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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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775
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September 1633. 775

Landvogt wird geschrieben, daß er bis auf weitere Verordnung mit den Untcrthancn des Rheinthals die^chse, wo es nothwendig sei, wohl verwahren solle, damit von daher weder den Untcrthancn noch der Eid-Mossenschaft Schaden entstehe. ». Der Herzog von Nohan schickt von Weinfelden aus die Nachricht, derpcldmarschall Horn habe seine Geneigtheit ausgesprochen, das ihm vorgetragene Accomodement anzunehmen,"ut der bestimmten Erklärung, daß er die Belagerung von Cvnstanz nvthgedrungen einzig im Interesseieiner Partei unternommen habe. Die Briefe des eidgenössischen Deputierten habe der Marschall denen inInstanz überliefert. Ungeachtet der abschlägigen Antwort sei derselbe immer disponiert, in dieser SacheWenige zu thun, was der Eidgenossenschaft lieb sein könne; inzwischen setze er die Belagerung fort. DerHerzog von Birchfcld sei mit seiner Armee zu ihm gestoßen und der Herzog von Weimar stehe mit der^nigeu bei Ulm, um die des Aldringer zu „kvstoyieren" und sich im Fall der Nvth mit dem Marschall'-er» zu vereinigen. Weil die Beschützung des Abtes zu St. Gallen eine der Hauptursachcn der Armierung^ katholischen Orte gewesen sei, habe er von dem Marschall Horn eine authentische Erklärung für deskes und seiner Lande Conscrvation begehrt, wovon er den Orten eine Copic übermittle. Das Original^erde durch Herrn von Mollondin dein Abt überbracht werden. Das Beste wäre, wenn die Orte ihr VolkWieder zurückmahnen und nur einige Wachen in den Thurgau legen würden, um das Raubcu der streifen-e» Soldaten zu verhindern. Zu diese»: Zwecke sei es am Platz, daß die Orte Deputierte nach Frauenfcld3cccn, damit ein einhelliger Beschluß in diesem Sinne zu Stande komme. Der Herzog werde den Abtfachen, auch einen Deputierten zu schicken. Wenn die Bewaffnung auf der einen und andern Seite fort-ucre, werde dieselbe nur Kosten und Verbitterung unter den Orten verursachen und das spauisch-kaiser-)e Volk ermuthigen, gegen das Schweizerland zu ziehen. Zu Erhaltung der Neutralität und um zu ver-^ ee», daß keine neuen Truppen die eidgenössischen Lande betreten, sei Einigkeit das einzige Mittel. Von^ Spaniern werde nichts Anderes gesucht, als ein Bruch dieser Einigkeit, was sie unfehlbar erreichen^ben, wmn sie ins Land kämen. Von Seite der Schwedischen könne dergleichen, wenn sie auch Lust^ ^ hätten, nicht begegnen schon um des Ncspectes willen, den sie für das Bündniß mit dem König von^nkreich trügen. Auf den Wunsch der katholischen Orte habe der Herzog mit dem Marschall Horn auch

. ^er aus Coustanz weggeführten und in dessen Hände gefallenen Hciligthümcr gesprochen. Dieser^ geantwortet, daß er dieselben auf den Bericht des Bischofs sorgfältig habe verwahren lassen, und daß

Hab

bi> .> um etwas Geld handle, welches von den Soldaten begehrt werde, da sonst jene Hciligthümcra»? > ^ituiert worden wären. Den katholischen Orten zu Gefallen habe der Marschall die Heiligthümer^ leuiem eigenen Seckcl erkauft und verehre ihnen solche. Die Orte möchten also die Conscquenzcn dieserhalt^^hcit betrachten, sich nicht überstürzen, sondern die Einigkeit und den Frieden unter sich er-^ Ii. Der Landvogt im Thurgau, welcher beauftragt worden war, an den Grafen von Wolfegg undlick „ ^mann, Bürgermeister und Rath die Schreiben der Tagsatzung zu überbringen, referiert ausführ-) über das Resultat seines Auftrags. Da man hieraus entnimmt, daß die gütliche Jnterposition undrick/"^" einstweilen erfolglos ist. so wird für nothwendig erachtet, nunmehr auch einen Abschied zu er-Und wird dem Herzog von Rohan für seine gehabten Bemühungen und Kosten schriftlich gedankt

Vers ersucht, die Hand von diesem Werk noch nicht abzuziehen, sondern den Feldmarschall Horn zude»/" "iler bösen Konsequenzen für die Eidgenossenschaft dafür zu stimmen, daß er seine Armee vonan . ^genössischeu Boden sobald als möglich abführe, damit man hernach auch desto besser anderneidgenössischen Grenzen liegenden Mächten entgegentreten und solche fern halten könne. Was das Kriegs-

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