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März 1632.
57S.
Conferenz von Zürich, Schwyz und Glarus.
Rapperswyl. 1332, 4. März.
Staatsarchiv Zürich. Acten, die Schiffscchrt auf dem See betreffend.
Gesandte: Zürich. Salomvn Hirzel, Seckelmeister. Schwyz. Johann Gilg Anfdermanr, Statthalter;(Johanns Jnderbitzin, beide des Raths. Glarus. Rudolf Tschudi, Landaimnann; Balthasar Gallati, AltLandammann.
z».. Nachdem zehn Jahre früher wegen der Thcuernng ans unbestimmte Zeit der Schifflohn für ein.„Rörli" von 8 auf 10 gute Batzen gestellt worden war, die Schiffmeister von sich ans noch 5 gute Batzenmehr gefordert hatten, verlangt jetzt Glarus, da die Lebensmittel wvlfeiler geworden seien, die Wiedereinführungder alten Taxe. Die Schiffmeister widersetzen sich und behaupten, daß der Lohn für die Knechte und alleLohne für die Arbeit der Handwerksleute immer noch gleich hoch seien, und erklären, daß sie eher dieSchifffahrt aufgeben, als in die Hcruntersetzung des Schifflohns einwilligen werden. Der glarnerische Ge-sandte läßt sich alsdann dahin vernehmen, daß seine Herren und Obern ihre Früchte und Güter durch eigeneMeister, die sich dazu schon anerboten hätten, zur alten Taxe werden führen lassen. Die ganze Sache wirdvorläufig nicht weiter behandelt; jedes Ort soll darauf denken, wie der Sache abzuhelfen sei. ü». Zürichträgt darauf an, daß an Sonntagen keine Waaren sollen verführt und daß, bevor die Glocke zwölf geschlagenhat, niemand mehr in die Schiffe hinein und aus denselben hinausgelassen werden solle. Die Gesandten vonSchwyz und Glarus nehmen den Antrag in den Abschied, bemerken aber, daß derselbe nicht auf die Reisendenwerde bezogen werden. «. Die Gesandtschaft von Glarus klagt darüber, daß die^Schiffknechte zu den Waarennicht Sorge.tragen, namentlich nicht, wenn sie Wein führen. Die Schiffmeister werden ermahnt, ihren Knechtenmehr Sorge anzuempfehlen und dafür zu sorgen, daß sie Samstag Nachmittags von Zürich abfahren, weilman sie Sonntags vor zwölf Uhr nicht werde abfahren lassen.
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Conferenz der lV evangelischen Städte.
Aarau. 1632, 23. und 24. März (13. und 14. März a. K.)
Staatsarchiv Zürich. Ovst XU. US. kol.st.
Gesandte: Zürich. Salomon Hirzel, Hans Heinrich Wirz, beide Seckelmeister. Bern. Franz Ludwigvon Erlach, Herr zu Spiez, Schilltheiß; Johann Frischherz, Nenner und des Raths. Basel. Hans RudolfWettstein, Zeugherr und des Raths; Hans Rudolf Bnrckhardt, .l. Ist. D., Stadtschreiber. Schasfhausen-Rochus Goßwciler, Burgermeister; Hans Jmthnrn, Seckelmeister.
i». Burgermeister und Näthe zu Mülhausen haben sich durch Schreiben vom 29. Februar und 5. Märzüber allerlei Drohungen und über zunächst um ihre Stadt gelegte Einquartierungen beklagt und um Rath undHülse angehalten. Es wird nothwendig befunden, daß den von Zürich und Bern bereits dahin gesandtenHauptleuten zu besserer Sicherstellung eine Anzahl Volks nachgeschickt werde. Zürich, Bern und Schaffhausenbestimmen die Stärke des Zuzuges auf 200 Mann, welche in gemeinsamen Kosten unterhalten und in dem