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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Mai 1632.

S8S.

Gemeineidgenössische Tagsatzung der XIII Orte und der Zugewandten.

Baden. t«32, I«. bis 2«. Mai.

Staatsarchiv Zürich. kiest. XII. IIS. t'oi.ZS Staatsarchiv Kucrr»./bsch. <Ie anno I<W. Bd. XXII. toi. W.

Gesandte-. Zürich. Heinrich Brenn, Burgermeister; Salomen Hirzel, Seckelmcister. Bern. JohannFrischhcrz, Hans Rudolf Willading, beide Benner und des Raths. Lucern. Moriz An der Allmend,Schultheiß und Stadtfähnrich-, Heinrich Fleckenstein, Ritter, Panncrherr und des Raths. Uri. KarlEmannel von Roll, Ritter, Landammann und Panncrherr; Johann Heinrich Zum Brunnen, Alt-Land-ammann. Schwyz. Sebastian Abhberg, Landammann; Heinrich Reding, Ritter, Alt-Landammann undPannerhcrr. Unterwalden. Sebastian Wirtz, Landammann, von Obwalden; Johann Zelger, Land-ammanu und Landshauptmanu, von Nidwalden. Zug. Beat Zurlaubcn, Ammann; Johann Trinkler,Alt-Ammann. Glarus. Fridolin Tschudi, Statthalter; Sebastian Marti, Panncrherr und des Raths.Basel. Hans Rudolf Fäsch, Oberstzunftmeister: Rudolf Wettstein, Zcughcrr und des Raths. Freiburg.Johann Reiff, Schultheiß; Johann Daniel von Montenach, Ritter, des Raths. Svlothurn. JohannDegenscher, Seckelmeister; Hieronymus Wallier, Bauherr und Altrath. Schaffhausen. Rochus Goß-weiler, Burgermeister; Johann Jmthurn, Seckelmeister. Appenzell. Jakob Wiser, Landammann, vonJnnerrhoden; Jost Heinzenberger, Landammann, von Außerrhoden. Abt St. Gallen. Johann RudolfReding zu Glattburg, des Raths und Landvogt zu Lichtensteig. Stadt St. Gallen. Hans AlbrechtMiles, Zeugherr und des Raths. Oberer grauer Bund. Lucas von Moni, Landrichter. Gottes-hausbund. Gregorius Meyer, Burgermeister. Zehngerichtcnbund. Johann Guter von Wyneck, Ritter,Landammann. Wallis. (Niemand.) Notweil. Lucas Wernher, Burgermeister; Georg Kelli, Zunft-meister und des Raths. Biel. Niklaus Heinricher, Burgermeister.

Eidgenössische Begrüßung. Wallis entschuldigt sein Nichterscheinen und ermahntmit zierlichenWorten und trefflichen Motiven" zu eid- und bundesgenössischcr Einigkeit. Man läßt ihm durch ein Schreibenfreundlich danken. I». Die Gesandten von Rotweil übergeben eine von ihren Herren und Obern ausge-stellte Nollmacht, sowie ein Schreiben derselben, worin wegen Annäherung der schwedischen Kriegsmacht einZusah von einer Fahne Fußvolk sammt erfahrenen Officieren begehrt wird. Nach mündlicher Wiederholungdes in dem Schreiben enthaltenen Begehrens bitten die Gesandten um einen Schein, daß ihre Stadt nochim eidgenössischen Bunde begriffen sei, weil hie und da Bedenken dagegen geäußert werden und man dieBundesbriefe nicht ohne Gefahr zum Bericht vorweisen könne. «. Es wird ein Schreiben des Königsvon Schweden (dat. Schwabenhausen den 17. (27.) April) verlesen. In demselben fordert er die Orte auf, daer Nachricht erhalten habe, daß der König von Spanien sich bemühe, die Orte zu vermögen, seinem ausItalien heranziehenden Kriegsvolk den Paß zu gestatten, die Neutralität zu beobachten und den Paß zu ver-weigern, widrigenfalls er diesem Feinde entgegenzustehen und den Krieg in die Eidgenossenschaft zu tragengenöthigt sein würde. «I. 1) Der österreichische Abgesandte, Isaak Volmar, meldet den freundlichenGruß und das nachbarliche Wohlwollen des Erzherzogs Leopold und hält einen Vortrag des Inhalts, manhabe als glaubwürdig vernommen, daß der schwedische Gesandte sein früheres Ansuchen bei etlichen Ortenbesonders wiederholt und nicht allein den wirklichen Eintritt in die angesuchte Allianz, sondern auch Volk