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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Deccmbcr 1621.

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bedankt. Den 21. eröffnet eine Abordnung der bündnerischcn Gesandten, die schriftliche Ucbcrgabc ihrer^'»Position gehe nicht wohl an, da diese zu ihrem Nachtheil Fürsten lind Herren möchte gezeigt werden.Schern Abend habe der Gnbernator für 4060 Mann zu Fuß und 5<X> zu Pferd den Paß durch die Bünde"ach dem Elsaß begehrt. Auf ihre Entschuldigung, daß sie hiczu von den Gemeinden nicht bevollmächtigt^l>e der Gubernator versichert, daß der Dnrchpaß ohne allen Schaden für die Blinde geschehen solle,cnn sie dcil Dnrchpaß verweigerten, so könnte er zu noch größerm Unheil des Landes forciert werden; ausVersprechen in bloßen Worten könnteil sie sich nicht verlasseil, da sie durch dergleichen fürstliche Ver-zechen schon mehrmals getäuscht worden seien; die Gesandten möchten darüber ihnen Rath ertheilen.22. wird ihnen geantwortet, sie könnten ihnen in dieser schwierigen Sache keinen Rath ertheilen, da^ keinen Befehl dazu hätten, und damit man ihnen nicht Schuld gebe, wenn daraus Unglück entstehe.

stelle die Sache ihnen anHeim, da sie bisher nach eigenem Willeil gehandelt hätten. Was das Uebrigc^ffe, so >vorde man allen Fleiß anwenden. Den 23. erwidern die Gesandteil von Zürich, Uri undNamens aller Gesandteil dem vcnetianischcn Ambassadvr seinen Besuch. Bei dem Gubernatorum beförderliche Antwort angehalten und diese wegen des hl. Weihnachtfestes ans St. StephanstagUhrocheu. Die Abgesandten des obern und zwei vom Gotteshausbnnd eröffnen den 24., man sei gestern^'»ials wegen des Dnrchpasses stark in sie gedrungen; ihre Bitte, die Gemeinden avisieren zn dürfen, seirund abgeschlagen, auch ihnen nicht einmal gestattet wordeil, sich in der Herberge mit den übrigensandte» zu berathcn. Alls das Anbringen, daß der Schaden, den die Soldaten zu Eleven an HäusernWeingärten verübten, abgewendet und daß das Veltlin und andere abgenommene Lande unter leidlichen"'gmigen restituiert werden möchten, habe der Gubernator geantwortet, man solle den letzteil Punkt^ kassen, dann wolle er die andern beantworten. Als die Abgeordneten sich ilvchmals mit dem Mailgel" Vollmacht entschuldigt hätten, habe der Gubernator ihre ihnen früher übergcbcnen Instructionen ihnen"Aufgewiesen und fttrgeworfen" lind ihnen auch gedroht, man solle sich wohl hüten, daß die Bünde nicht nochTheres Ungemach treffe; die Gesandte» möchten ihnen deßhalb mit freundlichem Nath an die Hand gehen.

Vmn fragt sie, ob es noch Zeit sei, ihnen zn rathen, oder ob sie sich etwa schon zu weit eingelassen" °u. Sw verneinen dies; mithalb zweifelhaftigen" Worteil. Man antwortet den Abgeordneten, sie möchtenharten, bis man selber von dem Gubernator Antwort erhalten habe. Da inzwischen Weihnachten einfalle,iverdeum sie wohl nicht um fernere Antwort bemühen; müßten sie wider Verhoffen sich entschließen,° "lochten sie sich bestmöglich heraushelfen. Den 25. erscheinen der Hofmeister des Bischofs von Chur' andere geistliche Herren bei den katholischen Gesandten und bringen vor, der Gubernator habe den"ud»eru das Veltlin abgeschlagen, lind diese hätten sich dessen auch begeben; die Gesandten möchten sichhalb ihrer Interessen beim Gubernator annehmen. Diese antworten, sie wüßten vor der Hand nichts^ ffses, sondern nur Gerüchte, und sie selbst hätten in Beziehung auf ihre Geschäfte noch keine Autwort.^'a ten; sw würden übrigens für den Bischof das Mögliche thun. Abgesandte des ober» Blindes theilcn^kgemxcher Versammlung mit, sie hätten wider die Uebergabc des Veltlins im Namen ihrer Geineindenhcitt Meinung aber weiche von der der andern Gemeindeil ab. Die katholischen Gemeinden

Elches nicht verschuldet, weßhalb man sich ihrer bei der Unterhandlung annehmen möchte.Den 26.> lm jste Gesandten durch Herrn Kaspar della Torre wieder nach Hof abgeholt und deren Proposition"c>tv^ ^"^urtet: Nachdem die Vündner begehrt, über eine» Vergleich zu tractiercn, habe sich der Gubcr-un Namen des Königs dazu herbeigelassen unter der Bedingung, daß jener dem Gewisseil und der