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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juli 1627.

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erachtet, mit Dogliani zu reden und ihu zu fragen, wer es wohl übernehmen würde, die Orte schadlos zuhalten, wenn man dem Kricgsvolknach Reparation des Affronts" den Paß gestatten würde. LandschrciberCebcrg erhält den Auftrag, die katholischen Gesandten auf der Tagsatzung zu Baden von dieser Sache inKenntnis; zu setzen.

GemeincidIenössische Jahrrcchnuugs-TaMzung der XIII Orte.

Baden. IK27, 4. bis 2«. Juli.

Staatsarchiv Zürich. vest.XIi.lr'. sei. r?s. Staatsarchiv Luccr». So anno l«Z7. Bd. XVII. kol. ,?z.

LandcSarchiv Schw»z. LandrSarchiv Nidivalvc».

Gesandte: Zürich. Hans Rudolf Rahn, Bürgermeister! Heinrich Bräm, Seckelmeister. Bern. Antonvon Graffenried' Schultheiß; Glado Wehcrmann, Zeugherr. Lucer». Walthart Amrhhn, Schultheiß;Jost Bircher, des Raths. Uri. Kaspar RomanusTrvger, lltitter, Landammanu; Heinrich Zurensellcr, desRaths. Schwhz. Sebastian Abhberg, Landammann; Atelchivr Betschart, des Raths. Nnterwalden.Sebastian Wirtz, Alt-Landammann und Pannerherr; Hans Krumcuachcr, Landsfähnrich, von Obwalden;Kaspar Leu, Landammann, von Ridwalden. Zug. Kaspar Brandenberg, Alt-Ammann; Kaspar Blatt-mann, des Raths. Glarus. Heinrich Pfändler, Landammann; Melchior Gallati, Statthalter. Basel.Hans Rudolf Fäsch, Zeugherr und des Raths. Freiburg. Jakob Bumann, Seckelmeister; Franz vonAsfrh, des Raths. S ol oth u rn. Johann Degenscher, Seckelmeister. Schaff Hause». Hans MartinPeher, Seckelmeister; Martin Forer, Zeugherr. Appenzell. Jakob Wiser, Laudammann, von Jnner-rhoden; Johann Schliß, Landammann, von Außerrhoden.

Eidgenössische Begrüßung. ». Junker Heinrich Wallier, des Königs von Frankreich Secretarins undDolmetscher, übergiebt ein Schreiben vom Ambassador Mirou und trägt alsdann vor, der König habe demHerrn Atiron eine Reise nach Frankreich bewilligt, denselben aber seiner Gesandtschast noch nicht enthoben.Der apostolische Legat sammt Herrn Miron und den Gesandten der katholischen Orte hätten die endlicheNeconciliation zwischen dem Bischof und den Zehnden im Wallis aus allerlei Ursachen nicht zu Standebringen können^ die Erbitterung der Gemüther sei aber so weit gestillt, daß keine Gefahr zu besorge» sei,indem die Walliser sich erklärt hätten, bei dem 161» geschlossenen Bertrag verbleiben zu wollen. Die Ortemöchten gegen den König nach Inhalt des Bündnisses wohl affectioniert verbleiben und nicht gestatten, daßeinige Punkte in demselben außer Kraft kämen; in diesem Falle werde man sich befleißen, die Eidgenossen-schaft fürderhin besser znfrieden zu stellen. Den Herzog von Longucville möchte man in Bezug auf dieHerrschaft Balendis bei dem 1625 deßwcge» ergangenen Abschied schirmen und sich mit dieser Sache nichtbeladen, es wäre denn, daß beide Parteien sich gutwillig unterwerfen sollten. - Das Schreiben des HerrnAtiron wird augemessen erwidert und derselbe ersucht, bei Hof die Bezahlung der ausstehende.; Distributionen,Pensionen und extraordinären Gelder, wie auch die Ansprachen der Obersten und Hauptlcute möglichst zubefürworten. Der König selbst wird durch ein Schreiben ersucht, die gnädige.Verordnung zu erlassen,daßein gutes Contentement gemacht werde"; dergleichen Cardinal von Richelieu, Herr von Bassompierre undChateauneuf, daß sie dieses Ansuchen unterstütze» und durch ihr Ansehen gemäß ihrem mehrmaligen Aner-bieten nunmehr Alles zu gutem Erfolge leite» möchten. Herr Miron wird ersucht, dem König das schreiben