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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
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223 August und September 1621.

dem König Vvu Frankreich und den beiden Städten Zürich und Bern zu Ehren sich den Tractat vongleichfalls belieben lassen. «. Mit Verwundern hören die Gesandten die Schreiben an, welche die Ill^Wan die vier evangelischen Städte und die acht alten Orte geschickt haben, und in welchen sie um UnterstG^durch Geld, Munition und Kriegsvolk bitten, da ihnen ein Angriff von Seite des Erzherzogs Leopold'

Engadin drohe; dergleichen vernehmen sie mit Bedauern von den Herren Montholon und Lionelli, dw

III Bünde beabsichtigen, mit Mailand einen Tractat einzugehen. Den III Bünden soll deßhalb mit Bcst'derung geschrieben werden, sich nicht allein aller Gewalttätigkeit zu enthalten, sondern auch keineschädlichen Tractate einzugehen; auf ihre Schreiben werde man ihnen später gebührendermaßen antwM'b"Der Inhalt des besagten Schreibens soll Montholon mitgetheilt und derselbe ersucht werden, den»nicht allein freundlich zuzusprechen, sondern auch sie mit Darschießung von etwas Geld zu unterstützen,dieselben nicht etwas ansangen, was hernach ihnui und Andern zum Nachtheil gereichen könnte. ^Erzherzog Leopold soll nochmals wegen der Wiedergestattnng des freien Kaufes geschrieben und ihmwerden, wie die Sperrung desselben der Erbeinigung stracks zuwiderlaufe und in der Eidgenossenschal^Früchte vertheuere. v. Zürich berichtet, das; seine Obersten und Hauptleute in den Blinden sich über ^dank, Unwillen und böse Reden, die sie täglich hören müßten, beklagen; es wünscht deßhalb den ^Gesandten in Beziehung auf die Heimberusung seines Kricgsvolkes zu vernehmen. Die Sache wird A"anheimgestellt. Einer der Gesandten ist der Ansicht, es sei nicht rathsam, das Kriegsvolk jetzt heimzur^

ZN8.

Mimzoonferenz.

Zug. M2t, 2. September (2.3. August a.K.).

SiaatSarchiv X'iiccr». »Usch. nnno lim »nd lnsü. Bd. XlV. t'ol. «8.

Gesandte: Zürich. Hans Ulrich Wolf, Seckelmeister; Hans Ulrich Stampfer, des Raths. Lmc^Jakob Sonnenbcrg, Ritter, Schultheiß lind Pannerherr. Ur i. Hans Heinrich Zum Brunnen, Landa>M>"^Alexander Beßler, des Raths. Schwhz. Gilg Frischherz, Landammann; Hans Gilg Anfdermaur, 6^^meister. Unterwaldeu. (Niemand.) Zug. Marlin Schund, Ammann; Kaspar Brandenberg,Halter; Beat Jakob Heinrich Elsener, Adam Müller, beide des Raths. Schaffhausen. (Niemand.) ^

1) Das Münzen der Neichsthaler soll gänzlich eingestellt sein. 2) Weil man der ganzen und halbenPfenninge nicht wohl 'entbehren kann, sollen dergleichen auch ferner gemünzt werden, aber in dein Sr)wie er letzten Januar zu Zug vereinbart worden ist. 3) Mit den kleinen Münzen, Batzen und Sclch^ ,sollen die Münzmeister zu des gemeinen Mannes Nothdurft fortfahren und jedes Ort den Schrot dieser ßa'Münzen so machen, daß es sich darüber verantworten kann. 4) In Betreff der schlechten ganzen >md ^Dicken soll noch vor dem Zurzacher Markt bekannt gemacht werden, daß alle, welche dem im Januarkarten Schrot nicht entsprechen, gänzlich verrufen werden. 5) Der Landvogt zu Baden soll diesi ^vrdnung vor dem Zurzacher Markt verkünden und durch die Amtleute schlechte halbe Dicken, Schrecke"^und dergleichen Geld confiscieren lassen und die Fehlbarcn bestrafen. 6) Da etliche Sächsische Reichs ^von geringem Gehalte im Umlauf sind, soll man auf dieselben ebenfalls ein wachsames Auge b"