Juli 1629.
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fallen werden sollte, nicht ungeneigt sein würde, das Bündniß ihnen gegenüber zu halten. Jedem Ort ist esaber freigestellt noch außerdem den Seinen zu schreiben, was ihm beliebt. «. Der Nuntius macht in seinen.Vortrage nach Ertheilung der apostolischen Benediction die Gesandten darauf aufmerksam, sie möchten dafürsorgen daß die Eidgenossen der neuen Religion zenseits des Gebirgs sich nicht ihrer Prädicanten bedienen,sondern sich ganz still und ruhig verhalten und so viel als möglich von den Katholischen getrennt werden,ferner berichtet er daß er Wallis zu wiederholten Malen um den Proceß gegen den Chorherrn Teller an-«en habe, damit er auf denselben hin einen llrtheilsspruch hätte Men können. Da er aber nie eineAntwort erhalten habe, so könne er den Chorherrn mcht langer festhalten. Zugleich macht er auf dieS«itm auftmrksam, welche der Erwählung eines neuen Bischofs im Wege stehen und e^er gesinnt sei etliche Capueiner in die Landschaft Wachs zu schicken und seme Dienste den Orten anbiete.Auf diesen Bortrag hin sprechen die Gesandten ihren Dank aus, antworten, daß ,re den Besch werdenabgehe., lasse., gutes Aufsehen auf die Prädicanten der neuen Religion zu haben; daß sie der Frei-lassung Kellers sich nicht widersetzen, nur möchte derselbe nicht mehr nach Wallis geschickt werden. Schließlichempfehlen sie dem Nuntius die Landschaft Wallis und bitten ihn, zu Rom die Wahl eines neuen Snffragan-bischofs oder eines Coadjutors zu befürworten. .1. Zug hat dadurch, daß es seine hundert Mann aus demSarganserland zurückgezogen hat, bei Zürich und Glari. Verdruß erregt. Die Gesandten suchen die Sachezu Ermitteln. Zug erbietet sich, sein Volk, wenn es nothig sei, wieder m das Sarganserland zu schickenoder nach dem Gutdünken der Orte es auch anderswo gebrauchen zu lassen oder es m Bereitschaft zu halten.Schließlich wird Lucern das von Zürich um Vermittlung ersucht worden war, beauftragt, dasselbe von demResultate der Verabredung in Kenntnis; zu setzen und auch Glarus zuzusprechen, daß es seine hundert Mann
- . ^ s ^ .süssen möge v. Es wird der Vortrag des spanischen A.nbassadors, Karl Casati,ferner un Sargan erland belassen möge. ^ ^ c, r ^
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