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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
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814
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Januar 1634.,

ferner werde eine Auflage auf die Ausfuhr der Waaren und des Viehs gelegt werden müssen, lieber^sei im Lande ein selcher Ueberfluß an Gold- und Silberzierdcn, daß daraus eine große Summegemünzt werden könnte. Sehr viel sei endlich an Aufteilung von guten Proviantmeistern gelegen,die Früchte dem Lager zuführen. VIII. Was den Operationsplan anbetrifft, so muß derselbe ein doPP^sein, einer für Zürich, der andere für Bern. Zürich nun hat einen Anschlag auf Napperswhl anszusifl»^und zwar mit dem geworbenen Volk; wenn dessen noch keines vorhanden ist, auch noch nicht die ^Genfer angelangt sind, so sollen 100 entschlossene Burger von Zürich und aus der nächsten Umgegendgelesen werden, zu welchen UX) Mann von der Besatzung zu Stein und 100 Geworbene aus demmente des Obersten von Erlach stoßen könnten, oder man könnte statt dieser von den 1000 Mann,Feldmarschall Horn stellen würde, die 360 nehmen. Mit Petarden, Sturmleitern, Feuerkugeln, SclMizeug u. s. w. versehen, sollten diese Napperswhl zu überfallen suchen. Ein anderer Haufe hat sichgrobem Geschütz in Bereitschaft zu halten, damit man sich, wenn der erste Angriff scheitert, der Br>^bemächtigen und dieselbe zu Hurdeu mit einer Schanze verwahren könne. Damit aber die Stadt nichtder Seeseite her entschüttet werde, sollen entschlossene zürcherische Schiffleute in der 'Nacht, in welcher ^Anschlag ausgeführt wird, alle Schiffe, welche sie antreffen, entweder nach Zürich sichren oder „mit füll'lichen Instrumenten" unbrauchbar machen. Zweckmäßig würde es sein, wenn man von Rohan dieBündnerregimenter von Brügger und Salis zur Disposition haben könnte, damit sich dieselben Wesens »»°der Ziegelbrücke bemächtigen, zu den evangelischen Glarnern stoßen, durch die March und Gaster ziehe»sich bei Napperswhl und Hürden mit den zürcherischen Haufen verbinden könnten. Sollte der Anschlag ^Napperswhl mißlingen, so könnte man eine» Theil des Volkes mit Zuzug aus der Herrfchaft Grüm»^'zu einer Belagerung der Stadt zurücklassen, mit dem Ziest, immerhin noch 6 bis 7000 Mann, gegen S^"oder Zug marschieren. Damit man aber von Seite des Abts von St. Gallen und anderer nnruh^Leute selbiger Gegend, wie auch von Seite der Besatzungen von Constanz und Lindau nichts zu besv^'habe, sollen von denjenigen Pferden, welche man von General Horn in Dienst nehmen wird. 6 bis 7^den Thurgau „auf die Papisten" nnd in das Land des Abtes gelegt werden, um dem See nach diezu verwahren und den Ausfällen der Constanzer entgegenzutreten; diesen könnten einige Fähnlein Zl»'^beigegeben nnd im Land vertheilt werden nnd die evangelischen Thurgauer, Nheinthalcr und Toggenl»»^könnten nach und nach zu ihnen stoßen. Appenzell, Nheinthal und St. Gallen könnten den Rhein »»^ ^vberthurgauischen Pässe verwahren und uöthigcnfalls auch der Herrschaft Sax zu Hülfe kommen.dessen würde Feldmarschall Horn mit dem Rest seiner Armee die Diversionen in der Nachbarschaft beobachten. IX. Denen von Bern wird der Anschlag auf die Städte und Pässe zu Mellingen und Brenig"^übertragen. Von den 2000 Mann geworbenen Volks und dem unteraargauischen Regiment soll einMellingen mit Sturm, Petarden, Feuerkugeln und anderm Feuerwerk augreifen; dasselbe wird sichlange halten können. Unterdessen wird der andere Theil, unterstützt durch etliche Stücke groben GeschO'von Lenzburg und zwei oder drei Compagnieen Reitern und einigem Fußvolk auf Bremgarten losg^'Die Thore ohne Schutzgitter können gegen das Land und gegen das Wasser und die Brücke hin mitoder Petarden aufgesprengt werden. Sobald dieß ins Werk gesetzt sein wird, muß das grobe GeschOdem Regiment aus der Stadt und dem oherläudischen von Bern aus durch das Emmeuthal über Willisin Eilmärschen gegen Luccrn ziehen, das obcraargauische Regiment seinen Weg eben dahin übernehmen und zu den klebrigen stoßen, so daß am zweiten oder dritten Tag an 7000 Mann bei einander