Februar 1633.
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^gehen lassen uud lassen dasselbe auch verlesen, t. Dein Hans Georg Russinger und Mithaften, Handcls-leuten zu Basel, sind zu Straßburg erkaufte Waarcn im Werth von etlichen tausend NeichSthaleru den 10. Ja-nuar zwei Stunden von Colmar durch eine Anzahl Reiter geraubt worden. Auf das Begehren der Ge-schädigten läßt man sowohl den Feldmarschall Horn als den Nheingrafen schriftlich ersuchen, die VerfügungZu treffen, daß die Waaren oder der Werth derselben restituiert werden, zx. Was im Durchreiseil zu Zürichdein Herrn du Lands wegen des Mordes in der Clus und der (III) Bünde halber angebracht worden, ist^ der auf Begehren der Gesandten dein Abschied beigelegten Copie des Schreibens, welches von den ge-leiineu Rathen der Stadt Zürich an ihre Gesandteil abgegangen ist, zu ersehen. I». Zürich theilt die^ünde mit, warum seine Herren und Obern glauben, die wegen Verhandlungen über den thurgauisch-^Mthalischen Matrimonial- und Collaturstrcit gehabten Kosten bei dem Abt von St. Gallen als dein Ur-."cher wieder entheben zu sollen. Zürich habe deßwcgen die Gefälle lind Einkommen, welche der Abt inJurisdiction besitze, in Arrest genommen. Dieser behaupte, daß man dazu kein Recht habe, weil erin die Kosten verfällt wordeil sei, und schlage das Recht vor. — Die Gesandten der drei Städte sind^ Ansicht, daß der Abt füglich um die Kosten angesprochen werden könne, rathen aber Zürich, sich mit'nsclben gütlich zu vergleiche», weil das Recht ohne große Weitläufigkeit und weitere Kosten nicht durch-wwt werden könne und der Ausgang doch ungewiß sei. Zürich möge dein Abt schreiben, daß man umWerer Freundschaft willen die Zusamnlenkunst einer gütlichen Conferenz gerade an dein OlP wo der"t angelegt worden sei, begehre, und daß man, falls er hiezu nicht einwillige, den Arrest nicht aufheben,' wi gegen ihn als Ursächer klageil werde, i. Der Bischof von Basel hat, gestützt auf deu vor 22errichteten Vertrag, die Stadt Biel ermahnt, wider die schwedischen in der Nachbarschaft liegenden^ ^ Mann gefaßt zu halteil. Da dieß Biel schwer fällt, so begehrt es Rath, wie es sich>vir//" solle, und ob die mit Schweden eingegangene Neutralität es uicht entschuldige/— Es
^ ... gerathen, sich gegen den Bischof dahin zu erklären, daß es sich, falls dessen eigenen Lande ange-werden sollten, nach Gebühr verhalten werde.
EZ.T'.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lueern. 1633, 10. Februar.
Staatsarchiv Kuccr». Absch-iw ann« UM. Bd. XXIII. toi. SZ.
Nlei/^^^' ^"cern. Moriz An der Allmend, Alt Schultheiß und Stadtvcnner ; Jakob Bircher, Bau-Eni Schumacher, Venner und Seckelmeister; Kaspar Nazcnhofer, Scntispitalmeister. Uri. Karl
Ritter, Landammann und Panncrherr; Heinrich Zum Brunnen, Ritter, Alt-Land-Sebastian Abhberg, Landammann-, Kaspar Cebcrg, Statthalter. Unterwalden.ham i Wirtz, Landainmaiiil und Pannerhcrr, von Obwalden; Johann Zclger, Landammann und Lands-zo, von Nidwalden. Zug. Paulus von Hünenbcrg, genannt Bcngg, Statthalter; Beat Jakob^berg, des Raths.
^ärfc/ ^^icht von Solothurn, daß die Schweden das Dorf Leimen, zwischen den solothurnischcnhätte/" und Rödersdorf gelegen, verbrannt und das Volk erschlagen, Oberwhl in Brand gesteckt
/ als dieses nebst Therwyl ihnen das begehrte Quartier abgeschlagen habe, ist diese Cvnferenz aus-