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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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März 1627.

417.

Verhandlung zwischen den Gesandten der VII katholischen Orte und den Abgesandten

der VII Zehnden der Landschaft Wallis.

Lenk und Sitten. 1027, 10. bis 23. März (28. Februar bis 13. März a.K.)

Staatsarchiv Luccr». Acten Wallt«.

Gesandte der VII katholischen Orte. Lucern. Jost Birchcr, Ritter, des Raths. Uri. Karl Emanuclvon Roll, Herr zu Neuenburg und Mammern, Pannerhcrr und des Raths. Schwhz. Kaspar Ceberg,Ritter, Statthalter. Freiburg. Johann Daniel von Montenach, Ritter, des Raths.

Rathsbotcn der Landschaft Wallis. Johannes Noten, Landshauptmann. Stadt und Zehn-den Sitten. Johannes Udcret, Stadtcastellan; Martin Kuntschen, Bürgermeister; Ambüel, Alt-Landvogt!Hildebrand Waldin, Stadtschreiber; Bartholomäns Wolf, Alt-Castellan; Hans von Mvntheh, Zehnden-hauptmann (Letzterer vom 15. März an). Zehnden Siders. Hans Fromb, Zehndenhauptmann;Hannes Birnbaum, Castellan; Aiiton Colirten, Alt-Landvogt; Johannes Venetsch. Zehnden Lenk. JohannesGrand, Meyer; Hans Gabriel Werra, Landvogt zu St. Mvriz; lltiklaus Plaschh, Alt-Castellan; Hans Whhvon Salgesch, Ateyer; vom 15. März an Peter Allet. Zehnden Naron. Johann Oberhauser, Meyer;Peter Noten, Statthalter; Johannes Venetsch, Zehndenhaupmann. Zehnden Visp. Sebastian Zuber,Alt-Landshauptmairn; Niklaus am Eich, Pannerherr, Theodor an den Matten, Alt-Castellan. ZehndenBrieg. Anton Mahcnzet, Castellan; Hieronymus Velschen, Zehndenhauptmann; Johannes Lergic»,Pannerherr; Peter Stockacher, Castellan zu Niedergestelen. Zehnden Gombs. Wilhelm uf der Eggen,Meyer; Martin Mattlis, Paiincrhcrr; Niklaus Schinner, Kriegshauptmann; Peter Biderpvst (in eineinandern Verzeichiliß: bei der Post), Zehndenhauptmann.

Die Gesandten der sieben katholischen Orte erklären den zu Leuk versammelten Nathsboten dersieben Zehnden, daß sie abgeordnet wordeil seien, um die Mißhclligkeit und Verbitterung zwischen deinBischof und der Landschaft womöglich durch ihre Vermittlung zu beseitigen und die Landschaft bei ihre"Freiheiten, Rechten lind Gerechtigkeiten zu schirmen. Darauf erklärt Junker von Mollondin, Secrctär undDolmetscher des französischen Ambassadvrs Miron in dessen Rainen, daß derselbe ans Liebe zu dem Standesie freundlich ermahnen lasse, durchgächschützige" Thaten über das Land nicht unwiederbringlichen Schade"zu bringeil, sondern die Späne durch den Köllig voll Frankreich und der Landschaft Bundesgenossen eiwscheiden zu lassen. Endlich erscheint auch Carron, Herr zu Buttiliere, Secretär des Herzogs von Sa-vohen und bietet im Namen seines Herrn ebenfalls seine Dienste zur Vermittlung des Streites an, der da-durch herbeigeführt worden ivar, daß der Bischof das Bisthum, als ob es sein eigen wäre, ohne Vorwissender Landschaft etiler frenlden Gewalt, dem Papste, übergeben hatte. Den Gesandten der katholischeil Orteund den Anlbassadoren zu Ehren begeben sich die Rathsboten nach Sitten, um daselbst die Beweg-gründe des Bischofs zu dieser Uebergabe zu vernehmen und zugleich auch die Vorschläge entgegeuMnehmen, wie die Landschaft bei ihrer Freiheit und ihren Gerechtigkeiteil verbleiben und die Einigkeit wieverhergestellt werden könnte. Nach mehrtägigen Berathungen wünscht der Landrath, der Bischof möchteseilte Klagpunkte schriftlich vorlegen und das Domcapitel angefragt werden, ob es auch Klagen vorzubringenhabe, ob es sich zur Landschaft schlagen oder mit dem Bischof gemeine Sache machen wolle. Bisch"!und Domcapitel geben nun folgende Klagepunkte ein: Da der Papst will, daß der Bischof in seiner