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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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785
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October 1633. 785

förderlich benachrichtigt werden. — Die Gesandten von Bern, Basel und Schaffhausen ersuchen inzwischenf Herzog von Nohan und den Anibassador du Landb schriftlich um ihre gnädige Jnterposition in dieserache. ,1. Bezug auf das von Oberst Shavalizgi von Muggenthal inr Namen des Feldmarschallsangetragene Specialbiindniß der vier Städte mit der Krone Schweden und den deutscheu confvderiertcndursten und Ständen, welcher Antrag letzter Tage zu Zürich gestellt und den übrigen drei Städten auch'uUgethcilt worden ist, findet man, daß man bei so bewandten Umständen in keine engere Verbindung sichAnlassen könne, sondern vergleicht sich, weil der König, bei dessen Lebzeiten die Sache ein besseres Aus-gehabt habe, selbst die Neutralität begehrt und man sich derselben bisher möglichst beflissen habe, einnäheres Einverständniß aber unfehlbar die Zerrüttung der Eidgenossenschaft nach sich ziehen würde,über ein Schreiben an den Marschall Horn in der vier Städte Namen in dein Sinne, wie 1632 an denu»ig und den 12. Juli dieses Jahres an den Canzler Oxensticrna geschrieben worden ist. Zürich wird^ Schreiben entwerfen und vor der Absendung den drei Städten mittheilen, v. Zürich glaubt, daß esunpassend wäre, wenn der Feldmarschall Horn zu Verhinderung der abermals projectierten Erneuerungf urailündischen Bündnisses an gesammte XIII Orte ein Schreiben ergeheil ließe. Man erachtet aber fürcher, es ^ unterlassen, zumal da die Spanischen der Zeit mit keiner großen Macht in Italien versammelt, - t". Ob und wie das Schreiben des Obersten von Scherfeilberg von Baden aus beantwortet worden^' darüber mögen sich die Gesandteil Schaffhausens im Durchreiten zu Badeil erkundigeil und, was sie er-. )^n, den übrigen Orten hernach auch mittheilen. A. Basel und Schaffhausen bitten um getreues Auf-und allfällige Hülfe, falls die Spanischen, wie verlautet, ins Elsaß und in die Niederlande ziehenvllen und das Gebiet ihrer Herren und Obern zu dessen höchster Gefahr berühren würden. — Zürich und^u versprechen, den beiden Städten in jedem Nothfall den vorigeil Verabschiedungen gemäß eid-^ religionsgenössischen Beistand zu leisten. Schaffhallseil dankt Zürich für den schon früher schriftlich undmündlich versprochenen Beistand und anerbietet sich hinwieder auch zu allem Gilten. I». Zürich"llcht von den übrigeil drei Städten zu vernehmen, wessen es sich von ihnen zu versehen habe, wenn denf'lgelischen Thurgauern oder andern seiner Unterthaucu von dem zu Constanz liegenden Zusatz mitfub und Brand und andern Gewaltthäligkeiten zugesetzt würde. Etil Theil der Gesandten läßt es bei^ schon früher gegebenen Erklärung verbleiben; Bern eröffnet, daß man sich auf seinen schnellen Beistandl nilint verlassen dürfe; es habe ausdrücklichen Befehl, Zürich dessen zu versichern. Bereits sei eine nam-l ^ Ailzahl Volkes in voller Bereitschaft, welches an dem einen und andern Ort früh genug erscheinenes wünsche aber, daß man in dieser Sache nicht überstürzt handle und bis zur rechten Gelegen-. ^ Üch gedulde. ». Für den Fall, daß die Spanischen sich unterstehen sollten, ihren Paß nach Deutsch,f uild in die Niederlande durch die Eidgenossenschaft zu nehmen, vielleicht auf Anleitung und Zulassungkatholischen Orte, und sie dann nothwendig das Gebiet des einen oder andern evangelischen Ortesfuhren müßten, ist man der Ansicht, daß man sich alsdann zu der Gegenpartei, nämlich zu den Schwe-in sch^gen sollte. Weil man aber darüber nicht instruiert ist und sonst allerlei Bedenkeil sich dagegenfeben, nimmt man die Sache in den Abschied, damit man sich auf nächster Zusammenkunft darüber zu^ aren wisse. Ic. Was Zürich und Bern wegen der Feuer- oder Loszeichen und wegeil des Passes überf Reuß nat einander gesprochen haben, werdeil die Gesandten der beiden Städte ihren Obrigkeiteil refe-., Bern, Basel und Schaffhauscn schreiben an den Abt zu St. Gallen und die Commandanteil des

Attischen Kriegsvolkes um Freilassung des Kilian Kesselring, Oberstwachtmeisters im Thurgau, welchen

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