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lische Fürsten von ihren Residenzen verjagt seien, so hoffe der Bischof, daß er allfällig für sich nnd seineSachen bei den Orten Zuflucht finden werde. Ferner würden dein Bischof von den kaiserlichen Coinman-danten Einquartierungen und Mnsterplätze zngeinuthet, obgleich er als Mitglied der katholischen Liga seinenEvntributivnstheil jeder Zeit gehörig entrichtet habe; die Orte möchten sich bei dem Canzlcr Volmar fürihn verwenden. Der schwedische Gesandte habe endlich gedroht, den wichtigen Paß Pierre Pertnis ob Bielbesetzen zu lassen. — Man läßt dein Bischof antworten, daß man ihm anheimstelle, den Tag des Bnndes-schwurs zu bestimmen; man werde alsdann auch Gelegenheit haben, über die andern Punkte zu reden undüber die zweckmäßigsten Maßregeln sich zu berathen. Z». (S. u. Uznach n. Gaster.)
Man schc auch im Abschnitte HcrrschaftSangclcgcnhcitein^lidlg'nfschaft TIMM». l. Art. 412. Gotteshäuser, Klöster.
^lisschnft Vlldc». »». Art. 2V8. Verschiedenes.
^Wcicu Uznach inid Gastcr. i» An. is.i» z» aus dem Lncerncrercmplar.
Zu px. Die katholischen Orte sollen darauf bedacht seilt, beförderlich eine katholische ZusammenkunftM veranstalten, um sich zu unterreden, wie man die Sache betreiben wolle, und um den Sätzendas Nöthigc schriftlich und mündlich an die Hand zu geben, und um jemand zu bezeichnen, der in derfünf Orte Namen den Handel vorbringe. Es wird hicfür Ammann Zurlaubcn vorgeschlagen. Für denFall, daß Stadtschreiber Hafner wegen Leibesschwachheit die Stelle eines unparteiischen Schreibers nichtübernehmen könnte, soll dazu der Scckelmcistcr daselbst ernannt werden. (Luccrncrcxcmplar.)
Zu i. Solothurn erklärt, obgleich es mit den Bünden nicht im Bunde stehe und es dermalen für un-uöthig halte, einen solchen einzugchen, so erbiete es sich doch dazu, wie es bisher den verbündeten Ortenzu Gefallen mit Schreiben und Botschaften das Seinige gethan habe, ferner zu leisten, was zum allgemeinenWohle dienen könne, jedoch wolle es auch künftig nicht gebunden sein. (Solothurncrcxcmplar.)
An m. In der Tschudischcn Sammlung der Originalabschicdc im Staatsarchiv Zürich (dost. XII. 93)cht in einem Bericht der glarncrischen Gesandtschaft angegeben, was in den bcsondern Versammlungender katholischen Gesandten verhandelt worden ist; der Inhalt desselben ist im Auszüge folgender:i». Vor denselben und vor denen von Notwcil hält vi-. Volmar im Namen des Erzherzogs Leopold einenVortrag, in welchem er von dem Bündnis; mit Schweden abmahnt und die Gesandten ersucht, auch die vierStädte davon abzuhalten. I». Die in den Thurgau verordneten Hauptmann Hclmli und LeonhardSchorn» berichten, wie es ihnen in Zürich und im Thurgau ergangen ist, klagen sonderlich viel über Kesfel-ds- Zu Zürich habe man ihnen vorgeworfen, daß Oberst von Bcroldingen und Landammann Tanncr Volkwerben und den Spaniern den Durchpaß 'geben wollen, während Zürich mit den Schweden kein BündnißZu machen und ihnen den Paß nicht zu geben gesinnt sei. «. Es wird ein Schreiben des Bischofs vonEonstanz verlesen, in welchem er berichtet, was den Schweden vor Ingolstadt begegnet ist, und von demVolk, das um Biberach liegt. «I. Es werden Abgeordnete von den fünf Orten zu Nohan geschickt, umsich mit ihm über die thurgauischcn Angelegenheiten zu besprechen, da auch Abgeordnete von Zürich sichwit ihm besprochen haben, v. Schultheiß Schnorf berichtet über den Span der katholischen Orte mit demBischof von Constanz und „ihrem" Spital. Es wird beschlossen, durch einen Ausschuß mit Vogt ZweyerZU reden, tl. Man kommt in Beziehung auf die Angelegenheiten der Bündncr und den Vortrag vonMollondin überein, denselben nicht zu beantworten, bis man sich über den Thurgaucr- und Rhcinthaler-handel verglichen hat. I« Folge der Besprechung mit dem Hofmeister Zweyer und Vogt Krug (?)wird beschlossen, daß man es wolle geschehen lassen, wenn Zürich durch Vermittlung der Schicdorte unter-
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