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Februar und Marz 1624.
Direktorium aufzustellen und künftig darüber einen Entschluß zu fassen. «I. Die bedrängten evangelischenMitglieder in der Stadt Frankenthal bitten, daß für sie eine Steuer erhoben werden möchte. Da znbefürchten ist, daß eine solche Steuer die Ursache größerer Bedrückung von Seite der spanischen Besatzungwürde und andere bedrängte evangelische Gemeinden nachfolgen könnten, so wird das Begehren bisnächsten Zusammenkunft eingestellt; bis dahin wird jedes Ort sich entschließen, wie die Steuer am passendstenund stillesten zusammengebracht werden kann. S. Dein Verfasser des Buches „Icksa, rokormancii Mnki-oliristi", welches den vier Städten dediciert ist, sollen 100 Neichsthaler als Verehrung gegeben werden.Die drei andern Städte werden ihren vierten Thcil den Herren von Basel überschicken, welche die gesaminteVerehrung an das gehörige Ort gelangen zn lassen ersticht werden. t. Weil die Rechnung über denjüngst nach Mülhausen geschickten Zusatz noch unerörtert ist, begehrt Basel, daß die Städte ihre Rechnungenzusammentragen, damit diese Ausgabe hernach in vier gleiche Theile getheilt und, was jedes Ort daranbezahlt hat, abgezogen werde. Diese Zusammentragung der Rechnungen soll bei nächster Zusammenkunftgeschehen, damit die Sache ohne längeren Verzug erledigt werde. A. Basel berichtet, die Stadt Mülhausenhabe von dem kaiserlichen Kammergericht zn Speyer ein Mandat mW eine Citation wegen Abzahlung einerCapitalschnld erhalten. Jedes Ort wird sich über dieses Geschäft, das eben wichtig mW von großer ConscquenZist, bedenken, damit später denen von Mülhausen mit Rath an die Hand gegangen werden kann.
SIS.
Consereuz der V katholischen Orte.
Lneer,». t«S4, tt. März.
Staatsarchiv Lucer». Absch. ckv anno tWZ und löst. Bd. XV. koI.L4. LandcSarchiv Sch>v>>,Z.
Gesandte: Lncern. Walthart Amrhyn, Ritter, Schultheiß mW Stadtfühnrich; Heinrich Cloos, Ritter,Alt-Schultheiß mW Schützenfähnrich; Heinrich Fleckenstein, Ritter, des Raths; Johann Rudolf Sonnenbcrg,des Raths. Uri. Johann Jakob Tanner, Landammann; Heinrich Zum Brunnen, Alt-Landammanu-S chwyz. Johann Sebastian Abyberg, Landammann; Gilg Frischherz, Alt-Landammann. Unterwaldeu-Peter Jmfeld, Landammann, von Obwaldcn; Johann Lussi, Ritter, Landammann mW Pannerherr, vö"Nidwalden. Zug. Martin Brandenberg, Baumeister; idl. Jten; Beat Jakob Meyenberg, alle des Rath".
Diese Zusammenkunft ist wegen der abermals sich zeigenden Unordnung im Münzwesen angrMtworden, namentlich weil eine Unmasse von ganzen mW halben Batzen cnrsiert mW die groben Sorten I"zu sagen verschwunden sind. Es wird insgemein für gut erachtet, daß man sich über eine beständigennng vergleiche, damit dem Wechsel gewehrt werde. ES wird hierauf weitläufig von dem Unterschied wder Valvation mW von dessen Ursache geredet und endlich gut erachtet, das Münzen der ganzen mW halbe"Batzen ganz einzustellen oder doch ans eine geringe Zahl zn beschränken und die Goldsvrten etwas höher z"taxieren, indem man sonst dem Verwechseln in die kleine Münze nicht wohl Einhalt thun könne.beschließt deßhalb auf Gutheißen der Obrigkeiten, das Münzen der ganzen und der halben Batzen einelang einzustellen. Dem Erzherzog Leopold wird geschrieben, daß die eidgenössischenDickpfenninge, weil sie prob^haltig seien, auch im Elsaß angenommen werden möchten. I». 1) Der päpstliche Nuntius, Alexander, BißhAzn Campagnia, bringt den väterlichen Gruß und apostolischen Segen des Papstes und des Cardinals Barberü"'