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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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October 1633.

die zu Wtzl liegenden Kriegslcute der vier Orte in VerHaft genommen haben, als er sich dahin begab, u>»sich Raths zu erholen, wie dein Brennen des in Constanz liegenden Zusatzes Einhalt gethan werden könnt»Zugleich sprechen sie ihr Bedauern aus über die Lästerungen und Scheltworts, welche von dem Kriegsvoder vier Orte täglich wider Zürich und seine Neligionsverwandten ausgestoßen werde». — Der Abt a»t-wortet auf obiges Schreiben, von dergleichen Schmähungen sei ihm nichts bekannt. Sollteil solchegesunden haben, so werde er die Hauptleute ermahnen, dieselben mit Ernst abzustellen. Was Kesselring ^treffe, so habe er mehrnials um dessen Relaxation angehalten, von den Hauptleuten aber jedesmal de»Bescheid empfangen, daß sie aus besondern Ursachen nicht willfahren könnten, daß ihm aber nichts Unbillignoch Unrechtes geschehen solle. Er wolle sie gern nochmals daran erinnern und Alles thun, was zu d»allgemeinen Vaterlandes Frieden und Wohlstand gereichen könne.

«SO.

Conferenz der V katholischen Orte.

Weggis. 1«33, 14. Oktober.

Staatsarchiv Lucern. Msch.ete anno 1633. Bd.XXIIl. t'ol.-iüi).

GesandteLucern. Moriz An der Allmend, Alt-Schultheiß-, Heinrich Flcckenstein, Ritter, Pann^Herr; Ludwig Schumacher, Seckelmcister und Vcnner, alle des Raths. Uri. Sebastian Heinrich Tr^Ritter, Alt-Landammann. SchwHz. Sebastian Abhberg, Landammann; Heinrich Neding, Ritter,-^Landammann und Pannerherr. Unterwaldcn. Marquard Jinfeld, Alt-Landammaitn, von Oblvalde»>Johann Walthart Lussi, Landammann und Pannerherr, von Ridwalden. Zug. Konrad VrandeubcuZ'Seckelmcister; Beat Jakob Motzenberg, des Raths; Kaspar Blattmann, des Raths.

Diese Zusammenkunft ist in Folge eines Antwortschreibens von Zürich zusammenberufen worde»'in welchem dasselbe die Freilassung Kesselrings verlangt. Vor der Versammlung erscheinen als Abgeord»^von Zürich Seckelmcister Hirzel und Oberst Schmid und tragen dasselbe Ansuchen mündlich vor.

Herren und Obern anerbieten Caution für Leib und Gut und machen sich anheischig, wenn durch nnparte»'sche Kundschaften etwas auf ihn herauskommen sollte, mit den mitregierendcn Orten an der BestrahlTheil zu nehmen. Sollte ihnen nicht entsprochen werden, so lassen sie es bei den Erklärungen des lehts''Schreibens bewenden, hoffen aber nicht, daß man die Sache so weit werde kommen lassen. 1». Bevor d»Bcrathung über dieses Ansuchen beginnt, besprechen sich die Gesandten darüber, wie die begonnene Act^ohne daß der Ehre der Orte Eintrag gethan werde, ausgeführt werden, wie man sich die immer gr^werdenden Kosten wieder vergüten lassen könne, wie die Inquisition und die Processe zu formieren, diezu bestrafen, die Grenzen und Pässe zu verwahren seien. Dieses alles solle aus einer Eonferenz der d"Thurgau regierenden Orte berathen werden. Diese Ansichten werden all rsksronänin genommen. «das von den Abgeordneten Zürichs vorgetragene Begehren um Freilassung Kesselrings werden durch ^Ausschuß denselben die Bedenken und Empfindlichkeiten zu Sinn gelegt, welche die beiden letzten Sch»-'^Zürichs hervorgerufen haben, ferner die Ursachen auseinandergesetzt, welche die vier Orte zumihres Volkes veranlaßt haben, so wie der übrige Gang der Sachen, das alles in der Hoffnung, daß .Abgeordneten ihrerseits ihre Gesinnungen deutlicher aussprechen. Schließlich wird ihnen der Bescheid gegeben, '