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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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October 1624.

Schultheiß und Stadtfähnrich; Gilg Fleckenstein. Seckelmeister und des Raths. Uri. Hans Jakob Tanner,Ritter, Landammann; Hans Konrad von Beroldingen, Ritter, Alt-Laudammann; Melchior Megnct, LandshauPt-mann. Schwyz. Gilg Frischherz, Landammann; Johann Sebastian Abhberg, Alt-Landauunann; ChristophSchorno, Alt-Statthalter. Unterwalden. Johann Wirtz, Landammann, von Obtvaldeu; CrispinnsZelger, Ritter, Landammann. Zug. Kaspar Brandenberg, Ammann; Christian Jten, Seckelmeister.Glarus. Heinrich Hässi, Landammann; Heinrich Pfändler, Statthalter. Basel. Jakob Burckhardt,Hans Rudolf Fäsch, beide des Raths. Freiburg. Karl von Montenach, Schultheiß; Johann Reist,Bürgermeister und des Raths. Svlothurn. Johann von Roll, Schultheiß; Ursus Schwaller, des Raths.Schaphausen. Hans Heinrich Schwartz, Bürgermeister; Jeremias Peher, des Raths. AppenzellKvnrad Schiegg, Landammaun, von Jnnerrhoden; Johann Schliß, Landammann, von Außerrhvden.

Eidgenössische Begrüßung, i». Der Abgesandte des Erzherzogs Leopold, Herr Johann Locher,beider Rechte Dvctor und vorderösterrcichischer Negimcntsrath, hält einen tveitläufigen Vortrag: Weder desKaisers noch des Kurfürsten von Bayern Ordonnanz sei es gewesen, daß die Truppe«? so weit an die Grenze"der Eidgenossenschaft rücken. Das Kriegsvolk des Generals von Tilly habe sich blvs deßhalb den eidgeuösst-schen Grenze«? so weit genähert, weil der regierende Markgraf vo«? Bade«? für seme verarmten DurlachischcnLande ihn gebeten, den Oberste«? um besserer Quartiere willen ii? die obere Markgrafschaft zu weisen. Vo"hohe«? Orte«? her seien dein Kaiser Warnungen zugekommen, daß abermals in- und außerhalb des deutschtReiches, besonders an de«? elsäßische«? Grenzen, allerlei Practikei? getrieben werden. Zum Schuß der Reichsgrenzen und zu Versicherung der österreichische«? Vvrlande sei deßhalb eine Anzahl Kriegsvolk i«? diese Gegendgekommen. Die Orte möchten darvb kein Mißtrauen fassei?, sondern erwägen, welchen Schaden die vorder-und oberösterreichische«? Lande unlängst durch die Mansfeldischen Einfälle aus Mangel a«? rechtzeitige«? Gcgewanstalten erlitten hätte«?. Von gewissen Orte«? her seien auch allerlei Nachrichten eingelangt, daß die (III) Bündesich zu einem neue«? Aufstand vorbereiten, wozu sie von Leute«? in der Eidgenossenschaft selbst angereizt undbegünstigt werden sollen. Der Erzherzog hoffe, daß man solche«? Anschlägen mit beste«?? Widerstand begegnenund berücksichtige«? »verde, wie sehr dadurch die Erbeinigung verletzt «verde, und was für Ungemach darausfolge«? könnte. V». Die beiden französischen Ambassadoren, Hannibal Franz Marquis vo«? Coeuvres undRobert Miro«?, lege«? einen schriftlichen Vortrag vor. I«? demselben heißt es, der König habe die Ratificationdes Tractats vo«? Madrid mit großer Befriedigung empfangen und dieselbe ohne Verzug nach Ron? gesclstRmit dein Befehl a«? den dortigen Gesandten, Herr«? de Bethünc, bei Ihrer Heiligkeit um die endliche Execu-tion des Tractats anzuhalten, «vorauf der Papst erklärt habe, es sei nothweudig, zuvor de«? König vonSpanien davo«? z?« benachrichtigen. Gewisse Anschläge seie«? zwar darauf gerichtet, sich der Pässe des Relblins und der Bünde zu bemächtige«?, um eine«? Weg in die Eidgenossenschaft zu haben; jedoch sei der Königentschlossen, seine Officio? für die Freiheit der Bünde so lange eintrete«? zu lasse«?, bis „die Anschläge und Rou^rungen i«? deren Stand repariert seie«?". Wie behend und sicher die Macht des Königs sei, habe sich bei denbesondern Angelegenheiten Basels gezeigt, das sich wegen des i«? der Nähe liegenden Kriegsvolkes a» die köuigR)Protection gewendet habe. Weil etliche Orte in Betreff der Bewilligung des Vvltsausbruches wenigerPosition gezeigt hätten, als den aufrichtige«? Intentionen des Königs angemessen sei, so seie«? die Ainbassadore"gezwungen, ihr Bedauern darüber auszusprechen. Diese Divergenz unter den Orten diene nur dazu, de"König in seiner Fürsorge zu bestärke«?, die Anschläge derer zu breche«?, welche durch Vermehrung diestvTrennung nichts Anderes bezwecken, als die Destructiv«? und Unterdrückung des eidgenössische«? Körpers.