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November und Deccmber 1625.
». Der Gubcrnator zu Mailand begehrt Musterung der Besatzung von Bellenz zu halten, da man dieBezahlung für dieselbe empfangen wolle. Dem Landammann Frischherz wird der Auftrag gegeben, »ntdem Ambassador Dogliaui zu reden und ihm die Ursachen auseinanderzusetzen, warum die Orte die begehrteMusterung nicht zulassen können. Zugleich werden auch Laudammaun Zelger und Lussi an denselben abge>ordnet, und den Hauptleuten zu Bellcnz wird geschrieben, das; sie sich mit den Mailändischen in keine Musternnlleinlassen sollen, sl». Auf die Beschwerden des obern grauen Bundes über den nicht gestatteten Ankauf vonVictualieu wird geantwortet, daß die Herren und Obern wohl geneigt wären, demselben allerlei Victualienzukommen zu lassen, wenn nicht großer Mangel bei ihnen und ihren Unterthanen stattfände, und wenn ausden Märkten zu, Zürich und Lucern jedem gestaltet wäre, so viel zu kaufen, als er nvthig habe. Wenn si^auf mailäudischem Boden Getreide erhalten könnten, so würde man ihnen das ohne Hindernis; zukomme»lassen. Dein Abt von Discntis wird gestattet, für seines Hauses Gebrauch Wein zu kaufen. <?. (S-Bellen; w.) «l. Fähnrich Pfhl hatte bei einein Nechtshandel mit Hauptmann Steiger unbescheidene Kartegegen die Obrigkeit ausgestoßen, als ob sie den Soldaten nicht zu dein Ihrigen verhelfen wolle. Es wü'rathsam erachtet, Schwyz davon in Kenntnis; zu setzen, damit es sich gegen Pfhl zu verhalten wäll-« . Der Bergamasker Kaufinann Mazvlo beklagt sich, daß die Herreil von Uri ihm mehr Zoll abgenommenhaben, als zu Badeil festgesetzt worden sei, und sagt, daß die Herren von Schwhz zu ihm in daS Rec)stehen wolleil. Die Gesandten von Schwhz mögen das ihren Herren und Obern berichten. L—Ii»Bellenz:c.)
l Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelcgenhcitcn:
Bogtci Äellcnz?c. <?. t—I». Art. 334-307.
I» ans dem Nidwaldnereremplar.
Konferenz der evangelischen Städte und Orte.
Aarau. und lt. Deeembev (36. November und 1. Deccmber a. K.).
Staatsarchiv Zürich, (lost. Xll. l-tZ. kal, 277.
Gesandte: Zürich. Salvmon Hirzel, Statthalter; Heinrich Bräm, Scckelmcister. Bern. Ebecsivon Erlach, Herr zu Spiez; Glado Weyerinaun, Zeugherr, beide des Raths. Glarus. Heinrich PfäubäV
Statthalter. Basel. Leonhard Lützelmann, des Raths. Schaffhausen. Nochlls Goßiveiler, Bürgermeister
z». Veranlassung zu dieser Zusammenkunft ist hauptsächlich der Streit zwischen Schwhz und Glarus in Bebender Bevogtigung von Uznach und Gaster. Unterschiedliche Schreibeil, die deßhalb im Namen der evangelisch^Städte und Orte und von Zürich aus besonders an Lucern und Schwhz ergangen sind, haben weiter wc) -ausgerichtet, als das; die von Schwhz diesen Span vor nochmals zu erkiesende Ehreusätze gelewö^zu lassen begehren. Der Gesandte voll Glarus erklärt, unter solchen Umständen könnten seine Herren >m)anders, als bei dem vom dreifachen Landrathe zun; andern Mal gefaßteil Einschluß verbleiben.man nämlich sie nicht bei dem Vertrag von 1623 nach seinem ganzen Inhalt schirmen, so gedenken siedesselben in allen Theilen zu entschlagen und sich wieder in den alteil Stand zu setzeil. Die evangestsih^Orte möchten dahin wirken, das; sie bei dein Vertrag, den sie anzunehmen gleichsam genöthigt worden se>^