September 1633.
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für das Beste, mit dem Aufbrach innezuhalten lind zuvor die Freundlichkeit zu versuchen,^ie dicß bei anderen Gelegenheiten gleichfalls geschehen sei. Dabei wird darauf aufmerksam gemacht, daß^», als die Kaiserlicheu die Bünde eingenommen, anch nicht gerade mit der Macht habe aufbrechen wollen,mau vielmehr den gegebenen Versicherungen getraut und andere gelindere Mittel versucht habe,andere Theil läßt sich gefallen, daß zuerst gütliche Mittel versucht werden, will aber, daß man sich gc-'^msam ins Feld begebe, damit man, falls die Freundlichkeit erfolglos sei, der Sache auf anderm Wegesegnen könne. Endlich vereinigt man sich dahin, dem Herzog von Rohan die auerbvtene Jnterposttionöstlich zn verdanken und denselben zu ersuchen, den Feldmarschall dahin zu bewegen, seine Armee bald-möglichst von dein eidgenössischen Territorium an andere Orte zu führen und den fernern Begehreu der^tc zu entsprechen. — Dem Feldmarschall Horn wird geschrieben, der geschehene Einbruch sei befremdend^gekommen, da derselbe der Neutralität und dem alten eidgenössischen Herkommen zuwider sei, auch leicht^schwerliche Verweise und Ungemach zur Folge haben könnte. Der Feldmarschall möchte deßhalb künftig^ Eidgenossen mit dergleichen Beginnen verschonen, und für dieses Mal das eidgenössische Territoriummstinöglichst verlassen. Etliche eidgenössische Uuterthancn und Angehörige, auch Güter, die auf eidgeuössi-^>n Gebiet in Sicherheit gebracht worden seien, zumal von dem Bischof zu Coustanz, seien gewaltthätiger^ angegriffen, zum Theil entfremdet und außerdem sonst viel Jnsolcntien und Exorbitanzen verübt^rden, wie dieß von dein Landvogt und den Amtleuten im Thurgan mit Mehrerem werde berichtet wer-man ersuche deßhalb den Feldmarschall, kraft seines gegebenen Wortes den Geschädigten gebührenden^icitz zu verschaffen. Die fünf Orte willigen in diese Schreiben ein mit dem Begehren, daß man, falls^ Freundlichkeit erfolglos sein sollte, alsdann gemeinsam dieses Volk von dem eidgenössischen Boden cnt-^nc. Ueberdieß machen sie anch darauf aufmerksam, man »verde sich noch wohl erinnern, daß ihre HerrenObern sowohl als andere Orte den III Bünden, als die Kaiserlichen sich ihrer Pässe bemächtigten,^ Hülfe und Assistenz, im Fall sie dieselbe begehren würden, anerboten hätten, was durch die Abschiede^lgt werde, so daß es unnöthig gewesen sei, diese Sache hier anzubringen. «. Der Herzog von Nohauscheint persönlich und läßt sich dahin vernehmen, er könne den Orten nicht verargen, daß sie wegen des^bersclMen Einfalls des Feldmarschalls Horn empfindlich seien und zu Erhaltung ihrer Autorität sich inMur gesetzt haben. Im Namen des Königs anerbiete er nochmals seine guten Officien. Weil her Max-ell den Einfall gemacht habe, weniger um die Stadt Constauz zu beleidigen, als um diesen Waffenplatz^ in den Besitz der Spanier kommen zu lassen, so wäre das Beste, wenn diese Stadt durch die Vermitt-Ng des Kölligs in unparteiische Hände, nämlich den XIII Orten übergeben, die Garnison daselbst abge-^)rt und durch eine eidgenössische ersetzt würde. Coustanz würde alsdann bis zum allgemeinen Frieden in.^sclstuud in den Händen der Eidgenossen und in der Neutralität verbleiben. Gewalt zu brauchen, seirathsam, weil der Fcldmarschall Horn so gar stark namentlich an Reiterei sei und ihm noch immerlvsi Miehe, so daß er in die 7000 zu Roß »lud zu Fuß habe. Auch könnte in einem so ebenen Lande,s^. ^ Thurgau, ohne Cavallcric wider eine so große Macht schwerlich viel ausgerichtet werden. Nochuniiwr würde die Sache, wenn die Orte sich mit den Feinden der Schweden vereinigen wollten, weilcum die Einen ans diese, die Andern auf die andere Seite gelenkt würden und die Eidgenossenschaft zu
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^ großen Schaden zum Schauplatz des Krieges gemacht würde, t. Der Fcldmarschall Gustav Horn
durch seinen Abgesandten, Oberst Schavalizgi, den Empfang des an ihn gerichteten Schreibens anzeigennochmals versichern, daß er nicht beabsichtige, die Eidgenossenschaft zu beleidigen, noch ihr etwas