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Februar 1627.
Schließlich gab der König eine Erklärung in Betreff der Annullation der Tractate von Lindau, Chur und
Mailand, den 14. September 1627, welche in den Beilagen Nr. 14 enthalten ist.
Conferenz von Uri und Schwyz.
Brunnen. 1627, 18. Februar.
RathSprotokoll vo» SchwhZ vom 17. Februar 1627.
„Uff die den 18. Hornung nach Brunnen angesetzte Zusamenkhunfft beeder ortten Uri und Schwytz sindverordnet Herr Landamman Frischhertz, Landamman Johan Sebastian Abybcrg und Herr Stadthalter JohanCaspar Ceberg." — Der Abschied hat sich nicht vorgefunden.
41S.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lneern. 1627, 24. Februar.
Staatsarchiv Luccrn. Ablch, <>o anno I«S7. Bd. XVII. toi. so. Landesarchiv Nidwaldcn.
Gesandte: Lucern. Heinrich Cloos, Ritter, Schultheiß; Walthart Amrhyn, Ritter, Alt-Schultheiß!Rudolf Pfyffer, Ritter, des Raths; Jost Bircher, des Raths. Uri. (Niemand wegen des stürmischen Sees.)Schwhz. Sebastian Abyberg, Landammann; Johann Kaspar Ceberg (Ziebrig), Statthalter. Unter-walden. Wolfgang Stockmann, Ritter, Landammann, von Obwalden. Zug. Konrad Zurlanben, Ammann;(JakobBlattmann.
Diese Zusammenkunft ist wegen der Angelegenheiten im Wallis allsgeschrieben worden, n. Nachdemder Nuntius den päpstlichen Segen ertheilt und die Gesandten des geneigten Willens des Cardinals Bar-berini versichert hat, spricht er den Wunsch aus, daß der Instruction für die Gesandten nach Wallis etlichePunkte beigefügt werden, betreffend die Exemtion der so vielfältig ergangenen Decretc und Abschiede ZUGunsten der alten Religion und wider die Benachtheiligung der bischöflichen Rechte. — Man verdankt denVortrag und verspricht, der Kirche allen Beistand leisten und sie bei ihren Rechten schützen zu wollen-1». (S. u. Thurgau.) «. Die zu Solothurn abgeredete Gesandtschaft zur Beilegung der bedenklichenZwistigkeiten im Wallis soll beförderlich abgehen. Die Gesandten werden sich zuerst nach Solothurn be-geben und dasselbe einladen, jemanden der Gesandtschaft beizugeben, um den französischen Ambassador zuersuchen, persönlich mit ihnen ins Wallis zu gehen oder wenigstens die Gesandten mit einem eindringlicheuSchreiben zu unterstützen. Im Wallis sollen die Gesandten beide Theile zu billigem Vergleich ermahnenund Alles anwenden, daß der Zwiespalt beigelegt und beide Theile bei ihren Rechten erhalten werden-«I. Weil die Kriegsleute, welche letztes Jahr im Dienst des Königs von Frankreich gewesen sind, wohltractiert und zu ihrer Befriedigung beurlaubt worden sind, ersucht man Lncern, dem König in der OrteNamen dafür zu danken. «. Auf ein Schreiben der III Bünde, daß man ihnen zu Milderung ihrer Be-schwerden über den Friedenstractat bei dem König von Frankreich mit Rath und That behülflich seiumöchte, soll unvorgreiflich so geantwortet werden, daß es der Erklärung an Herrn von Chateauneuf unddem solothurnischen Abschied nicht Eintrag thue. L. Der Kaiser, Erzherzog Leopold und die vorderöster-