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Januar und Februar 1625.
reservierte Fürsten zu gebrauchen. Dem Marquis Dogliani antwortet man, daß man sein Begehre»den Herren und Obern vorlegen wolle und gesinnt sei, das Bündniß jederzeit genau zu halten. ErzherzogLeopold wird von der Bewilligung des Passes in Kenntniß gesetzt, zugleich auch von dem Vorbehalte, »»^welchem dieß gescheheil ist. Dem Großhcrzog von Tvscana wird geantwortet, daß man sein Begehren Z»Händen der Herren und Obern in den Abschied genommen habe. Jedes Ort wird seinen Entschluß innerh»^zehn Tagen an Luccru schicken. Ii. In Folge eines eingelangten Berichtes, daß die katholische Religio»in den Bünden und im Engadin gar in Abgang komme, wird dein Marquis von Cocuvres nachdrucktgeschrieben, er möchte dafür Sorge tragen, daß dieselbe wieder stabiliert lind jedes Hinderniß aus de>»Wege geräumt werde, i. (S. u. Lauis.) Ic. Man hält abermals beim Papste um die Beatification dessei. Bruders Klaus au und findet es zweckdienlich, beide Majestäten um Jntercessionalschreibcn anzugelst»'1. Auf das „verweisliche" Schreiben der vier Städte findet man nicht nöthig zu antworten, sondern >»»»verschiebt die Antwort auf eine allgemeine Tagsatzung, „wo sie das Wiederuni äferen wollten". Die Ortehätten sich noch mehr über das zu beklagen, was seit einiger Zeit von jenen versucht werde. Ii». MelchiorWirtz von Obwaldeu wird wegen allsstehender Zahlungeil für Vieh, das er im Veltliu verkauft hat, e>»Fürschreibeil au den Marquis voll Coeuvres bewilligt, i». (S. u. Lauis.)
Ma» sehe auch im Abschnitte Hcn'schaftsaugclcgenhcitcn:
Laiidvogtci Lauis. i. Art. 227. Kriegswesen w. I». Art. 116. Justizsachcn.
Zu i». Der Vortrag liegt in axtonso beim Abschiede.
Zu Die Gesandten waren Schultheiß Niklaus von Dicsbach von Freiburg und der Stadtschreck'"von Solothurn, Victor Hafner. Jener berichtet dem Nathe von Frciburg, sie seien bei ihrem Einritt >Paris von Oberst Hässi Wohl empfangen und tractiert, in Kutschen in den Louvre zur Audienz bei dc>»König abgeholt worden. Derselbe habe sich aller Treue und Gutherzigkeit gegen die Eidgenossenschaft»""boten, sich aber beklagt, daß ihm der begehrte Aufbruch abgeschlagen worden sei, hoffe aber, daß ma" ck'"'denselben noch gewähren werde; ferner habe er von den sieben katholischen Orten verlangt, einem Rcgu""'^Infanterie den Durchpaß zu gestatten. In Beziehung auf die ausstehenden Pensionen erklärt der Ki5>»g-daß die Auszahlung noch nicht möglich gewesen sei, daß sie aber erfolgen werde, je nachdem er werwerde, daß man sie verdient habe. Beim Abschiede wurden die Gesandten jeder mit einer goldenen >ieund bis an 500 Sonncnkronen beschenkt. (Freiburger Nathsprotokoll vom 23. Januar 162!).)
Zu ;;'). Das schriftliche Begehren König Ludwigs, welches an Lucern gelangte, ist datierttcmber 1624. Lucern bewilligte den Durchzug unter gewissen Bedingungen. Darüber beschwerte sichin einem Schreiben vom 8. Octvbcr 1624. (Staatsarchiv Luccrn.)
sss.
Conferenz der evangelischen Städte und Orte.
Zürich. t«25, 13. und t4. Februar (3. und 4. a. K.).
StixUSarchiü Zürich. Vvst. XII. IIS. t'ai. Id7.
Gesandte: Zürich. Johann Rudolf Rahn, Bürgermeister; Hans Heinrich Hvlzhalb, Bürger»»'^"'Bern. Anton von Graffellried, Schultheiß; Glado Weyermanil, Zeugherr. Glarns. vr. He"""