Januar 1622.
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Sustcn errichtet werden. Diejenigen, welche sich gegen die Ordnungen verfehlen, sind zu bestrafen.
Meister Heinrich Kung (?) von Uri ersucht die drei Orte um Schild und Fenster in sein neu erbautes Haus.
Man schc auch im Abschnitte Hcnlchaftzangclcgmhcittn:
A°l>tci Belle»; zc. Art. ist.
S14.
Confercnz von Urs, Schwyz, Unterwalden und Zug.
Brunnen. 1V21, 2li. December.
Landcsarchiv Nidwaldc».
Gesandte: Uri. Johann Konrad von Beroldingen, Ritter; Walther Baldcgger^ LandSsähnrich und^ Raths. Schwyz. Jost Schilter, Alt-Laudaunnann; Johann Sebastian Abyberg, Statthalter; MeinradSchrhber, Alt-Statthalter; Riartin Vetschart, Alt-Statthalter; Johann Gilg Anfdermaur, Seckelmeister.^"terwalden- Wolfgang Stockmann, Ritter, Statthalter; Johann Jmfcld, von Obwaldcn; CrispinusIlster, Alt-Landammann, von Nidwalden. Zug. Rl. Frey, Alt-Statthalter; 5l. Jten, Seckelmeister;sBeat Jakob) Mcycnberg, des Raths.
Diese Confercnz wurde aus Begehren des ordentlichen spanischen Ambassadors Hieronymus Casati,Anglichen geheimen Nathes, gehalten. — Herzog von Feria, Gubernator zu Mailand, stellt durch den^'"bassadvr das Begehren, es mochten die Fähnlein, welche schon eine Zeitlang in des KbnigS von Spanien^enst sich befänden, nach dem Elsaß aufbrechen, um das Vorhaben Mansfelds gegen das Haus Oesterreich^er Crbeinignug gemäß in Verbindung mit andern dorthin zu schickenden Regimentern abzuwenden. Der^nliassador fügt bei, daß diese Zahl des Volkes einstweilen genüge, daß dieß nicht als ein neuerEbrach, sondern nur als eine Dislocation zum Schutze der katholischen Religion anzusehen sei, und daß^ Orte durch die Erbeinigung verpflichtet seien zu ziehen. - Die Gesandtem beschließen einhellig, dieses^"suchen ihren Herren und Obern vorzulegen, da die Sache von so großer Wichtigkeit sei. Dein Ambassador^ aicch zu Gemüthe geführt, daß die gemeinen Landleute unwillig seien, weil man ihnen immer dieFusionen verspreche, aber nicht bezahle; daß es nothwendig sei, den Fähnlein nicht nur die Nesianzen""szubezahlcn, damit sie sich mit Kleidung u. s. w. versehen können, sondern auch noch für die künftigenZählungen Geld mitzugeben; sie stellen jedoch dem Ambassador eine willfährige Antwort von Seite ihrer^'ren und Obern in Aussicht. Den in Mailand befindlichen Gesandten wird davon Kenntniß gegeben und
Auftrag, mit dem Gnbcrnator darüber zu verhandeln.
SIS
Confercnz der evangelischen Städte nnd Orte.
Bern. 1V22, 1«. bis 13. Januar (61. December 1621 bis 6. Januar 1622 a. K.).
Staatsarchiv Zürich, »est. XII. IN. lal. III »»d XII. 140. kol. 2I>7.
Gesandte: Zürich. sHans Rudolf) Nahn, Bürgermeister; sHans Heinrich) Holzhalb, Bürgermeister;^alomvu) Hirzel, Statthalter; sHans Ulrich) Wolf, Seckelmeister; sHans Heinrich) Bräm, Seckelmeister;