Januar 1626.
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wie auch zur Restitution geinetter Lande zu ueigen, verhoffend, daß Ihr allerchristtichste Majestät IhrerHeiligkeit eiue Satisfaction und Contentement geben werde, darum wir sie ganz demüthig thuu bitten, wieuuch gleichfalls Ihr Heiligkeit, daß Jhro gefallen »volle, zu Gutein und Ruh der ganzen Christenheit dieBeruügung und Satisfaction, welche Ihr allerchristlichste Majestät Jhro begehren wird zu geben, ganzgnädiglich und väterlich annehmen »volle, darum »vir ihnen zu schreiben und sie zu solchen» laden undbegriffen werden. Gegeben zu Solothuru 20. Januar 1626." «. Der päpstliche Nuntius, AlexanderScappius, Bischof zu Campanien, erthcilt den apostolische»» Segen und hält hierauf einen weitläufigen Vor-lag'), in welchem derselbe, dem Gang der Verhandlungen folgend, nachweist, wie es gekommen sei, daßdie Verhandlungen mit dem Cardinal Barberini zu keinem Resultat geführt habe,». Man möchte den» PapsteGelegenheit gebe»», in neue Unterhandlungen einzutreten, »vas durch Vermittlung der katholischen Ortegeschehen könnte, namentlich dann, wenn dieselben darin übereinstimmten, daß die Veltlincr der BündnerZU entledigen seien und die katholische Religion sichergestellt werden müsse. Er »nacht den Gesandten bcmcrklich,daß alle diejenigen, welche dem Marquis de Cveuvres zu den Waffen gcrathei» oder geholfen oder welcheMit offenen Fahnen in das Veltlin gezogen seien oder noch ziehen würden, einer Beleidigung gegen de»»Papst sich schuldig macheu; er ermahnt zur Schließung der Pässe gegenüber den» Volk, das nach ItalienZiehen »volle, fordert die Orte auf, dahin zu »virkei», daß der mit den» grauen und dem Gotteshausbundder Religion und der Geistlichen wegen geschlossene Bund ins Leben trete, empfiehlt ihnen die Interessendes Bischofs voi» Chur und die Aufrechthaltung der Rechte desselben im Veltlin und ersucht, deu Herr»» voi»Bassompierre anzugehen, daß er de»» Marquis de Cveuvres davon abbringe, die Veltliner aufzufordern, sichgutwillig den Bündnern zu unterwerfen. Schließlich ermahnt er die Gesandten, das Ihrige zu thun, daßden» Papste für die Beleidigung und die Wegnahme des Veltlins Geuugthuung »verde. — Dem Nuntiuswird geantwortet, ihre,» Herren und Obern sei es herzlich leid, daß der Papst beleidigt worden sei.Sie wollten aber den Herrn von Bassompierre ersuchen, den König zu bitten, er möchte „eine Conservationund Contentement gemäß der Würde Ihrer Heiligkeit und der allerchristlichsteu Majestät um die beklagteSffeusion verschaffe»»", und sie bäte»» dci» Papst, dasselbe um des lieben Friedens der Christenheit willenanzunehmen. Wenn die katholischen Orte iusgesammt die Restitution des Veltlins, von Eleven und Wormsbegehren, so geschehe das nur unter der Bedingung, daß die katholische Religion daselbst sicher gestellt undkeine andere Religion daselbst zu ewigen Zeiten geübt werde. Die Mittel zu dieser Sicherstellung wollensie dem Papste anheimstelteu. Sie fügen endlich noch die in 5 6) aufgeführte,» Bedingungen bei. «K. WeilMau von dci» französische,» Ambassadoren vernommen, daß der König, was seiner und Jhro Heiligkeit Würdegebühre, thun »verde, so erachtet man für nothwendig, an den König und den Papst zu schreiben, sieMochten sich solche Satisfaction belieben lassen und die Suspension der Waffen bewilligen. Es soll dcßhalbauch au deu Herzog von Fcria und deu Cardinal Barberini geschrieben »verde,», v. Der Abgesandte desBischofs von Chur, Herr Domdeean Kaspar Sayn, übcrgiebl sein Credenzschreibeu und legt alsdann"neu Vortrag ein nebst lateinische»» Instrumenten. Nachdem man aus denselben ersehen hat, daß derBischof den vierten Theil des Veltlins prätendiere, wird der Decan an den Marschall voi» Bassompierregewiesen, seine Forderung daselbst anzubringen, weil der König das Veltlin in seinen Händen habe. L. DerAbgesandte der III Bünde, Gregorius Meyer, Bürgermeister zu Chur, eröffnet nach Neberreichung seinesCredenzschrcibeus, die Bünde gedächten bei dem Vertrag von Madrid zu verbleiben und hätten alle Tractate,welche demselben zuwider seien, aufgehoben. Man möchte ihnen zur Restitution von Veltlin, Cleve,» und