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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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März 1632.

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Gebiet von Zürich und Bern geworben werden sollen, da Schaffhanscn seine Mannschaft dermalen selbstbedarf. Basel hält die Absendnng eines solchen Zusatzes auch für zeitgemäß, bittet aber, es dießmal mit derContribntion zu verschollen in Berücksichtigung, daß es viele Jahre her mehr als andere Orte nicht unbe-deutende Ausgaben für Garnisonen, Befehlshaber, Fortificativnen und Ankauf vou Früchten gehabt habeund noch habe; oder man möge seinen Zusatz und den Mülhausens in eine Contribntion nehmen oderstatt 200 Mann 300 werben und von denselben 100 nach Basel verlegen. Die drei Städte führenBasel zu Gemüthe, daß sie nicht weiliger große Kosten gehabt hätten und noch trageil müßten; der Bnndgestatte keine Ausnahme und eine'solche Separation würde nnr üble Nachreden und Consequcnzen verursachen.Basels Gesandte haben aber keinen Befehl einzuwilligen und nehmen die Sache in den Abschied. VorAbsendnng des Zusatzes soll an den Erzherzog Leopold von Zürich aus in gesamintcm Namen geschrieben,demselben die wider Mülhausen von dem umliegenden Kriegsvolk gefalleilen Drohungen vorgehalten undder Durchpaß für einen mäßigen Zusatz begehrt werdeil; zugleich sollen auch die Beschwerden Basels wegendes bewußteil Marktes und des freien Kaufes zur Sprache gebracht werden. An den Herzog von Nvhantvill mail nochmals schreiben und ihm von dem Kenntniß geben, was man des Passes halber an den Erz-herzog habe gelangen lassen, mit der Bitte, wegeil des Bundes, worin der König mit Mülhausen noch stehe,auch seinerseits an den Erzherzog das Nöthige zu schreiben und zugleich die Sache an den König selbst ge-gangen zu lassen, damit man im Nothfall dessen Beistand erhalte. Sollten die Gefahren inzwischen zunehmen,so wird die Absendnng des Zuzugs, auch wenn der Bescheid des Erzherzogs noch nicht angelangt ist, dennocherfolgen. Man wird alsdann den Abzusendenden ein Schreibeil an die vordcrösterreichischc Regierung undden Befehl geben,den Paß zugleich und auf eine Zeit zu nehmen und das Schreibeil überantworten zulassen." Den von Zürich lind Bern nach Mülhausen bereits abgeordneten Hanptlenten wird geschrieben, manhabe Basel und Schaffhansen die Absendung ihrer Hauptlente erlassen, da Bern und Zürich die 200 Mannallein stellen; sie möchten aber nichts desto weniger ihrem Befehl nachkommen und es an nichts mangelnlassen. Falls die 200 Mann nicht durchgebracht werden könnten, soll um mehreren Ansehens willen dochsowohl Basel als Schaffhallseil jedes einen taugliche» Befehlshaber dahin abordnen. Weil die Verhältnisseder Stadt Mülhausen offenbar so beschaffen sind, daß dieselbe ohne anderweitiges Zuthnn sich selbst nichthalten kann, den mitverbündeten Orteil es aber höchst beschwerlich ist, wegen derselben immerwährend Ko steilahne Hoffnung auf Ersatz zu haben, so wird zu künftiger Bcrathung in den Abschied genommen, wie dieseStadt ohne dergleichen Belästigung der evangelischen Orte vor ihren Widerwärtigen mit größerm Ansehenund größerm Nachdruck geschirmt oder was für andere und bessere Wege eingeschlageil werdeil könnten,namentlich ob nicht dahin gearbeitet werden sollte, daß Mülhausen durch die Vermittlung des Herzogs vvnBohan unter gewissem Vorbehalt und mit Sichcrstellung des Neligionswesens unter die Protection des KönigsUoil Frankreich, wie die Stadt Genf, gestellt werden könnte, oder ob man hierüber mit dem schwedischenAnibassadvr conferieren wolle, oder, weil die großen Potentaten ans einer Schirmverwandtschaft bald einEigenthum zit machen Pflegen, ob Mülhausen nicht dahin zu disponiereu sein möchte, daß es sich, gleichwienach der Einnahme äuch schon beschlossen gewesen war, von den evangelischen Orten dem Umgang nachRegieren lasse. Auf diesem Weg könnte auch seine Haushaltung und anderes Nothwendigc in Ordnung ge-bracht werden, ß». 1) Die Stadt Chur beabsichtigt, neue Sechsbätzner zu prägen und hat deßhalb an Zürichdas Ansuchen gestellt, dieselben in seinem Gebiet zuzulassen. Zürich begehrt darüber Rath. Man ist derAnsicht, daß aus dieser Wiederöffnuug der Münze unfehlbar allerlei Uebelstände entstehen würden, daß man