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Juli 1629.
Diebstähle und dergleichen etwas zu zahlen, etliche tausend Mann unter dein Obersten Baldiron und Haupt-mann Franz Werthemnann, die man in des Kölligs Dienst geglaubt habe, durchgeführt. Von dieser Usur-pation des Passes und des entzogenen Zolls benachrichtigt, habe Uri bei der Herrschaft Genua deßwegcnwiederholt sollicitiert und, nachdem es vier Jahre lang zugewartet, zu Erhaltung der Ehre seines Standesund der ganzen Eidgenossenschaft Repressalien ergriffen. Wenn die Herrschaft Genila ein freundliches Ab-kommen begehre, so werde Uri dem nicht entgegen sein. I, m. (S. u. Freie Aeinter.) m. (S. u. Baden.)
«». sVII katholischen Orte.) Der Legat ertheilt durch seinen Auditor den Segen des Papstes undden Gruß des Cardinals Barberini und übergibt ein päpstliches Brede, welches in den Abschied genommenwird.
Man sche auch im Abschnitte HerrschaftsangclcgcnhciteinDeutsche gem. Voilteic» lilieich. Ii. Art. 33. Verkauf in tobte Hand.
Grafschaft Bade». II. Art. 169. Localcs.
Lantwogtei Freie Aemter. s- Art. 20. Verwaltung im Allgemeinen. I. Art. 7S. Abzug zc.
Ir. „ 10. „ ,, „ 1». „ 103. Verschiedenes.
It, I, « aus dem Lncerner-, 1»» aus dem Nidwaldner-, 1» aus den» Berncrcrcmplar.
Conferenz von Lucevn, Schwyz, Obwalden und Zug.
Lucern. t«2S, 27. und 2tt. Jnli.
LaudcSarchiU Sttdwaidc».
Gesandte! Lucern. Heinrich Cloos, Ritter, Schultheiß lind Pannerherr; Walthart Amrhyn, Ritter,Alt-Schultheiß und Stadthauptmann; Ulrich Heinserlin, Venner; Lorenz Meyer, Ludwig Schumacher, Seckel-meister und Schützenvcnner. Schwyz. Heinrich Neding, Ritter, Landammann und Pannerherr; GilgFrischherz, Ritter, Alt-Landammann und Landshauptmann. Obwalden. Johann Jnffeld, Landammanilund Landshauptmann. Zug. Paul Bengg, Statthalter; Nlldolf Krenliger sKreuwel?), des Raths.
i». Diese Conferenz ist durch die Nachrichten veranlaßt worden, welche vom Misoxerthal her Gefahrbefürchten lassen. Man hätte zwar gewünscht, daß sämmtliche Orte, wenn die Kürze der Zeit es gestattethätte, an dieser Conferenz Theil genommen hätten. Uri schickt seine Ansicht schriftlich. Da aus später ein-gegangenen Berichten hervorgeht, daß die Gefahr nicht so drohend sei, abstrahiert man von der Besetzungdes immer noch streitigen Monticello, zu welcher gerathen worden ivar, und beschränkt sich darauf, eiil wach-sames Auge auf die Pässe zu haben und Kundschaft einzuziehen über das, was hie oder da vorgeht. I». InBeziehung auf die Hülfe, die den Bundesgenossen von Misox, welche auf dieselbe hoffen, geleistet werdensolle, ist zwar jüngst zu Baden verabschiedet worden, man solle im Fall der» Roth und auf deren Ansuchenmit den ennetbirgischen Fähnlein und dem Landvolke zu Hülfe ziehen, und Zürich hatte seitdem erklärt, daßes diesem Abschiede nachkommen werde. Etliche Gesandte sind nun der Ansicht, daß man ebenfalls im Falleder Roth denen von Misox Hülfe bringen solle. Nachdem man aber reiflich erwogen hat, wie gefährlicheine solche Handlungsweise werden, wie man den ganzen Krieg zuletzt auf sich ziehen könnte, entschließt mansich endlich dahin, denen von Misox einstweilen nicht zu schreiben, hingegen den Hanptleuten jenseits desGebirgs unter Empfehlung fortwährender Vorsorge zur Kenntniß zu bringen, daß man, wenn Misox über-