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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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April 1626.

daß die ausstehenden versprochenen Zahlungen künftig ordentlich entrichtet werden, z»'. Der Großweibelvon Solothurn theilt mit, was ihm der Papst auf das von Solothurn aus überbrachte Schreiben mündlichanvertraut hat. Auf sein Begehren, ihm solches zu Händen seiner Obrigkeit schriftlich zu übergeben, habeder Papst sich auf den Nuntius bezogen. Man erklärt sich mit der Verrichtung des Großweibels zufrieden.I». (S. u. Badcu.) i. Die Stipendiaten zu Mailand haben sich schon wiederholt wegen des so lange aus-stehenden Kammcrgeldes beklagt. Man läßt den Senat zu Mailand um Beförderung ersuchen; auch sollendie Gesandten auf künftige ennetbirgische Jahrrechnung dessen bei dem Gubernator eingedenk sein. Zc. Mi,welches über die vielfachen seine Pässe betreffenden Drohungen allerlei Informationen und Conjectnren hat,bittet um Wachsamkeit und ersucht insbesondere Wallis um schnelle Nachricht, falls es etwas Gefahr Droheu-des bemerke. Man erbietet sich insgesammt dazu. 1. Zug bittet um Fenster und Wappen in die neuerbaute Pfarrkirche zu Menzigen. Ii». (S. u. Sargans.) i». (S. u. Thurgau.) «». (S. u. Vier ennet-birgische Vogtcien überhaupt.)

Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschastsangclegenheitcn

Landgrafschast Thnrgnil. v. Art. 285. Rcligionssachen -c. Art. 135. Abzug.

Grafschaft Sargails. >»». Art. 77. Ehesachen.

Grafschaft Baden. I>. Art. 155. Locales.

Vier eimctb. Vogtcieil iilierh. ». Art. 61. Getreidebezug und Salzhandcl.

Die Nanien der Gesandten ans dem Nidwaldnereremvlar.

Zu Im Nidwaldncr, Schtvhzer mW Zuger Exemplar heißt es. daß man, um Seiner fürstliche»Gnaden große Unkosten zu ersparen, schriftlich ihm gratulieren tvollc.

Zu <k> P Der Nuntius erklärt, daß der Großweibel von Solothurn den katholischen Orten nicht voll-ständigen Bericht abgestattet habe über das, was ihm der Papst in Beziehung auf das veltlinische Geschäftund die über dasselbe zu Solothurn gepflogene Bcrathung mündlich anvertraut habe. Er eröffnet nun,daß der Papst sich beklagt habe, daß die katholischen Schweizer dem Veltlin keinen Beistand geleistet haben,da es so mächtig angegriffen worden sei; daß sie sich keine Mühe gegeben haben, daß das Deposit»'»auf ihre Seite falle, obgleich der Nuntius sich so nachdrücklich dafür Mühe gegeben habe; daß sie ihrePässe aufgeschlossen haben und noch auf den heutigen Tag aufschließen, um Äricgsvolk zu Hülfe derjenigendurchpassieren zu lassen, welche den Papst seines Depositums beraubt haben; daß die von Uri und Wallisdem Bündnis; mit Frankreich und ihren eigenen gegebenen Erklärungen entgegen gestattet haben, daß Zw<»ganze Regimenter denen zu Hülfe geführt wurden, welche jenen Raub begingen; daß sie auf dem Tage z»Solothurn von ihren frühern Resolutionen, dem Papste das Neltlinergeschäft anheimzustellcn, nicht »»^nichts mehr haben wissen wollen, sondern sogar beim Papst noch angehalten haben, das Thal den Bündncr»zuzustellen; daß sie endlich prätendiert haben in Vorschrcibung der die Religion betreffenden Artikel undSatzungenmit dem Urtheil der weltlichen Fürsten zuzutreffen", während dicß die Sache des Papstesallein sei. Er habe dem Großweibel vorgestellt, daß diejenigen Gefahr laufen in den Bann zu verfalle»,welche die Waffen wider den päpstlichen Stuhl führen. Demselben habe er überdies; aufgetragen zu de-richten, daß die von ihm angeordneten Kriegswerbungen einzig und allein den Zweck hätten, einen gute»Frieden herbeizuführen. Da die Unterhandlungen des Kardinals Spada beim König von Frankreich s»keinem Ziel geführt haben, dem Papste die schuldige Gcnugthuung durch Uebcrgabc des Depositums n»ftgeworden sei, so sei derselbe gcnöthigt, die Würde des römischen Stuhles aufrecht zu halten. Das sei derInhalt des Gespräches zwischen dem Papste und dem Großweibel gewesen. Der Papst stellt nun durch denNuntius die Forderung: 1) daß Lucern mit den übrigen katholischen Orten bestimmt erkläre, daß sie dc>»