Juni 1627.
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zu besorgende Gefahr aufmerksam zu machen. Das Schreiben soll den Gesandten im Wallis abschriftlichmitgetheilt tverden mit der Ermahnung, das Land ohne Bewilligung der Obrigkeiten nicht zu verlassen unddie Unterhandlung fortzusetzen. Freiburg und Svlothurn sollen hievon auch benachrichtigt und ersuchtwerden, ihre Gesandten ebenfalls zu beharrlicher Negotiation anzuweisen. I». Um eine Uebcreinstimmungin Bezug auf das Einstellei» des Münzens zu erzielen und sich auf der Jahrrechnung darüber vergleichenzu können, nimmt man diesen Gegenstand in den Abschied. «. Es ist nach und nach der Gebrauch auf-gekommen, die von der neuen Religion nicht mehr die Neuglänbigen, sondern die Evangelischen zu nennen,während sie den alten Ehrentitel der Katholischen meistentheils verschweigen oder mit seltsamer Beifügungzu ändern suchen. Alan nimmt dich in den Abschied, damit die Obrigkeiten dieser Reuerung zu passenderZeit gedenken nnd den Landschreibcrn befehlen, künftig die dem Landfrieden gemäßen Titel zu gebrauchen«I. (S n Baden.) «. (S. u. Thurgan.) l. Der Hofmeister des Marquis Doglinni bringt dessenfreundlichen Gruß nnd'weist einschreiben desselben vor sammt einem Auszug aus einem Schreiben,welches Don di Cordova an den Marquis adressiert hat. Mau entnimmt daraus, daß der König die Er-neuerung des Bündnisses wünscht, wofür die Entrichtung zweier Pensionen und die Bezahlung andererSchulden in Aussicht gestellt wird. Lucern wird ersucht, freundlich zu danken und anzudeuten, daß man,über gebührende Mittel versichert," nicht ermangeln »verde, die Sache gehörige»» Ortes anzubringen unddarüber z». Rathe zu gehen. A. (S. Thurgau.) I.. I.» Folge einer schriftlichen Beschwerde derStipendiaten z». Mailand wird an de.» Gubernator daselbst geschrieben. 5. Schwyz stellt Lucern anHeim,zur Aufrichtung der Marchsteine einen bequemen Tag zu bezeichnen. It. Da der Streit zwischen Schwhzund Glarus evangelischer Religio»» ohne Zweifel auf der Jahrrechnung zu Baden zur Sprache kommen nndhoffentlich erledigt »verde» wird, so will man nicht ermangeln, Schwhz »vie bisher getreue.» Beistand zu leisten.
Mai. sehe auch im Abschnitte Hcrrschastsangclcgcnhciteu:
Lands, rasschlt st TIMM,, «- Art. 2LV. Neligionssache»-c. !?. Art. 185. Anstände mit dem Bischof von tZonstanz.Grasschast Bade». Art. 157. Lceales.
Die Namen der Gesandten ans dem Nidwaldncrcrcmplar.
Zu -> ') Das die Beschwerden der Landschaft gegen den Bischof enthaltende Memorial. 40 Folio-seiten'»nnfassend^ welches dem Nuntins übergeben wurde, liegt beim Zugereremplar des Abschieds.
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Jahrrechnung der die IV ennetbirgischcn Vvgteien regierenden Xll Orte zuLauis. 1KS7, 24. Juni (auf St. Johannis Bapt.).
KantoiiSarchiv Basel.
Gesandte: Zürich. Johannes Escher, Zeugherr. Bern. Rikla.ts Lombach. Lucern. LudwigSchumacher, Seckeli.teistcr. Ur». Jakob Jauch. Schwhz. Johannes Büeler. Unterwalden. Wolf-gang Stockn.an», Landan»>nann. Zug. Beat Jakob Mehcnberg. Glarus. Christian^Elbcr. Bafel.Rudolf Schlecht. Freiburg. Johannes Gottrau. Solothurn. Heinrich Grimm. Schaffhausen.
Johann Ulrich Haagenloch.