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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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October 1624.

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Ritter, Alt-Landammann. Schwyz. Gilg Frischherz, Landammann; Johann Heinrich Abyberg, Alt-^andaminann. Untcrwalden. Johann Wirtz, Landainmann, von Obwalden; Kaspar Leu, Statthalter,bon Nidwalden. Zug. Kaspar Brandenberg, Ammann; sBeat Jakob) Bteyenberg.

ZT. Lncern hat für nothwendig erachtet, daß nran sich mit Rücksicht ans die von Zürich nach Baden""sgeschriebene Tagsatznng vorher bcrathe. 1) Von Solothnrn ist berichtet worden, es sei die Meinung der(franz.) Ambassadorcn, daß der von ihnen begehrte Aufbruch in die Blinde ins Werk gesetzt werden solle. — Es'Rrd gut befunden, Zürich ernstlich zu ermahnen, mit den katholischen Orten zusammen zu halten, alleindas Vaterland im Auge zu haben, lind nicht zu glauben, daß die katholischen Orte mit dem österreichischen Volka» Einverständnis) seien, da sie ja selbst dasselbe gern von den Grenzen entfernt sehen würden. Je nach^"tfinden der Obrigkeiten kann von Baden aus eine Gesandtschaft nach Zürich geschickt werden, um überdieses und Anderes mit ihm zu reden. 2) Hauptmann Keller zu Bellikou, welcher sich als Oberst in dieVünde hat bestellen lassen und ohne obrigkeitliche Bewilligung in den Freien Aemtcrn Knechte annimmt,^ davon abgemahnt werden. 3) Ob es thnnlich sei, daß man den Aufbruch zerstückle, kleine Regimenteraufstelle und an andern Orten brauchen lasse, wird dein Gutdünken der Obrigkeiteil anheimgestellt. Es wirdauch nothwendig sein, daß jedes Ort sich mit Proviant und Anderm in Bereitschaft setze. 4) Alan findet esauch nicht unpassend, im Namen der katholischen Orte eine Gesandtschaft an Erzherzog Leopold zu schicken,a>u denselben zu versichern, daß man die Erbeinigung getreulich zu halteil gesinnt sei. 5) Mit Rückstcht auf°U! allfälliges Begehreil des Durchpasses vou Seite Zürichs wird es zweckiuäßig sein, dasselbe zu crmahnen,zu sitzen und keinen Feind ins Vaterland zu locken. In Badeil wird man dieß nicht sofort eröffnen,faudern zuvor die Ansicht von Freiburg, Solothnrn nnd Appenzell anhören. 1». Die Neuglänbigcn zu^arus haben in einem ernsten Schreiben an Luccrn die Drohung ausgesprochen, den unlängst mit ihrenkatholischen Mitlandleuten geschlosseneil Vertrag wieder aufzuheben, wenn Schwyz dein Ausritt ihres Land-Vvgts nach Uznach. sich ferner widersetze. - Mail will auf der Tagsatzung zu Badeil über die Sache zuRathe gehen, glaubt aber nicht, daß sie befugt seien, den Vertrag aufzuheben, da Schwyz sich in ihrenländlichen Span nicht mische und man sollst auch den Vertrag mit den Neugläubigcu von 1564 wiederrufenkönnte. «. Falls Freiburg seineil Streit mit Bern zur Sprache bringt, soll ihm versichert werden, daß,tnenil die Tagsatznng zu Badeil nicht dazwischen gekommen wäre, die Gesandtschaft nach Zürich abgegangen^äre; »ian werde sie aber, sobald es zweckmäßig erachtet werde, von Baden aus nach Zürich und Bernabgehen lassen. «I. (S. u. Freie Aemter.)

Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschciftsaugclcgeicheitcn:

^»diiogtci Freie Aemter. «». Art. 12k. Gotteshäuser.

SSV

Gemeineidgenössische Tagscchung der XIII Orte.

Baden. 1V24, 13. bis 23. Oetober.

'Ulrich, «est. XII. 112. r»1.102. Staatsarchiv L»c-r». AM. <Io anno 1222 und 1 KS. Bd. XV. kol. 200. .«aiitvilöarchiv Basel.

Eidg. AM- 1622 und 1621.

Gesandte: Zürich. Hans Rudolf Nahn, Bürgermeister; Heinrich Brüm, Scckelmeister. Bern.Rntvn von Graffenried, Schultheiß; David Fellenberg, des Raths. Lucern. Walthart Amrhyn, Ritter,

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