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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Dcccmber 1625. 44!)

verbleiben können, im Fall der Aufkündung aber ihnen der Nothdnrft nach beholfen sein. Sollte daraus^»gemach erwachsen, so wolle Glarus protestiert haben, daß es keine Schuld noch Ursache daran trage.Es wird für unpassend erachtet, daß die evangelischen Glarner diesen ihren neuen Streit wieder für beider-seits zu ernennende Sätze kommen lassen. Da wegen der Ankunft des Herrn Marschalls von Bassvmpicrreohne Zweifel eine eidgenössische Tagsatzung ausgeschrieben werden wird, so soll die Sache vor dieselbegebracht werden. Man wird alsdann nicht allein den Gesandten der katholisch genannten Orte, sondernauch zuvor im Ausschreiben den Obrigkeiten ernstlich zusprechen, daß sie die evangelischen Glarner bei deinZu Baden und Solothurn bestätigten Vertrag nach Gebühr und ihrem mehrmaligen Erbieten gemäß handhabenMöchten. Wenn die von Schwhz sich nicht bequemen sollten, so möchte ihnen dann angezeigt werden,bG man fürderhin auch Bedenken haben würde, neben ihnen zu Tageu zu sitzen, wie man denngrmcinlich die voll Glarus bei so billiger Sache nicht zu verlassen gesinnt sei. Begehrt Herr von Bassom-werre keine Zusammenkunft, so wird Zürich nach Weihnachten dieses Geschäftes wegen einen Tag ausschreibeilmud zugleich die Orte um baldigen Bescheid in Betreff des Besuchs ersuchen, jl». Der Gesandte von Baselwird in Bezug auf das besprochene Defensionswerk angefragt, ob seine Herren und Obern seit ihrer letztenErklärung nicht noch einen weiter gehenden Entschluß gefaßt hätten, besonders aber, ob sie nicht anchWinand zu fernerer Berathung der zu diesem Werk nothwendigen Maßregel» als Mitdircctor abordnen wollen.Der Gesandte läßt sich dahin vernehmen, daß seine Herreil es bei der früher gegebenen Erklärung, diebezeichnete Anzahl Volks zu stellen und zu erhalteil, nochmals bewendeil lassen; Basel habe niemand, derZu solcher Berathung hinreichend qualificiert sei. Wenn die drei Städte über die Sache ferner zu Nathetzchen und dann Basel von ihrem Beschlüsse benachrichtigen wollen, so werde es sich nach Gebühr weiter^klären. Die drei Städte halten dieseabsöndcrliche" Berathung für hochbedcnklich. Weil sie das beförder-te Zustandekommen eines so nothwendigen Werkes gerne sehen würden, so bitten sie den Gesandten vonBasel, bei seinen Herren eindringlich anzuhalteil, daß dieselben ihnen zu Gefallen und im Interesse des geinci-uen Besteil mich jemand zu jener Berathung und Direction ernennen und auf die erste stattfindende Zusammen-kunft abordnen möchten. Die Gesandten werden mich berichteil, was dieser Sache halber ferner vertraulichabgeredet worden ist, worüber die zu verordnenden Kricgsräthe zu instruieren sein werden, besonders auch,vb es nicht gut wäre, wenn jedem Ort nicht nach der Zahl des zu stellenden Volks, svndern eine bcstimmteSumme darzustrccken auferlegt würde v. Zürich bringt zur Sprache, was dem gemeinen und besondersdein evangelischen Wesen in den Bünden zum Besten mit Marschall von Bassompierrc geredet werden möchte.Auf Gefallen der Obrigkeiten wird uothwendig befunden, bei Anlaß der Tagsatzung, falls eine solche vondemselben begehrt wird, oder wenn nicht, durch eine besondere Gesandtschaft mit ihm reden zu lassen; zu-gleich wird Zürich anheimgcstellt, wenn die Zeit es möglich mache, die evangelischen Häupter in den Bündenschriftlich anzufrageil, ob sie vielleicht auch jemanden abordnen wollten. Dem Ambassador, als dem ersteilAutor des Vertrags von Madrid, soll alsdann freundlich zu Sinn gelegt werden, wie viel dem König nebendcn Orten an der Exemtion desselben, besonders was die evangelische Religion betreffe, gelegeil sein müsse; dennwenn dieselbe im Veltlin und in andern bündnerischen Landen nicht frei zugelassen und geübt werden dürfte,würde sich der König dieser Völker und Pässe nimmermehr ruhig bedienen können; übcrdieß würde dies;bei den evangelischen Orten auch mancherlei Bedenken verursachen. Ob die Katholischeil dieser Lande sichbisher gegen Frankreich besser affcctionicrt gezeigt haben oder aber gegen andere benachbarte Fürsten und

Potentaten, das lehre die Erfahrung vieler Jahre genugsam, lind daß sie es jetzt auf die Verdrängung der

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