März 1628.
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Gemeineidgenvssische Tagsatzung der X,Il Orte und der Zugewandten.
1(>2!t, 12» Mävz»
Staatsarchiv Zürich, »est. XII. HZ. t°I 11. La..d-öarchiv Schwq».
Siesandte-. Zürich. Heinrich Bräni, Bürgermeister; Salonwn Hirzel, Seckelmeister. Bern. FranzLudwig von Erlach, Herr zn Spicz; Beat Ludwig May, beide des Raths. Lncern. Walthart Amrhyn,Ritter' Schultheiß und Stadthauptmann! Jost Bircher, Ritter, des Raths. Uri. Sebastian HeinrichTrösch Statthalter; Hans Heinrich Zum Brunnen, Alt-Landammann. Schwhz. Sebastian Abhbcrg,Landammann- Gilg Frischherz, Alt-Landammann und Landshauptmann. Unterwalden. Sebastian Wirst,Landam.na.in'u.id Pa.uierherr, von Obwalden; Kaspar Leu, Ritter, Landam.nann, von Ridwalden. Zug.Konrad snrlauben Alt-Ammann; Kaspar Blattmann, des Raths. Glarus. Heinrich Pfändler, Land-smann; Melchior Gallati, Statthalter. Basel. Hans Rudolf Fäsch, Leonhard Lüstelmann, beide desRaths Freiburg Johann Reiff, Statthalter. Solothurn. Johann Degenscher, Seckelmeister; VictorHafner Stadtschreiber.' Schaffbausen. Rochus Goßweiler, Bürgermeister; Hans Martin Forrer, Zeug-herr und des Raths Appenzell. Jakob Wiser, Landammann, von Jnnerrhoden; Johann Schüß,Landammann, von Anßerrhoden. Abt von St. Gallen. Aiarx vo.i Ulm zu Grießenberg, Hosnieister.Stadt St Gallen IN. Sebastian Schobinger; Christoph Schlaprizi, Seckelmeister, beide des Raths.III Bünde. Gregorius Aieyer, Alt-Burgermeister. Wallis. (Niemand.) Rotweil. (Niemand.) Biel.
Valentin von Luternau, Meyer.
Das kaiserliche hin n»d wieder an dm -idg-nösl>lch-,, Grenzen gelagerte «riegsvolk vermehr, sich
von Tag zn Tag Lanl -i„g-k°»nn-n°» Berichts sollen in dm, schwäbischen «ras an dir 12,000 Man»M Ps-rd und ebensoviel zu F„b -inqnaiti-rt werden. So wird dir Eidgenosscnschas, gleichsan, ringsn»,bl«°r>. n,an IM viele S°U-Sl»st-rn„g-n, grob- Drohungen m.d allerlei Reden, d-b es ans di° Eid-S-nosimschast abgesehen sei, ohne Sch-n diirscn l,c sagen, Wenn chnrn schon Gott nnd drr «arjer es ver-biete,, sM-n so'wollen Ii- doch Ihnn, was >hr Gm--»l ihnen b-s-hle nnd d.° rebell,sch-n Schweizer wirdcrz>„„ Gehorsa», dring-,n D-bw-gen nnd >°-il man »irses Boll der Srb-inignng zuwider, ohne daß mandnrmn b-gricht worden ist nnd ohne irgendwelche Versicherung und Sanlion znn.ichlt an die eidgenössische»«-»de «liegt hat. ist diese allgemeine Znsannn.nlnns. zn den, Zwecke ansg-sch-l-bm worden, sich zn d-ralh-n,wie den, zn'b-gegn-n sei, „nd wie das Valerland vor »lohlichen, U-be-s.« bewahr. werden I°,n.e. ». Di-innckchs. an das Reich nnd die österreichische» Lande grenzenden O-te . so othnr», schaffhansen.Appenzell St Gallen nnd Biel berichten, was ihnen d,,l-s Volke« halber begegne, ,m W-.l ,h„°n vondaher',,» geringe Gesahr droh,. I» billen sie NM getreues Ansi-h-n. nnd daß ,»an ihnen im Fall derN-lh ans erste «ahn.mg zn Hills- eile. S-h-ssh»»!-» --°ss„-t, „, was sno ..„er Lage Ro.weck l.ch b-stnde.der L»ndschr-ib°r in, Thnrgan „nd «tan «-ffel-ing. «« >h»m «---» ^ begegne, sen
Allen Berichten und eingelangten Warnungen znsolg- lsl -- h°ch»°thwend.g. das, d.e Paffe „nd Stellungenb» Rh-inthal, Thnrgan „nd in der Grassch-st Baden zu B--lM„»g »löhlichen Ueberlalls, der von dem
ungezähmten Volk aus Biuthwillen und Mangel an Nahrung unternommen werden könnte, verwahrt werden.Es wird zwar vorgeschlagen, mit hundert Mann aus jedem der sieben den Thnrgan regierenden Ortennebst dem Landvolk daselbst einstweilen die Pässe im Thnrgan verwahren zu lassen; Weitnau aber erachtet.