Juli 1632.
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die sie stellen können, machen und einen Entwurf über die zu treffenden Anordnungen ausfertigen sollen.Diese verschiedenen Entwürfe sollen dann auf der nächsten katholischen Tagsatzung zur Grundlage eines zufassenden Entschlusses dienen. Sollte noch vorher die Gefahr sich steigern, so beruft man sich auf die schonmehrmals gegebene Erklärung, daß man einander mit Gut, Leib und Blut nach besten: Vermögen zu Hülfekomme«: wolle. Es wird für rathsam gehalten, den Herren und Obern heimzubringen, ob es nicht zweck-mäßig wäre, einen Kriegsrath aus den fünf katholischen Orten aufzustellen. Ii. Zu der nächster Tagen ab-zuhaltende«: katholischen Tagsatzung sollen auch die Bündner der katholischen Religio«: eingeladen werde«:,dann: sie merken, daß die katholischen Orte „Eid- und Bundesvertranlichkeit mit ihnen zu pflegen begehren."i. (S. u. Thurgau.)
Mail schc auch im Abschnitte Henschastsaiigclegcicheitcii:
Landgrnsschaft Thurgau. i. Art. 413. Gotteshäuser, Klöster.
SÄN.
Conferenz aller katholischen und deren verbündeten Orte.
Lueern. 1KS2, 21. und 22. Juli.
Staatsarchiv Lucern. Alisch. <I» an»» 1liZ2. Bd. XXlI. tn«. SSl>.
Gesandte: Luceru. Moriz An der Allmend, Schultheiß und Stadtvenncr; Heinrich Fleckcnstcin, Ritter,Pannerherr; Ludwig Schumacher, Seckelineister; Jost Bircher, Ritter. Uri. Karl Emanuel von Noll, Ritter,Landammann und Pannerherr; Sebastian Heinrich Trösch, Alt-Landammann; Heinrich Zun: Brunnen,Alt-Landammann. Schwhz. Johann Sebastian Abhberg, Alt-Landammann; Johann Kaspar Ccberg,Alt-Statthalter. Unterwalden. Sebastian Wirtz, Landammann und Pannerherr, von Obwalden; JohannZeiger, Landammann und Landshauptmann, von Nidwaldcn. Zug. Beat Jakob Zurlanben, Amman«:;Peter Trinkler, des Raths. Glarus. Balthasar Gallati, Landammauu. Freiburg. Johann Reiff,Schultheiß. Solothurn. Johann Heinrich Degeuscher, Seckelineister; Hans Jakob vom Staal; Hie-ronymus Wattier, alle des Raths. Appcnzell-Jnncrrhvd'cn. Jakob Wiser, Landammann und Panner-herr. Abt St. Galleu. Marx von Uli«: von Grießenberg, Hofmeister. Oberer grauer Bund. (Nie-wand.) Wallis. (Niemand.) Bischof vo«: Basel. Doctor Johann Faller, Vioarius g-onoralis; JakobChristoph Blarer von Wartensee, des Raths.
u. Nachdem das Schreibe«: vo«: Wallis, worin es sein Nichterscheinen entschuldigt, und das von letzterKonferenz a«: Zürich erlassene Schreiben verlesen worden, sowie auch die Nachrichten des Obersten Königüber den Stand der schwedischen Kriegsmacht, wird der Streit mit Zürich zur Sprache gebracht und dessenEntstehung und Verlauf i«: Kürze vorgeführt und namentlich darauf hingewiesen, daß dasselbe ihn ausewein Streit über Specialia zu einem über allgemeine Sätze zu seinem Vortheil gemacht habe. Man be-dauert, daß die Sätze zu Baden nichts ausrichten konnten, obgleich die fünf Orte sich anerboten hätte«:,dasjenige zum Recht zu setzen, worüber der Streit gewaltet habe. Zürich habe ctber verlangt, daß zuerstUber den Punkt der Judicatur und erst nachher über die Matrimonial- und Collatursachen entschiede«: werde,und erklärt, daß es in Neligions- und Landfriedenssachen das Stimmeninehr nicht anerkenne, «voraus «na«:^hen könne, daß es nicht mehr an den Landfrieden, die Verträge und Abschiede sich gebunden halte, sondern^ch verinessc, die Freiheit und Gleichheit seiner Religion in die Vogteie«: einzuführen. Um nun in dieser