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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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September 1633. 777

^rselbe keinen andern Zweck, als wie sie früher schon erklärt hätten. Sie hätten erwartet, daß alle Orte"Ulli anhält der mehrmals gegebenen Erklärnngen ausziehen würden, um den großen Affront zu reparie-dr», die Nntcrthanen zu schirmen und das Vaterland besser sicher zu stellen. Lueern habe den Aufbruch.^r nicht ziehen lassen, um zu vernehmen, zu was man sich gemeinsam entschließen werde; auf die erste' Ahnung werde es aber auch ins Feld ziehen in der Erwartung, daß man es daran nicht allein nicht- "vern, sondern auf erfolgte Mahnung gleichfalls aufbrechen werde. Die übrigen Orte möchten sichVen, wessen man sich zu ihnen zu versehen habe. Obgleich dem Prälaten von St. Gallen Ver-. '^'ung gegeben worden sei, so handle es sich doch nicht allein um ihn, sondern um das allgemeine An-sj^. andere Unterthanen nnd Gotteshäuser mehr. BlvS in eine Besatzung einzuwilligen, hätten

^ keinen Befehl, weil dadurch der ciue Theil verwahrt, der andere aber wider die Erbeinigung lind Neu-z» ! ^ »Hinterhalten" werden müßte. Sie seien nochmals der Ansicht, daß man sich insgemein zu einer ernsten^ entschließeil solle; »venu dieß nicht erhältlich sei, so müßteil sie die Sache Gott befehlen und AllesUiid^^" Herren lind Obern in den Abschied nehmen. — Da jeder Theil bei seinem Befehl verbleibt>uan sich vergleichen kann, so wird der ganze Verlauf in den Abschied genommen.

VII katholische Orte.

die . ^berstlicutenant von Schönau gibt an die siebeil katholischeil Orte ein Schreiben des Inhalts ab,^ ^Herzogin Claudia habe jederzeit darnach gestrebt, mit der Eidgenossenschaft gute Nachbarschaft zuhalt ^^r>egen sw „ach Coustanz, um jeden Argwohn zu vermeiden und die alte Erbeinigung treu zuhe'i,^ ^iutzung gelegt habe. Mit Schmerzen aber habe sie dagegen gesehen, daß ihren Fein-

sch. eidgenössisches Land der Durchpaß gegeben worden sei. Die Erzherzogin wisse, daß die kathvli-Fciiid^^ daran Schuld seien und habe auch deren „gute und herrliche gefaßte Resolution", diesem. ui lhrem Land entgegen zu treteil, mit Freuden vernommen; sie dürften, wenn sie weitere Hülfe an^ssci^ ""d Reiterei von kaiserlichem oder spanischem Volk Vonnöthen hätten, sich unfehlbar auf dieselbe ver-, und sollten nur bei Zeiten dafür das Begehren stelleil. Nachdem sie die Hoffnung ausgesprochen hat,^ Feiildes bald Meister sein werde, da der Herzog von Feria mit 12,000 Manu und Graf von18,000 Mann sich mit einander verbunden hätten, um geil Cvnstanz zu ziehen, wünscht sie,niits' ^ ihrem eignen Volk den Feind aus ihrem Laude vertreiben möchteil, damit man nicht ge-

Etci ^ ^ ^hu in der Eidgenossen Land zu suchen. Der Kaiser, das Haus Oesterreich und alle katholischen^ des Reiches würden ihnen dafür sehr verpflichtet sein.

u» ans dmi Solothuriiemvinplav.

Coufercnz von Urs, Schwyz und Nidwalden.

Brunnen. 1833, 18. September.

Ze.«ldcö.,rch!v SUdwaldc,,.

^ei. Kaspar Roinanus Troger, Ritter, Alt-Landammanu; Josua Zum Brunnen, desJohann Kaspar Ceberg, Ritter, Alt-Statthalter; Johann Jnderbitziu, Diethelm Frisch-UUiuV^ Raths. Nidwalden. Johann Zelger, Alt-Landammanli und Landshauptmann; Barthvlo-

^dermatt.

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