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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar 1628.

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behandelt und über jeden Punkt Antwort gegeben. «. Der Nuntius verlangt schließlich über zwei Punkte kate-gorische Antwort, erstens ob man dem Bischof sein Einkommen ungehindert so lange wolle verabfolgenlassen, bis der Papst erklärt habe, daß er nicht mehr Bischof sein solle; zweitens, ob man ihm, deinNuntws, als ordentlichem Nichter den Heinrich Teller, Domherrn und Pfarrer zu Sitten, übergeben wolle. —Die Gesandten antworten, daß sie in Beziehung auf deu erstell Puukt bei dem Abschied, deu ihre Herrenund Obern gegebeil, worin des Bisthums halber besondere Erläuterung enthalten sei, verbleiben wollen.Der deil Pfarrer Teller betreffenden Forderung haben sie sich nicht versehen, wollen aber bei ihren Obernihr Möglichstes beitrage», daß dem Nuutius eine erwünschte Antwort gegeben werde und das Hauptgeschäft,die Eröffnung des päpstlichen Willens, vor sich gehen könne. - Man läßt hierauf durch die Allsschüssewiederholt mit dem Nuntius und den Walliser Gesandten verhandeln und sucht wegeil der zwei Punkte eineAnnäherung herbeizufübren, jedoch ohne Erfolg, da die Gesandten sich mit ihrer Instruction entschuldigen.Auch über eine projcctierte Erklärung der Gesandten, in welcher sie dem Nuntius das Versprechen gebenwollten daß man dafür sorgen wolle, daß er in Betreff des Priesters von Sitten zufrieden gestellt werde,kann man sich mit dein Nuntius nicht einigen. - Endlich nimmt man zu dem Mittel die Zuflucht, denBischof lim freiwillige Resignation zu ersuchen, und dieser erklärt sich dazu bereit, wcun zuvor verschiedenePuukte, ail denen ihm für seine Reputation und die Wohlfahrt der Kirche zu Sitten gelegen sei, exequiertwürden. Er knüpft die Resignation an folgende Bedingungen: 1) Die beiderseits vermischten Rcchtsamen,Freiheiten, Immunitäten, Präcminenzeu und Gerechtigkeiten seien zu erläutern und zu spccificiercn, die ent-zogenen Titel zu restituieren, 2) die zu Gunsten der katholischen Religion ergangenen Decrete und derVispische ^Abschied zu handhaben, 3) die Jesuiten zurückzurufen und der neue Kalender anzunehmen,4) der Pfarrer Teller dem Nuntius zu überantworten; 5) ihm, dem Bischof, für die erlittenen Nerläum-duugeu Satisfaction zu geben, während er sich anerbiete, Beschwerden, welche man gegen ihn habe, rechtlichentscheiden zu lassen; 6) verlange er ein jährliches, seinem Stande gemäßes Einkommen. Nachdem derNuntius die Exemtion derselben empfohlen hat, erkläre., die Gesandten von Wallis, sie hätten darüber keineJnstruetion erhalten; die vorgebrachten Punkte seien zum Theil durch ordentlich errichtete Abschiede undActe., erledigt; es sei beschwerlich, daß fortwährend neue Einwürfe gesucht werden, und man möchte ihnenalso einen freundlichen Abschied ertheilen und dabei Alles den. lieben Gott, dem Glück und der Zeit anhci.n-stellen — Alan verständigt sich endlich mit dem Nuntius dahin, daß ein schriftliches mit ihm verabredetesAnsuche., an Wallis „seinen Fortgang haben solle", worauf der Nuutius in Beisein der Walliser Gesandtendeu Willen des Papstes eröffnet, welcher in der Hauptsache dahin lalltet'), der Papst werde den Bischofnach Ron. fordern, abei nicht absetzen, sondern einen würdigen Generalvicar ernennen. Ferner sei ein geist-licher Rath und ein Coadjutor zu bestellen oder ein Suffraganeus. Letzterer soll ein Einkommen aus denbischöflichen Jntraden beziehen, der Ueberrest de... Bischof verabfolgt werden. Ueberdieß begehrt der Papstdie Exemtion des Abschieds von Visp, welcher die Ketzer aus de». Laude zu vertreiben befiehlt, daß ge.nischteEhen verboten die Fasttage gehalten, die Nechtsamc des Bisthums nicht angetastet, die Jesuiten zurück-berufen, der neue Kalender eingeführt werde. - Die Walliser Gesandten nehmen diese Erklärung unterZusage einer baldigen Antwort all rcckorouäuiu. Zum Schlüsse verfügt sich noch ein Ausschuß der Gesandtennebst Wallier zu den Abgeordneten von Wallis, um mit denselben sich noch über die Atittel zur Beruhigungdes Lm.des zu besprechen. Der Inhalt dieser Unterredung wird den Abgeordneten in den Abschied gesetzt/')Ä^Der König von Spanien verspricht in einem Antwortschreiben an die sechs mit ihm verbündeten Orte,