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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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August 1621.

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buszulassen, also daß ihr euch an solches an der Beförderung der Sache nichts irren lassen möget, wie wirdann euch hicmit abermals bitten und ermahnen, ja dieß Geschäft auf solche unsere der Städte und gemeinerIII Bünden Versprechungen hin nunmehr zu gutem AuStrag befördern und genannten zu Madrid aufgerichtetenErtrag in Erccution richten wollet, und das um so viel mehr, weil unsere lieben Eid- und Bundesgenossenw den Bünden, wie wir vernehmen, über den so langen Verzug und daß ihnen nochmals andere neue,dem Madridischcn Tractatc widrige und dieser Landen Freiheit ganz schädliche und beschwerliche Artikelbngemuthct werden, sich nochmals je länger je mehr ungeduldig erzeigen und daher zu besorgen ist, daßhieraus leicht mehrere Ungelcgcnheitcn erfolgen mochten, sonderlich weil der Herr Ambassador Gucfsier, alswir verstehen, anjcht auch auö den Bünden verreist sein soll." (Staatsarchiv Zürich. Tr. 170. 5.) BaselIchicklc seine Zustimmung den 27. September a. K.

3) Bei dem Abschiede liegen noch folgende Aktenstücke: 1) Bericht des vencdischcn Ambassadors, Herrn^ionclli, vom 15. August 1521, um das bündnerischc Geschäft und anderes; 2) Bericht der bündncrischcnZachen, 12. Juli; 3) Kurzer und wahrhaftiger Bericht über etliche Sachen, deren gemeine III Bünde Hinter-rucks an einer Tagleistung der acht katholischen Orte zu Luccrn unverdienter Weise sind angeklagt worden;

Artikel, so zu Luccrn übergeben worden, durch welche Mittel man der Wicdergebung dcS VcltlinS ver-sichert wird.

Conferenz der IV evangelischen Städte.

Zürich. 1V2I, 2K. August (16. a. K ).

Staatsarchiv Zürich, «est. XII. t«l. l'ol, 00.

^ Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Holzhalb, Bürgermeister; Heinrich Vräm, Melchior Maag, beideSchalter; Hans Escher, Hans Ulrich Wolf, beide Seckelmeister; Konrad Grebel, Obmann; Hans Georg^bel, Solomon Hirzel, alle des Raths. Bern. Niklaus Kilchberger, Venner und des Raths. Basel.

Jselin, bei St. Martin, des Raths. Schaffhausen. Hans Konrad Peher, Statthalter,u. Zürich hat die Gesandten ersucht, von Bremgarten nach Zürich zu kommen, um in Folge der täg-^ langenden sehr bedenklichen Nachrichten zu Nathe zu gehen. Der venetianische Ambassador, Johannselh^^ Lwuelli, erscheint und übergiebt im Namen seiner Herrschaft einen schriftlichen Vortrag. In dcm-. ^ wird lebhaft bedauert, daß der Tractat von Madrid noch nicht zur Exemtion gekommen sei. Die^A'schas; Venedig habe durch Wort und That, insbesondere durch ihre Vermittlung bei dein König vonGreith dafür gearbeitet, daß die Bünde zur Ruhe kommen. Die evangelischen Städte werden ersucht,^ Aufzubieten, daß die Bünde bis zu Austrug der Unterhandlungen sich ruhig verhalteil und nicht aus^Weifluug sich von ihren ältesten Bundesgenossen abwenden und die Waffen gebrauchen oder mit Spanien^^ercu, Mündlich anerbietet der Ambassador allen guten Willeil und wahre Freundschaft und empfiehltStädten dasschlüpfrige" Bündncrgeschäft zum besten. Der Herrschaft wird ihre freundliche^i^Uug schriftlich verdankt und auch ihr dieses Geschäft nochmals angelegentlich empfohlen, b. Basel^ ^hciffhaasm wünschen, daß in..dem Entschluß, welcher den französischeil Ambassadoren schriftlich liber-al werden soll, auch gesagt werde, daß sie, obgleich sie mit den Bünden in keinem Bündnisse stehen,

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