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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1632.

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folgender: ». Man erachtet für gut, vorläufig zu hören, auf welche Welse Zürich die Artikel, weßwegcndie Tagsatzung zusammcnberufcn worden ist, vorbringe. Zurlauben stellt den Antrag, daß man, wenn mandas kaiserliche und das österreichische Schreiben beantworten wolle, den König von Frankreich auf schrift-lichem Wege oder durch eine Gesandtschast davon abmahnen solle, in das Elsaß einzufallen, weil es derErbcinigung zuwiderlaufe, und ihm über die streitigen Angelegenheiten des Thurgaus und Rhcinthals Be-richt geben solle, weil man bei ihm verunglimpft worden sei. I». Volmar hält vor den katholischen Ge-sandten einen Vortrag, in welchem er sie im Namen des Erzherzogs Leopold und des Kaisers zur Aufrecht-crhaltung der Erbeinigung ermahnt, c . Es werden zwei Schreiben verlesen, eines vom Herzog von Fcria,das zweite von Carlo de Casati, in welchen angedeutet wird, daß die spanische Vereinigung mit den katho-lischen Orten männiglich zur Satisfaction gereichen würde.

578.

Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.

Brunnen. 1«S2, 2V. Februar.

LandcSarchiv Nidwalden.

Gesandte: Uri. Karl Einauuel von Noll, Ritter, Landammaim und Panncrherr; Kaspar RoinanusTroger, Ritter, Alt-Landammann; Heinrich Trösch, Ritter, Alt-Landammann. Schwyz. Heinrich Rcding,Ritter, Alt-Landammann und Panncrherr; Johann Sebastian Abybcrg, Alt-Landammann; Martin Betschart,Landsfähnrich und Scckelmeistcr; Johann Jndcrbitzin, des Raths. Nidwalden. Kaspar Leu, Ritter, Land-ammann; Johann Lussi, Ritter, Alt-Landammann und Panncrherr.

i». Veranlassung zu dieser Zusammenkunft ist ein Schreiben, welches Herzog von Fcria, GubcrnatorZu Mailand, auf das an ihn erlassene Sollicitationsschreibcn zugeschickt hatte, betreffend die Forderungen,welche die Herren und Obern und auch einzelne Particularen an den König von Spanien wegen des Aus-Zugs von 1620 stellen, welcher den Zweck hatte, den Fähnlein von Zürich und Bern den Paß nach demReltlin zu sperren, wegen verschiedener Besatzungen zu Bellenz und wegen des Durchzugs des hochdeutschenKriegsvolks im Jahr 1625. In diesem Schreiben räth der Gubcrnator, man möchte mit dem AmbassadorCasati mündliche Unterhandlung anknüpfen. Da Lucern eine fünförtischc Tagsatzung wegen des Streitesaut Zürich in Aussicht stellt, so wird am zweckmäßigsten erachtet, auf derselben wegen jener Forderungen mitCasati nach Anleitung des von Landammann Trösch und Landammann Frischhcrz sei. zu Pavia hintcrlassenenMemorials zu unterhandeln, sowie auch wegen der Pensionen und Ncgimentsansprachen. Casati soll einst-weilen von diesem Entschlüsse benachrichtigt werden. Ii». Man bespricht auch die Wahl der Sätze zu Bei-legung des Streites mit Zürich. Die Gesandten sollen ihren Herren und Obern mündlich von den ausge-krochenen Ansichten Kenntniß geben, v, <ll. (S. u. Bellenz :c.)

Man sehe auch im Abschnitte HcrrschastSangclcgcnheitcn:

Vogtci Bellen; -c. «, «I. Art. 638, 639.