466
Juni und Juli 1626.
»SS
Gemeineldgenössische Jahrrechmmgs-Tagsatzung der XIII Orte.
Baden. IK2«, 29. Juni bis l«. Juli.
Staatsarchiv Zürich. kest. XII. l«. toi. gzz, und Acta der katholischen Orte. kost. XI. IZ9. Staatsarchiv Bor». Allaem. cida Absch. L»»-Staatsarchiv Li,ccrn. Absch. <Ie anno 1625 und loso. Bd. XVI. kol. 1S9. Landcsarchiv Schtv»,.
Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Holzhalb, Bürgermeister; Salomon Hirzel, Statthalter. Bern. Anw»von Graffenricd, Schultheiß; Gladv Weherinann, Zeugherr und des Raths. Lucern. Walthart AmrhY»,Ritter, Schultheiß; Jakob Bircher, des Raths. Uri. Hans Kourad von Beroldingen, Ritter, Landaiinna»»!Hans Näiiiy, des Raths. Schwhz. Sebastian Abhberg, Landanunanu; Johann Nigcrt, des Raths-Unterwalden. Anton Von Zuben, Alt-Landammann; Marquard Jmfeld, Statthalter, von Obwalde»!^ohanu Lusst, Ritter, Landaininann, von Nidwalden. Zug. Hans Staub, Hans Anderinatt, beide ^ockll-meister und des Raths. Glarus. Heinrich Pfändler, Landaininann; Heinrich Hässi, Alt-Landannna»»-Basel. Hans Rudolf Fäsch; Leonhard Lützelmanii, beide des Raths. Freiburg. Niklaus von Diesbach,Schultheiß; Johann Daniel von Montenach, des Raths. Svlothurn. Johann Degcnscher, SeckelmM!Victor Hafner, Stadtschreiber. S chaffhausen. Rochus Goßwciler, Bürgermeister; Martiii Forrer, Ze»S'Herr und des Raths. Appenzell. Martin Suter, Landamniann, von Jnnerrhoden; Konrad Zcllwcg^Landammann, von Außerrhoden.
Eidgenössische Begrüßung, n. Der französische Ambassadvr, Herr Robert Mirvu, eröffnet, der Ko>»i1habe einen Vertrag mit dem König von Spanien geschlossen und ratificiert, dem zu Folge Veltlin, Cleve»,Worms und was dazu gehöre, restituiert werden solle. sS. Beilage 13.) Der König zweifle nicht, daß d>eZierte diesen Vertrag approbieren werden. Herr von Chateauneuf, der in Kurzem als außerordentlicher A>mbassador durchreisen werde, habe Befehl, sich weitläufiger vernehmen zu lassen und die Cvnditionen desTractats mitzutheilen; derselbe werde auch vorbringen, was der König für thunlich erachte, damit dieserFriede zu Gutem der Cvnföderierten könne vollzogen werden. Zum Schluß crmahnt der Ambassadvr dieOrte, ihre Pässe sicher zu stellen und anerbietet, obgleich seine Ambassade bald beendigt sein werde, sc»"guten Officicn, um die zwischen etlichen Orten noch vorhandenen Mißverständnisse und Streitigkeiten beiz»'legen. — Es wird geantwortet, man habe gern vernommen, daß die beiden Könige einen guten Fn^"geschlossen hätten; den Vortrag werde man all rskoronäum in den Abschied nehmen und dem angekündigte»außerordentlichen Ambassador nach Anhörung seines Vorbringens mit gebührendem Bescheid antworte»-Gern hätte man den Herrn Ambassadvr noch länger in diesen Landen gesehen, da seine Anwesenheitund angenehm gewesen sei und viel Gutes zu Stande gebracht habe. I». Der außerordentliche spams^Ambassadvr, Marquis Dogliani', begrüßt die Gesandten im Namen seines Königs und macht Mitchell»»!?von dem geschlossenen Frieden; zugleich versichert er die Orte der guten Intentionen des Königs und desganzen Hauses Oesterreich. Der Vortrag des Ambassadvrs wird verdankt und in den Abschied ge»o»n»e»-v. (S.u. Deutsche gemeine Vogteienübcrh.) «I. (S. u. Freie Aemter.) v. (S.u.Nheinthal.) t'. (S. u. Bade»-)A. (VII katholische Orte und Appenzell-Jnnerrhvden.). Die Gesandten von Stadt nnd Amt Zug bitten »»^Wappen und Fenster in die^neuerbaute Kirche zu Menzigen. Das Ansuchen wird in den Abschied g"w»--men. Ii. (S. u. Baden.) i. (S. u. Freie Aemter.) Ic. (V katholische Orte.) Die VIII alten Orte hatw»früher beschlossen, es sollten die Prälaten in den gemeinen Vvgteien nach Baden beschieden werden, um v»"
O