Juli 1627.
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Konferenz der V katholischen Orte.
Lucern 1t»27, 12. bis 14. Juli.
Staatsarchiv Luccr». Absch. >1« »»na ><S7. Bd. XVII. t'al. S0!>. LaudcSarchiv Nidwaldc»
(Gesandte: Luceru. Heinrich Cloos, Ritter, Schultheiß; Ulrich Heinserlin, Vcniier und des Raths-Hcmrich Fleckeusteiu. Flitter, des Raths; Jakob Bircher, Bauherr, des Raths. Uri. Johauu Kvurad von^rvldingen, Landammann ui.d Landshauptmaiiii; ^Sebastian Heinrichs Trösch, Statthalter. SchwyzHeuirich Neding, Alt-Landammann und Pannerherr; Gilg Frischherz, Ritter, Alt-Landammann. Unter-Calden. Johann Jinfeld, Alt-Landauiniann, von Obwaldcn; Johann Lussi, Ritter, Landaininann, vonNldivalden. Zug. Kvnrad Zurlauben, Amniaini; Hans Heinrich Haßler, Seckelmeister. Frei duraiHanss Reiff, Statthalter; Daniel von Mvntenach, des Raths. Solvthurn. Victor Hafner, StadtschreiberDiese Zusaininenkunft ist wegen des Walliser Geschäftes veranstaltet worden, u,. Der Nuntius^richt sich in weitläufigenr Vortrag über etliche besondere Punkte aus und bezieht sich in Bezug auf die''brigen ans den Bericht der Gesandten. Demselben wird nun für seine väterliche Sorgfalt und den""gewendeten Fleiß gebührend gedankt, mit der Bitte, sich das Walliser Geschäft auch ferner angelegen sein5" lassen und die von Jhro Heiligkeit einlangende Antwort alsbald mitzutheilen, damit man sich desto besserZ" verhalten wisse. I». Hauptmann Joachim Püntiner meldet den Gruß des Marquis Dvgliani und ver-sichert die Gesandten des gnädigen Willens des Königs; er theilt sodann mit, daß der Marquis dem Donbi Cordova den Willen des Königs, betreffend die Erneuerung des Bündnisses, eröffnet habe. — Alan ver-bunkt durch einen Ausschuß den gnädigen Willen des Königs und antwortet, daß man ohne Instructionman glaube aber nicht, daß das Ansuchen »verde verworfeil »verde», wenn die Sache in rechter Form"u die Hand genommen »verde, bedaure jedoch, daß man die erforderliche Freundlichkeit von Seite der könig-bchen Minister eine Zeit laug habe vermisseil müssen, und daß erst neulich noch das beurlaubte hochdeutsche^riegsvolk, ohne jemand darum zu begrüßen und mit seinen Hochwehren versehen, habe passieren wollen-^'gleichen Ungelegenheiten seien ein Beweis, daß des Königs Minister den Orten nicht geneigt seien. Wennb>c angetragene Erneuerung des Bündnisses vollzogen »verde» sollte, so würden ihre Herren und Obern vor-suu- auf die Beseitigung dieser Uebelständc! und die Bezahlung ihrer ausstehenden Forderungen dringen^ (S. n. Sargans.) «S. (S. u. Vier ennetb. Vogt, ttberh.) «. Der schriftliche und mündliche Bericht"er im Wallis gewesenen Gesandten wird »lebst anderen Acten angehört und für gut gefunden, daß zu^rineidung größerer Gefahr dem gemachten Anfang Nachdruck gegeben werden solle, besonders weil die^alliser unbeständig sind und Bern auch nicht »nüssig ist. Man beschließt deßhalb einhellig, keine Partei»> dieser Angelegenheit zu verlassen, sondern, weil die Landschaft wegen der wahren alten Religion gute^rtröstung giebt, aber stark darauf dringt, daß ein anderer Bischof gewählt »verde, den Papst zu ersuchenschon vor einigen Tagen begehrte Bewilligung dazn zu ertheilen. An Wallis wird geschrieben manverdanke die gute Aufnahme der Gesandten und erwarte die Vollziehung ihres löblichen Vorsatzes. Vorber Elcction werde es nothwendig sein, die beiderseitigen Privilegien, Freiheiten und Immunitäten zu cr-"utcrn, damit Bischof und Landschaft solche künftig ohne Eintrag genießen können. In Beziehung ans" Priester, die sie eifrig begehren, »verde» Lucern und Zug, die mit gelehrteil und exemplarischen Priestern^vhl versehen sind, ersucht, unverzüglich etliche abzuordnen, ehe der gottselige Eifer erkalte. Ebenfalls könnte