben erlassen, i». Was ferner die Klage und das Begehren des Obersten Ossa anbetrifft, ivelck)^,gegen den Rittmeister Giel von Gielsberg an Lucern hatte gelangen lassen, so wollen die Gesandten ^vier Orte, die sich dessen nicht versehen haben, ihren Herren und Obern davon Kenntnis; geben,wird ralhsam erachtet, das Schreiben Ossas dem Prälaten zu St. Gallen mitzutheilen, da Giel stchdessen Land retiriert hat. v. In.Betreff der nach Frankreich abzuordnenden Gesandtschaft erhältFreiburg den Bericht, daß es darauf verzichte, den vierten Gesandten .zu stellen und dessen Stellung ^thurn cediere. Zu großem Befremden der Gesandten kommt von Solothurn die Erklärung, daß es wü"> ^die Gesandtschaft möchte eingestellt und aufgeschoben werden, weil Cardinal Richelieu todtkrank sei