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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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October 1624.

Alt-Landammann; Walthart Baldegger, Landsfähnrich; Johann Martin Epp, des Raths; Jakob Muhen",des Raths; Johann Bernhard Schund, des Raths. Schwyz. Gilg Frischherz, Landammann; SebastianAbyberg, Alt-Landan:n:ann. Unterwalden. Johannes Wirtz, Landammann; Peter Jmfeld, Alt-Land-ammann, von Obwalden; Crispinns Zelger, Ritter, Landshauptmann; Johannes Lnssi, Ritter, Alt -Land-ammann nnd Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Lkaspar Brandenberg, Aminann; sHanss Staub, Seckel-mcistcr; Christian Jten, Seckelmeister.

Diese Zusan:n:enkunft ist auf Begehren des außerordentlichen spanischen Ambassadors, MarcpnsDogliani, ausgeschrieben worden. — Dieser, durch Krankheit persönlich zu erscheinen verhindert, läßt durchseinen Dolmetscher, Johann Joachim Püntiner von llri, eine schriftliche Proposition vorlegen, welche dahwlautet, die Orte möchten wegen des Kricgsvolkes, das der König in die obere Markgrafschaft ziehen lasse,nicht Schlimmes argwöhnen und demselben ein Regiment bewilligen zu Schutz nnd Schirm des Herzogthw»"Mailand und der Grafschaft Burgund, welche beide in dem mailändischen Bändniß und der ewige"Erbeinigung begriffen seien. — Das Ansuchen, dessen man sich nicht versehen hat, wird zu Händen derObrigkeiten in den Abschied genommen und dem Ambassador bemerkt, daß man beförderlichst ihm g"le"Bescheid werde zukommen lassen. Die gutherzige Gesinnung des Königs wird ihm verdankt und die Erwartungausgesprochen, daß die ausstehenden Zahlungen beförderlich werden verabfolgt werden, ß». Lncern ist d^'Ansicht, daß mit dein französischen Aufbruch noch einige Zeit innegehalten, kein Geld ans selbigen, auchkeine Soldaten angenommen werden sollen, bis man sehe, wie der Krieg an den eidgenössischen Grenze"sich anlassen werde. Die übrigen Orte haben den Aufbruch nach Inhalt des Bündnisses bereits bewilligund bitten Lncern, sich nicht zu trennen. «. Lucern verliest ein Schreiben Freiburgs, worin dieses darwnersucht, daß man seinem Streite mit Bern zur Endschaft verhelfen möchte. Es wird für gut erachtet, dapLucern in der füns Orte Namen an Bern das Nöthige schreibe. «I. Der Bischof von Sitten steNeinem Schreiben das Ansuchen, man möchte den bereits angesetzten Bundesschwnr ins Werk setzen, n"dbeklagt sich aus allerlei Gründen über seine Mitlandleute. Man will den Bundesschwnr auf den angesehenTag begehen, den Nuntius auch dazu einladen und hernach den Bischof mit seinen Landlenten zu vereinbar»suchen. Uri soll dein Bischof antworten nnd dem Nuntius schreiben, daß er die Tractation über die geistlichenSachen bis nach Vollendung des Walliser Geschäftes verschieben möchte. «. Uri soll den: (Manne) vonDisentis in: obern Bund eii: Fürschreibcn wegen des prätendierten Erbfalls in: Namen von dessei: Vogtskindernan den Prälaten zu Engelberg geben, daß derselbe die rechtmäßige Ansprache dieses Erbfalls verabfolgen lasse"und keine Ungelegenhciten verursachen möchte, t. Der Papst und der Cardinal Bandini empfehlen die Errü)'tung eines Kollegiums in Sitten für die Väter der Societät Jesu, damit die in: Wallis eingerissene KctzerUgänzlich ausgerottet werde. — Die beiden Schreiben werden in den Abschied genommen.

»85.

Conferenz der V katholischen Orte.

Weggis. 1K24,11. October.

Staatsarchiv Lvcer». Nbsch. <iv anno tvLZ nnd iWt. Bd. XV. koi. 192.

Gesandte: Lucern. Walthart Amrhyn, Ritter, Schultheiß und Stadtfähnrich; Heinrich Cloos, NittelAlt-Schultheiß. Uri. Hans Jakob Tanncr, Ritter, Landammann; Johann Kvnrad von Bcroldingon,