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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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April 1623. 335

ausstehenden Kriegszahlungen für das Regiment Ulrich geantwortet worden ist, wird jeder Gesandte seinenHerren und Obern zu berichten wissen.

^"dvogtci Lauis.

Man sehe auch im Abschnitte Henlchaftsangelegeicheiteli:«. Art. 80. Grenzstrcitigkeiten.

S8«.

Konferenz von Lucern, Schlvyz, Zug und Solothurn.

Solothurn. t«23, ti). bis 2t. April.

Staatsarchiv Lucer». Absch. <Io anno I62Z und 1624. Bd. XV. t'ol. d.

Gesandte: Lucern. Rudolf Pfpffcr, Ritter, des Raths. Schwyz. Heinrich Rcding, Alt-Landam-und Paitnerherr. Zug. Johann Konrad Znrlanben, Alt-Ammann. Solvthnrn. Johann^rg Wagner, Schultheiß; Wernher Saler, Alt-Schultheiß; Johann von Roll, Ritter, Stadtfähnrich.

U. 1) Die Gesandteil sind von den sieben katholischen Orten an Herrn Miron abgeordnet worden, mirUn mitzutheileil, daß man entschlosseil sei, die Gesandtschaft an den König abgehen zu lasseil, und um ihn.die nöthigen Schreibeil zu ersuchen. Solothurn erklärt, daß es sich trotz allerlei ausgestreuten Reden"Bezug ans die Gesandtschaft von den übrigen katholischen Orten nicht trennen werde. 2) Die schrift-^ Antwort des Herrn Miron lautet dahin, die Orte hätten, was ihnen im Namen des Königs wegenVertrags von Madrid geschrieben worden sei, wenig beachtet. Der Aufschub der Zahlungen sei zumTheil durch die Kriege im Königreich verursacht wordeil. Die Gesandtschaft, nur ans einigeil mit^Wand verbündeten Orten bestehend, werde wenig ausrichten. Der König habe den Orten, die in dens^"^ von Madrid eingewilligt hätten, eine Voitttre Geld anstheilen lassen; der Ambassador habe auch^ die übrigen Schritte gethan. Eine schriftliche Erklärung an den König werde eher Erfolg haben,^ Aue überstürzte Abordnung. 3) Die drei Orte ersuchen hierauf den Stadtschreiber Hafirer, dein»»' ^"dvr eröffnen, daß man eine andere Antwort lind Satisfaction erwarte, widrigenfalls manfüglich zu dem König abreisen und ihm die Beschwerden vortragen werde. Solothurn läßt wegenAusdrücke in der Antwort des Ambassadors Beschwerde führen und demselben bcmerken, daß es sichübrigen Orten nicht trennen werde. 4) All Freibnrg wird geschrieben, ob es nicht ebenfalls ani» ^""dtschaft sich betheiligen oder den am Hof verweilenden Oberst Vögcli als Gesandten ernennendc»^' daß im letztern Falle eine Abschrift von dessen Instruction mittheilen möchte. 5) Für

Ü)>» g^lügende Antwort ertheile, wird vereinbart, zu dem Köllig zu reiteil und

^ " die Entschuldigung wegeil Nichteinwilligung in den Tractat von Madrid vorzubringen, dergleichen die, ^ü)werde wegeil der ausstehenden Pensionen und Distributionen'). 6) Der Stadtschreiber voll Solothurnsich^^' ^ Miron es einfach bei seiner Antwort verbleiben lasse. Die drei Orte beschließen hierauf,de» ^ demselben zu verabschieden lind dankeil Solothurn dafür, daß es sich nicht habe bereden lassen, sichübrigen Orten zu trennen. 7) Den Obrigkeiteil wird auheimgestellt, den Tag zu der Abreise fürsandten zu bestimmen. Solothurn hat Bericht erhalten, daß Doctor Paribello aus dein Veltlin

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