Juni und Juli 1626.
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'hrcr Verwaltung Rechnung zu geben oder ihre Gewahrsame und Privilegien vorzuweisen. Der Nuntiuswidersetzt sich diesem Beginnen, bestreitet den katholischen Orten die Befugniß dazu, droht mit dem Bann»nd erklärt, daß er, ehe das geschehe, „sich eher wolle schinden, ja sogar das Leben lassen wolle, und so">an ans die Trommel schlagen werde, wolle er die Glocken leinten lassen." Die Sache wird nun einst-weilen eingestellt und aä rokoronäom genommen, ob die Herren und Obern dergleichen Proccdere widerihre Gesandten gestatten wollen. 1. (S. u. Thnrgan.) ,n. (S. u. Baden.) «. In Folge eines Anzugs,wie mau sieb des Münzcns halber ferner verhalten wolle, wird für nothwendig erachtet, bei dem letztjährigenAbschied zu verbleiben, allgemein ihn Pünktlich zu halten, die Sorten, besonders das Gold, nicht höhersteigen zu lassen und den schädlichen Wechsel mit Ernst abzuschaffen und die Uebertretcr mit hoher Strafe zub°wge>/ <» Weil die Obrigkeiten um Fenster und Wappen in alle Wirths- und Privathäuser ersucht unddadurch sehr- belästigt werden, so verabschiedet man wiederum, daß man, um dergleichen Ueberdrang zub -seitigen, allein nach den alten deßwegen ergangenen Abschieden in die Raths- ,md Schützenhänser, wiew'ch auf die Gesellschaften um Fenster und Wappen anzuhalten gestatten solle. Z». u. thnrgan.) «z. DieAbgesandten der III Bünde Oberst Hans Rudolf von Schauenstein, Herr zu Hohen-Tamins und Reichenau,bitter und Gregorius Richer, Alt-Burgermcister der Stadt Chur, tragen vor, von verschiedenen Orten,"ümlich von Ron, Mailand und Venedig, seien übereinstimmende mündliche und schriftliche Berichte gekom-"w", daß zwischm den Königen von Frankreich und Spanien ein Friede geschlossen und auf solenne Weise^Weiert worden sei, welcher dein zu Madrid errichteten Vertrag und den vielfachen Versprechungen zuwiderlaufe ja sogar deu geistlichen und zeitlichen Freiheiten der Bünde zu höchstem Präjudiz und Rachtheil gereiche.Die Orte möchte., den Bünden rathen, wie sie sich in diesen, hochwichtigen Geschäft verhalten solle»; ihreHerren und Obern hätten für nothwendig erachtet, sobald der außerordentliche Ambassador angekommenWw die Artikel des Friedens genau bekannt geworden seien, eine Gesandtschaft an den König abzufertigen.Dw Orte' möchten mit und neben derselben eine Ehrengesandtschaft von Städten und Ländern abordnen.Sollte dieß ungelegen sein oder nicht rathsa», erscheinen, so möchten sie die Gesandtschaft der Bünde wenig-
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