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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Octobcr 1633.

Worauf man dann sich berathen könne, wie man verfahren wolle; denn wahrscheinlich fei auch nach HM"-Abzug das Land noch nicht vollständig gesäubert, und die Grenzen und Pässe seien immerhin noch i"bewachen. Ueberdieß seien Uri alis den Bünden ernstliche Warnungen zugekommen, es möchte auf seine P"!"ein wachsames Auge haben. Aus der Relation von Aufdermaur geht hervor, daß der größere Theil d"Thurgauer damit umgegangen sei, bei der Anwesenheit der Schweden eine offene Rebellion zu beginntsich frei zu macheu oder doch wenigstens der Beherrschung der katholischen Orte sich zu entziehen. Bereitliege einer der Cvnspirauten zu Whl in Banden und habe, gütlich und peinlich examiniert, ausgesagt,die L-ache ins Werk gesetzt werden sollte nach Anleitung lind Disposition Kilian Kesselrings, des Haupts^lichsten Rädelsführers, der sich auch schon in Nerhaft befinde. Es gehe daraus hervor, wie sehr es nöOsei, für die eigene Sicherheit zu sorgen und darüber zu Nathe zu gehen, wie die Teilnehmer an derjcetierten Rebellion zu bestrafen seien, damit die von Zürich, wie sie ohne Zweifel es versuchen werden,einen Northeil ergreifen und die Sache hintertreiben. Es wird daher für nothwendig erachtet, „auf ^man eine rechte Inquisition zur Hand bringe, hierin den Unterschied zu macheu und halten, daß der ^Orteil Amtsleutc zu Whl mit inquirieren ferners nicht gryffent noch fürfahrent. weder was ihnen i"Quartier gfallen und sich noch whters dergstalt begäben möchte." Damit der Landvogt im Thurgau ^seinen Theil thun könne, wird mau ihm für den Anfang die Geständnisse beider Verhafteten übergeben """ihm auftragen, mit seineil ihm untergebenen Amtleuten die Inquisition und Procedur unverzüglich ins K"Zu setzen. Was nun die Hauptsache betrifft, so gehen die Meinungen dahin, daß man sich einerseitsBlöße geben, andrerseits sich nicht durch zu großen Eifer fortreißeil lassen solle. Lucern wird ersucht,die Pässe der Reuß cutlaug ein wachsames Auge zu haben, die übrigen Orte auf die ihrigen. Fernerdie sieben katholischen Orte Lucern die Vollmacht, die ennetbirgischen Unterthaileu im Fall der Roth Z" ^rufen und dahin zu mahnen, wo ihre Hülfe vonuöthcn sein wird. Lucern wird überlassen, mit sei"""Volk entweder sofort aufzubrechen oder mit demselben zu warten, bis wegen größerer Roth die Mahn""-an dasselbe ergeht. Den Unterthauen des Abtes zu St. Gallen hätte man gerne die Last der aufBoden stehenden Mannschaft aus den vier Orten abgenommen; sie in den Thurgau zu verlegen, hältfür uiithuulich. Damit aber Zürich und andern dein Prälaten nicht günstigen Orten kein Anstoß gc^'werde, soll mau in Erhebung des Proviants aus dem Thurgau vorsichtig und bescheideil sein. Fü" ^Ersatz der auflaufenden Kosten sind schon einige Mittel ausfindig genmcht. I». Besonders erfreulich ist ^Schreiben des Kaisers (ä. ä. 17. Juli), in welchem derselbe die Orte nachdrücklich versichert, daß ^Erbeinigung unverbrüchlich halten, die Eidgenossenschaft der XIII Orte jederzeit bei ihrer Freiheit, st""Rechten, Privilegien und Immunitäten unangetastet lassen werde, und noch Ancrbietungen macht, d"""sich jeder Gesandte erinnern wird. Es wird ein Dauksagungsschreiben an denselben erlassen- deinHerrn von Schwarzenberg, welcher jene Erklärung mit seinen großen Kosten „ausgebracht hat", wirdRecoguition zuerkannt. Und da der Kaiser auch zu wiederholten Malen durch seine Generale den kast'^scheu Orten alles Gute anerboten hat, so kann man nicht umhin, „darüber eineil Nathschlag zu fasse"denselben auf die Weise iu's Werk zu setzen, wie jeder Gesandte an gebührendem Orte referieren«. Es wird für nothwendig erachtet, dem König von Frankreich auf sein Schreibeil einen zuverläi"'^Berlcht über den Verlauf der Sachen zu geben, damit die katholischen Orte bei Hof nicht etwa vonSeite verunglimpft werden. Als das beste Mittel dazu wird erachtet, durch Hauptmann Alpho'sSonuenberg, dein Lucern schon etliche Aufträge gegeben hat, und Oberst von Affry, der sich dermal"" ^