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Juli 1633.
Seite des Kaisers und des Freiherrn König an Lucern und Untcrwalden nicht gelangt ist, so überläßt M»es denjenigen Orten, an welche es gelangt ist, einen Entschluß zu fassen. «I. Der Prälat von Einsiedel»ersucht durch Vermittlung von Schwyz um Rath wegen der von Zürich unlängst auf die auf seinem Bode»gelegenen Zinsen, Zehnten, Renten und Gülten aller Gotteshäuser gelegten „Gutsteuer". Die Gesandte»bieten ihm Jntcrcession an, insofern die ganze Geistlichkeit sich zusammenthun und an die Orte gelange»würde, v. Mit den Gotteshäusern, welche unter dem Schirm der Orte stehen, soll gelegentlich geredt wc»den, daß sie diesen gegenüber besser recognoscieren und sich den Respekt fürderhin mehr angelegt»sein lassen sollten, I. Es soll an die Obrigkeiten die Frage gestellt werden, ob es nicht thunlich wäre, d»zwischen ihnen und den Geistlichen zu Zeiten Streitigkeiten sich erheben, vom Papste zu begehren, daß de»'Nuntius Vollmacht gegeben werde, dieselben zu „vertragen".
Gemeineidgenössische Jahrrechnungtagsatzung der XIII Orte.
Baden. 1V33, 3. bis LI.Juli.
Staatsarchiv Zürich. tZvst. XII. IIS. kol. 2S5. Staatsarchiv Luccr». Absch. Se anno IVZZ. Bk.XXIII. kol. ZVS. Landcöarchiv Nidwaldc"'
Gesandte: Zürich. Heinrich Bräm, Bürgermeister; Salomon Hirzel, Seckelmeister. Bern. F»»"-Ludwig von Erlach, Herr zu Spiez, Schultheiß; Johann Frischherz, Venncr. Lucern. Jost Birchi»,Schultheiß; Ludwig Schumacher, Seckelmeister. Uri. Johann Kaspar von Spiriugen, genannt Arno^Ritter, Landammann; Johann Bernhard Schnüd, des Raths. Schwyz. Sebastian Abyberg, La»dammann; Melchior Betschart, des Raths. Untcrwalden. Sebastian Wirtz, Landammann und PanM'Herr; Bartholomäus von Deschwanden, Statthalter, von Obwalden; Johann Walthart Lussi, Landanuna'»'und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Beat Zurlauben, Ammann; Christian Jten, Seckclineist^Glarns Rudolf Tschudi, Landammann; Fridolin Tschudi, Statthalter. Basel. Hans RudolfObcrstzunftmeister; Hans Rudolf Wettstcin, Zeugherr und des Raths. Frciburg. Johann Reiff, Sä?"^heiß; Franz von Affry, des Raths und Gubernator der Grafschaft Neuenburg. S o lo thurn. HieronY»^'Wallier, Bauherr und des Raths; Urs Von Arx, des Raths. Schaffhausen. JohannJmthurn, Burg^'meister; Hans Heinrich Schalch, Seckelmeister. Appenzell. Martin Suter, Landammann, von JwU»'rhoden; Johann Zellweger, Landcsbaumcister und des Raths, von Außerrhoden.
Eidgenössische Begrüßung, i». Damit man für die ausstehenden Pensionen, Fried- und Vereinigunggelder, die geliehenen Capitalien und die davon verfallenen Zinsen, sowie für viele Pacticularansprachen eiuw»zufriedengestellt werde, auch den Beschwerden der eidgenössischen Kaufleute, die auf voriger und dermaligTagleistung vorgebracht worden sind, abgeholfen werden könne, wird einhellig beschlossen, eine ansehnlichGesandtschast von sechs Orten, nämlich Zürich, Bern, Lucern, Schwyz, Zug und Basel an den KönigFrankreich zu schicken. Den drei ersten Orten wird Vollmacht gegeben, die Zeit, wann die Abreisefinden soll, zu bestimmen. Die Instruction wird diesen Gesandten erst unmittelbar vor ihrer Abreise ZUihstellt. Der Herzog von Rohan wird schriftlich ersucht, diese Negotiation mit empfehlenden Schreiben gHof zu unterstützen. — Der Herzog verspricht hierauf seine besten Officien, ersucht aber, ihm in Bezug ^den begehrten Aufbruch auch zu willfahren und mit der Reise bis in den September zu warten, weil ^hoffe, es werde bis dahin auf seinen dem Hof übersandten Bericht von dem König ein genügender Beschs