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Mai 1632.
Hand weisen, welche das gute Einverständnis; und die Union zwischen ihnen und den: König zu stören ver-suchen. Die III Bünde, welche der König in seine,: Schirm genommen habe, möchten die Orte nöthigenFalls nur aller möglichen Hülfe unterstützen, namentlich um ihre Pässe sicher zu stellen wider alle diejenigen,welche ihnen daran Eintrag thun wollen, auch im Hinblick darauf, daß diese Pässe den Eingang in dieEidgenossenschaft bilden und den Nachbarn Anlaß gegeben werden könnte, einen Theil nach den: andernabzutrennen. Da ein Theil der Orte wegen des von Ihnen früher im Namen des Königs begehrten Auf-bruchs zu Beschützung der bttndnerischen Lande und Pässe noch keinen bestimmten Bescheid gegeben hätten,so gewärtige er, daß man ihn: mit einer guten einhelligen Resolution entgegen komme und allen denjenigenden Paß gestatten werde, die sich anheischig inachen wollen, unter seinen: Befehl zu dienen. Daß in Betreffder Pensionen und ausstehenden Zahlungen noch kein Genüge geschehen sei, daran seien die großen Anstren-gungen Schuld, welche den: König zu Erhaltung seiner Freunde und Bundesgenossen schon so lange Zeitobliegen; selbige seien auch bisher der Ankunft eines ordentlichen Ambassadors im Wege gestanden; einsolcher sei aber bereits ernannt und werde beförderlichst in diese Lande kommen. Der König sei auch be-nachrichtigt worden, daß das Kriegsvolk, welches man in Italien und Burgund aufstelle, wider ihn sollegebraucht werden, und daß dasselbe sich verlauten lasse, des Passes durch die Eidgenossenschaft versichert zusein. Die Orte möchten sich nicht unversehens überraschen lassen und diesem Kriegsvolk den Paß durchihre Lande nicht gestatten, gleichviel unter welchen: Schein es wäre, weder nach Italien noch nach dendeutschen Landen. Schließlich macht Nohan darauf aufmerksam, daß er als ehemaliger Geueraloberster derSchweizer in Frankreich die Waffen mit manchen anwesenden Gesandten getragen und ein Juteresse für dieEidgenossen habe, als gehöre er ihren: Volke an. t. Mau ist der Meinung, daß mau zu Nathe gehensollte, wie das Vaterland bei so gefährlichen Läufen ferner in guten: Frieden und Ruhestand erhalten werdenkönnte. Damit dieß desto besser geschehen könne, erachten die katholischen Orte für uothwendig, sichüber die wider den einen und andern Theil verbreiteten Reden zu Beseitigung alles Mißtrauens unum-wunden und eidgenössisch zu erklären. Man mache ihnen die Zulage, als tractierten sie mit Spanien, umdessen Kriegsvolk den Paß durch ihre Lande zu bewilligen, und daß zu dem Ende Oberst von Beroldingenund Landammann Tauner von Uri zu Mailand wären; es sei aber des Passes halber über den Gotthardnach Deutschland bisher kein Ansuchen an sie gestellt worden. Wenn ein solches an ihre Herren undObern gelange«: sollte, würden dieselben nichts eingehen, wodurch des Vaterlandes Ruhe und Wohlstandin Frage gestellt werde«: könnte. Die genannten Herren seien aus keiner andern Ursache zu Mailand, alsWege«: ihrer Particularansprachen. — Die vier Städte nehmen diese Erklärung mit Befriedigung entgegenund lasse«: sich dahin vernehmen, daß ihre«: Herren und Obern nicht weniger Unrecht geschehe, wen«: mansie in: Verdacht habe, als wären sie i«: dein „Leipziger Schluß" interessiert, und als hätten sie den: Königvon Schwede«: Volk und Geldhülfe, auch Netiraden versprochen. Sie seien gewillt, sich in allen Fällen sezu verhalte«:, daß den: Vaterland kein Schaden erwachse und ihr Verhalten den Bünden gemäß sei. —A. Hierauf läßt sich Zürich also vernehmen« Wie früher vo«: den katholischen Orte«: i«: gleichen Fällenbegehrt worden sei, daß «na«: zuerst die Hinlegung der inländischen Streitigkeiten a«: die Hand nehme,halte es unter den dermaligeu Verhältnissen, «vo so viel Mißtraue«: herrsche, und «vo man wegen etlicherNeligionsstreitigkeiten noch etwas gegen einander verbittert sei, deren Beilegung mehr als jemals füruothwendig und gedeihlich, damit man sich hernach mit desto größerer Vertraulichkeit eidgenössisch erkläre«:und erforderlichen Falls auch Handel«: könne. Die fünf Orte möchten sich ausspreche«:, ob sie entweder gut-