März und April 1K28.
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andere Befehlshaber zugeordnet. Erstes Quartier und Laufplatz ist Nh.i»cck, dahin dessen Burger undEinwohner die von Thal und St. Margarethen gehören sollen; darüber ist Hauptmann Ulrich Kuh»,Stadta.nmann zu Nheiueck bestellt. Der zweite Quartierplatz ist Berncgg; dahin gehören die von Berncgg,Haslach und Balgach; Hauptmann ist Junker Georg Christoph Giel, fürstlich sanctgallischer Vogt zu Rosen-berg Der dritte Quartierplatz ist Altstätten; dahin gehören die von Altstütten, Nid(Eich?)bcrg und Marbach;Hauptmann ist Jost Ritter, Gcrichtsammann daselbst. Der vierte Qnartierplatz ist Obcrried; dahin gehörendessen Einwobner die von Rüti und Lienz; Hauptmann, ist Ammann Hans Dictzi daselbst. Jeder dieserHanptleute hat die untcr ihn: stehenden Befehlshaber nach seinem Gutdünken ans seinem Quartier zu wählen,jedoch mit den: Gutachten des Landvogtes. Ueber diese alle soll der Landvogt mit den: Rath des Land-schreibers einstweilen so lange commandicren, bis von den regierenden Orten anderer Befehl und Succnrsanlangt Es soll auch so lange es die Nothdurft erfordert, genannter Landvogt in obrigkeitlichen Kostenwohlaualisicierte, fleißige Späher auf die in der Nachbarschaft ankommende Soldateska bestellen, wobei diegenannten Qnartierhanptlente und Höfe d«S Rheinthals auch mitzuwirken und die eintretende Gefahr bei Tagund bei Nacht gehörigen Orts zu berichten haben. Wc:l ferner das fremde Kr.egsvoll nahe an diesenLande.: also einguartiert ist, daß offene Wachen zu halten nöthig ist, so sollen an allen Pässen und Fähren,auch wo es sonst die Nothdurft erfordert, ohne Verzug Wachen aufgestellt und denselben Bescheidenheit gegendie Nachbarschaft eingeschärft werde... Der Landvogt soll in der Gesandten Namen den Nachbarschafte..,als Breqcnz den: Grafen von Eins und Feldkirch frcnuduachbarlich die Erklärung zugehen lassen, daß dicßalles nur w desto besserer Bewahrung der eidgenössische.: Grenzen bei dieser unerwarteten Ankunft so vielenKriegsvolks wegen ungehorsamen Ausstreifens desselben angeordnet und daß es dabei gar nicht auf Offensiv.:irgend jemandes abgesehen sei, wie denn der Kaiser, der Erzherzog Leopold, die Stadt Consta»;, sowie auchder General von Mansfeld von Baden aus dessen schriftlich benachrichtigt worden seien. Mit der StadtSt. Gallen wird ...an unterhandeln, daß sie den Unterthanen dieser Landvogtei die nothwcudigc Munitionverabfolge Deßgleichen wird u.a., auch mit den, Fürstabt zu St. Gallen und m.t Appenzell reden, daß sieebenfalls an, alten Rhein, wie auch an ihre.: Grenzen und Landen gute Vor.orge treffen, besonders auch,daß die nach Thal Pfarrgcnössigen und andere nächstgesessene Appenzeller den: Quartier von Rheineck zueinem Suceurs möchten beigeordnet werden. - Sonntag Abend den 35. kommen die Gesandten in demGotteshause St. Gallen auf vorhergegangene Einladung des FürstabteS an und werden wohl tractiert. An:folgenden Morgen eröffnen sie den: Fürstabt und dessen zugezogenen Rüthen, war...,, sie :.: den Thurgau,das Rhcintbal und hieher verordnet worden seien, und berichten, was s.e b.sher an dm Grenzen gefundenund verordnet haben. Zugleich ersuchen sie den Fürstabt, an den äußersten Grenzen und Passen, vorneh.nl.chUber am alten Rhein, wo'man viel Gelegenheit zu heimlicher Landung gefunden habe, gleiche Fürsorge zutreffen und Wacben aufzustellen, worauf der Fürstabt sich ganz eidgenössisch und freundlich erklärt, ebenfallsgetreue Fürsorge'treffen zu wollen, wie er solche jeder Zeit nothwendig oder gut finden werde. Darobempfinden die Gesandten ein besonderes Woblgefallen und wollen nicht unterlassen, solches ihren Herrenund Obern wohl anzurühmen. - Wegen dieses Geschäftes erscheinen auch die Gesandten von Appenzell undd°r Stadt St Gallen von Jnnerrhoden Landamman.: Jakob Wiser und Hippolhtns Bronbühlcr, Hanpt-'"unn und des Raths'von Außerrboden Johann Schüß, Landau:»:»...:, von der Stadt St. Gallen GeorgHubcr Alt-Burgermeister, und Christoph Büffler, Bauherr. Zu ihnen verordnet der Fürstabt zu fernererUnterredung den Conventnalen und Statthalter Notker Bussh und Junker Marx von Ulm zu Großenberg,