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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1625.

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Pfändler, Statthalter. Basel. Hans Rudolf Fäsch, des Raths. Scherfhausen. Rochus Goßwc.ler,Bürgermeister; Hans Martin Peher, Seckelmeister. Appenzell-Außerrhoden. Hans Schüß, Land-ammann. Stadt St. Gallen, vr. Sebastian Schobinger, des Raths; Johannes Spengler des Raths.

Das schon mehrmals zur Sprache gebrachte Defeusionswerk wird in Berathung gezogen. MeErklärung der bundesgenbssischen Hülfeleistung wird, wie es früher auch geschehen ist, erneuert. Die Gesandtenetlicher Orte, besonders der von Basel, sind der Ansicht, daß diese allgemeine Erklärung genüge, und daßdas Defeusionswerk zu Verhütung von Mißtranen und Gegenmaßregeln, auch um vieler anderer Rücksichtenwillen für dießmal eingestellt werden sollte. Wolle man je zu einem Defeusionswerk schreiten, so möchte manbei der im Juni 1623 zu Baden geschehenen Abrede verbleiben lassen. Die Ansichten der Gesandten vonZürich und Bern dagegen gehen dahin, daß die Berathung über eine gemeinsame Armee zu der evangelischenStädte und Orte besserem' Trost und um gegenseitig der Hülfe sicher zu sein, nunmehr beförderlichan die Hand genommen und ins Werk gesetzt werden sollte. Als Motive werden angeführt die in">'d außerhalb der Eidgenossenschaft vor sich gehenden Kriegsrüstungen und Volkswerbungen. Mit deralten Art des Krieges könne man sich nicht mehr behelfen, da die Kriege jetzt Jahre lang andauern. DieLandleute könne man unbesoldet nicht für die Länge im Feld behalten, und bald würde man au Proviantund Munition „erößt und entblößt werden." Nach erfolgtem Einbruch sei die Ausstellung eines gcme.n-fanien Schirmwerkes und Directoriuins zu spät; hiugegegeu werde durch ein genieiusames Defeusionswerkdie Einigkeit befördert, den Unterthaneu.Muth gemacht, den Widersachern Furcht eingeflößt. Den katholi-schen Orten werde durch ein solches llebereiukommen keine rechtmäßige Ursache zur Separation gegeben,weil mau sich nicht von ihnen trenne und sie auch nicht anzugreifen begehre. Daß sie sich von den Evan-gelischen getrennt, mit dem Haus Mailand sich zum Nachthcil der Religion und der Lande der Evangelischenverbündet und sich über die Erbeiuigung mit dem Hause Oesterreich „in mehrere Verständnis; eingelassenhaben" aus alle dem gehe sonnenklar hervor, wessen man sich im Falle der Roth zu ihnen zu versehenhabe, und das gehe auch aus ihren Reden hervor, die ».an ans Tagen und anderwärts hören müsse!daher habe man von ihnen keine Hülfe zu erwarten, falls man unter dem Schirm der Religion angegriffenWerden sollte- jedoch solle das Volk nicht sofort „angenommen" und die Armee aufgestellt werden, sondern°rst dann wann die äußerste Roth vorhanden sei. - Hierauf befindet die Mehrzahl der Gesandten für gutUnd ..othweudia daß zu solch allgemeinem Werk in; Fall der Roth außer den gewöhnlichen Auszügen, be. denen^ Ort es ohne Abbruch verbleiben lassen soll, noch eine Arn.ee von 8000 bis 9000 Mann von freiwilligen,g-worbeuen Soldaten aufgestellt werde, welche de», nächsten bedrohten Ort gesthnkt oder fonst zur Vor- oderNachhut gebraucht .verde., solle. Zu dieser Armee hat Zürich 2000 Mann Bern 4000, ^chasflfauseu 500,Außerrhoden 300 Mann bereits bewilligt; ferner könnten auch Genf und B.cl herbeigezogen werden ^ern'wrd auheimgestellt, die Meinung dieser Orte zu vernehmen. Jedenfalls est .»au der Hoffnung daß zedesBN an diesem löblichen Werk Theil nehmen und beförderlrch cu.en günstigen Entschluß fassen werde.Haben alle Orte oder doch die Mehrzahl derselben sich zu dem Defeusionswerk entschlossen und erklar wassw au Volk und Geld oder auf andere Weise leisten wollen, dann wird es .wthwendig ,e.n e.uen Kr.egv-uath aufzustellen, welcher berathen wird, was in Bezug auf Manuschaft, Geld, Proviant, Munition undandere »othwendige Dinge erforderlich ist. Die Gesandte., von GlarnS, Basel u»d ^ ^eu, zu mchtsweiterem instruiert, als in. Allgemeinen ihre Hülfe anzubieten, nehmen die Sache... en . Pst. - ^ - a en"'W Appeuzell-Anßerrhvden bitten wegen der geschwinden Läufe und des nahenden Kr.cgsvolw um getreues