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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Dccember 1624.

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Bündnern gehalten haben und sich gegen die Krone Frankreich benehmen. Hinter dem Rucken der evange-lischen Orte hätten sie Gesandte nach Frankreich, zu dein Erzherzog Leopold und nach Mailand geschickt undöffentlich verlauten lassen, daß sie mit den evangelischen Orten in keine „rechte und beständige Correspondenztreten werden so lange dieselben nicht zur alten Religion zurückkehren. Es sei auch beka.i.it, wie sie diewangelische Religion lästern, und daß ihre Geistlichen sie bereden, sie seien nicht schuldig, den evangelischenOrten länger Treue uud Glauben zu halten, als „es ihnen gelegen und kommlich sei". - Abermals erklärt'»an sich dahin zu Erhaltung der geistlichen und leiblichen Freiheiten in. Nothfall Gut und Blut zusammen-zusetzen und einander nach Inhalt der Bünde, wie die Vorfahren es auch gethan, beispriugen zu wollen.Die Bünde wird man auch den andern Eidgenossen gegenüber, so lange sie in gleicher Correspondenz zuverharren gedenken, getreulich halten. Von den Gesandten von Zürich und Bern wird über das Defensions-Merk ein besonderer Abschied verfaßt und allein denen von Bern zugeschickt. I». Glarus hält s christlichdarum an daß man es in seine». Streitet Schwhz wegen der Bevogtignng von Uznach bei seinen Gerech-tigkeiten und bei den Verträgen schirmen möchte. Es wird Glarus in aller Orte 'Rainen geantwortet esMöchte sich um des gemeinen Besten willen einstweilen derjenigen Gegenmittel und Neuerungen enthalten,welche in der Eidgenossenschaft und auch anderswo Unruhen erwecken'könnten. Falls GlaruS etwas Beschwer-liches vorfalle und es deßhalb jemand nach Zürich abordnen würde, so werde man ihn. daselbst nach Ver-mögen rathcn und auf Mittel denken, wie es mit seiner Gegenpartei verglichen werden könne, v. Baselund Schaffhausen wollen das jüngst zu Zürich besprochene Antwortschreiben'an den Erzherzog Leopold nichtUnterzeichnen weil sie mit den Bündnern nicht verbündet seien und denselben kein Volk zugeschickt hätten.Bern stellt Zürich anHeim, das Schreiben mit einiger Aenderung im Namen von Zürich, Bern und Glarusabgehen -u lassen Zürichs Gesandtschaft nimmt diesen Vorschlag all r-skor-onänm und wird seine Ansichthierüber Bern auch mittheilen. «I. Wegen des dermalen schwebenden bündnerischen Geschäftes wird einSchreiben an den König von Frankreich entworfen, welches die Anzeige enthält, daß Zürich, Bern undGlarus welche mit den III Bünden im Bündniß stehen, dem nach den Blinden ziehenden Kriegsvolk desKönigs den Paß vergünstigt und ihrerseits mehr als zwei Regimenter mitgeschickt haben. Mit Bedauern habe"Mn vernommen daß man nicht allein bei den. König, sondern auch bei Ander., verunglimpft werde, als ob'van durch dieses Mittel in der Eidgenossenschaft Uneinigkeit stiften und die katholische Religion zu unterdruckenbegehre. Der König möchte sich durch solche Vorgebungen nicht bewegen lassen von den. st. ruhmvollangefangenen Werk'die Hand abznziehen. Ueber dieses Coneept werden d.e Orte ihr Gutachten besorderl.chZürich Mttheilen. «. Die Kirchendiener zu Neustadt uud Schönau in der Ehurpsalz haben be. Zur.ch .....°me christliche Steuer und Handreichung angehalten. Dasselbe Begeh«» ch an SchaMausm'vorauf dieses denen zu Neustadt 300 Gld., der Gc.ne.ndc Schönau ^00 Gld. geschickt hat. Basel hatgleichfalls etwas nach Schönau zu geben beschlossen. Den andern Obrigkeiten nurd anhe.mgestellt, auchetwas zu thun t. Mülhausen begehrt abermals einen Zusatz. Alan besorgt, Oesterreich werde wegen deru. dm BW,dm dm Pub mchtg-s.°»m, uud S°0 °dm «°« «um. >n°ch.m zurBesetzung einer so weit entfernten Stadt nicht genügen; abgesehen davon habe Frankreich chh anerboten,s'el) der Stadt auch anzunehmen. Der Zusatz wird dicßmal noch eingestellt; man glaubt, datz es we.l demMarquis von Coeuvres wegen dieser Stadt bereits geschrieben worden ist, am Platze se., be. Anlaß eu.es""der.. Schreibens, das von Zürich aus an ihn geschickt würde, u». e.ne Antwort darnber zu bitten.L« Basel wird von Bern abermals ersucht, ihm die Kosten für den letzten Zusatz nach Mülhausen zu erstatten.