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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
Seite
658
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658 Oktober und November 1631.

SV«.

Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.

Brunnen. 1K31, I.October.

Laudesarchiv Stidwaldc».

Gesandte: Uri. Karl Emanuel von Noll, Ritter, Landammann und Panncrhcr; Heinrich Püntiner,Seckelmeistcr und des Raths. Schwyz. Heinrich Reding, Ritter, Alt-Landammann und Pannerherr;Sebastian Abybcrg, Alt-Landammann; Martin Betschart, Alt-Statthalter, Landsfähnrich und Scckelmcister;Johann Kaspar Ceberg, Ritter, Alt-Statthalter. Nidwalden. Kaspar Leu, Ritter, Landammann; JohannesLussi, Ritter, Alt-Landammann und Pannerher.

». (S. u. Bellcnz :c.) I». Da der Cardinal Borromeo zu Mailand gestorben ist, findet man für zweck-mäßig, daß aus nächster Zusammenkunft der katholischen Orte die Verbesserung der Collegien zu Mailandund Ascona und die Errichtung eines Seminariums zu Lauis zur Sprache gebracht werde, und daß mandann sich mit Eifer und Ernst dafür bemühe. «. (S. u. Bellcnz :c.)

Man sehe auch im Abschnitte Herrschastsangelegenhciten:

Vogtei Belle»; :c. », «. Art. 63S, 636.

S71.

Conferenz der V katholischen Orte.

Lneern» 1K31, 14. und 13. November.

Staatsarchiv Luccrn. Absch. »e anno lo?l, Bd. XXI. toi. ist.

Gesandte: Lucern. Moriz An der Allinend, Schultheiß und Stadtfähnrich; Jakob Birchcr, Bauherr;Ludwig Schumacher, Seckelmeistcr; Kaspar Mohr, alle des Raths. Uri. Karl Emanuel von Noll, Ritter,Landammann und Pannerherr; Johann Konrad von Bcroldingcn, Ritter, Alt-Landammann und Lands-hauptmann. Schwyz. Heinrich Reding, Ritter, Alt-Landammann und Pannerherr; Johann Büeler, Statt-halter. Unterwalden. Wolfgang Stockmann, Ritter, Landammann; Johann Jmfcld, Alt-Landammannund Landshauptmann, von Obwaldcn; Kaspar Leu, Ritter, Landammann; Johann Lussi, Ritter, Alt-Land-ammann und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Beat Jakob Zurlauben, Jakob Boßhard, beide des Raths.

Die Gesandten der III Blinde, auf deren Wunsch diese Conferenz angesetzt worden ist, bringenFolgendes vor: 1) Wegen täglicher Drohungen benachbarter Potentaten hätten die Bünde zur Versicherung derPässe und Lande einen Aufbruch von 3060 Mann beschlossen. Die fünf Orte mochten gemäß dem Bündnissegetreues Aufsehen haben und sich erklären, was fiir Hülfe sie im Fall der Roth leisten wollten. 2) Dietäglichen Drohungen hätten nicht erlaubt, bei den fünf Orten zuvor Rath einzuholen, was man ihnen nichtals Fehler anrechnen möchte. 3) Es würde ersprießlich sein, wenn die Eidgenossenschaft die Krone Frank-reich auch zur Thcilnahme an dem Defensionswerk bewegen würde. Die Gesandten ersuchen die Orte, durchihre Autorität dieselbe dazu zu bestimmen. 4) Die fünf Orte möchten ihr Werbvcrbot zu Gunsten der III Bündeaufheben und das Volk, das zurBeschirmung der Pässe nach den Bünden ziehen wolle, ziehen lassen. 5) Manmöchte auch das Bllndniß mit den III Bünden wieder beschwören lassen. Die Gesandten der fünf Orteerinnern sich, daß die III Bünde ihre innern Unruhen zum Theil selbst veranlaßt und niemals auf den