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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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September 1625.

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Zu mehrerer Beförderung der Sache beizugeben. Weil hieraus bei denWiderwärtigen" desto »lehr Eifercutstehen könnte, so wird hierüber kein endgültiger Entschluß gefaßt, v. Der noch schwebende Streit zwischenGlarus und Schwhz wird zur Sprache gebracht. Zürich hat deßhalb den 20. August ein ernstfreundlichesSchreiben an Lucern abgehen lassen und dieses beförderliche Antwort versprochen. Für den Fall, daß dieseabschlägig ausfällt, wird für nothwendig erachtet, eine geineine Tagsatzung nach Baden auszuschreiben,mit dem Ersuchen, jedes Ort möchte seine Gesandten zu der Erklärung ermächtigen, ob man die Evangeli-schen zu Glarus bei dem jüngst zu Baden errichteten Vertrag und der Gebühr schützen wolle oder"icht. Ist solches nicht zu erhalten, oder kann man nicht abgeredctermaßeu den Abtausch mit demWerdenberg erlangen, was man als das letzte Vergleichsmittel vorschlagen möchte, so soll man alsdanndarauf hinwirken, daß die XII Orte die von Schwhz zur Beobachtung des Vertrages anhalten, oder aberdessen Gesandte nicht mehr neben den ihrigen zu Tagen sitzen lassen.

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Cvltferenz von sechs katholischen Orten.

Lucern. 1K25, 10. bis 12. September.

Staatöltt'Äio Kxccr». Absch. <>o anno 1W4 und 1025. Bd. XVI. kvl. gi.

Gesandte: Luccrn. Heinrich Cloos, Ritter, Schultheiß und Schützenvenner; Walthart Amrhhn,Ritter, Alt-Schultheiß und Stadtvenner; Moriz An der Allmend, des Raths; Rudolf Pfhfser, Ritter, desRaths, pri. Emannel Beßler, Ritter, Landammann und Panncrherr; Heinrich Zum Brunnen, Ritter,Rlt-Landammann. Schwhz. Gilg Frischherz, Landammann; Heinrich Rediug, Alt-Landammaun. Unter-waldeu. Anton Von Zuben, Landammann, von Obwalden; Johann Zelger, Landammann, von Nidwalden.Zug. Paulus Bengg, Statthalter; Christian Jteii, Seckelmeister und des Raths. Svlothurn. Johanndvn Noll, Schultheiß; Johann Dcgenscher, Seckelmeister und des Raths.

Diese Zusammenkunft ist auf Verlangen von Schwhz ausgeschrieben worden hauptsächlich wegen desbegehrten Aufbruchs ins Veltlin und wegen der Pässe, die man beiden Königen laut des Bündnisses bewilligtsmt, sowie auch um zu berathen, ob nud wie die beiden Potentaten vereinbart und das Veltlin restituiert werdenkönnten. Nach der gewohnten Begrüßung hört man zuerst den päpstlichen Nuntins an. Dieser theiltRe apostolische Benedietion des Papstes mit und erinnert an die im Juni zu Lucern und im Juli zu BadenJethanen Erklärungen, daß man ohne Bewilligung des Papstes kein Volk ins Veltlin schicken und wederaus dem eigenen Gebiet, noch aus den gemeinen Vogteicn Volk dahin ziehen lassen solle.') Hierauf gicbtber außerordentliche spanische Ambassador, Marquis Dogliani, in seinem Vortrag zu verstehen, daß manbcn ins Veltlin bestimmten Aufbruch nicht bewilligen möchte. Schließlich übergicbt Herr de Mesnil einSchreiben des Herrn Miro» und begehrt in seinem Vortrag, daß man dem deutschen Kriegsvolk den Paßverweigern, dagegen dem König durch Walleustadt, Sargans, Ragaz und selbige Gegend den Paß offenbehalten möchte, jl». Landammann Zum Brunnen, der in den Vorträgen des Nuntius und des Marquis Dog-liani wegen des vcltlinischen Aufbruchs genannt worden ist, erklärt, daß er nur gcthan, was seine Obrigkeitbewilligt habe, und daß er keine verbotenen Büttel gebraucht habe. Da aus den Vorträgen der Ambassa-bvren die Büßhelligkeit der Potentaten deutlich hervorgeht, so wird der Wunsch ausgesprochen, auf Mittelbedacht zu sein, die beiden Potentaten zu vereinigen. Schwhz stellt die Nvthwendigkeit vor, daß unter den