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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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August 1621

Frankreich und Navarra, unserem allcrgnädigstcn .Herrn und Bundesgenossen, gefallen hat, sich »nst»"lieben Eid- und Bundesgenossen der III grauen Bünde in Nhäticn in ihrer um eine lange Zeit erlittene»Trübsal und von wegen ihres in vcrschicnencm Jahr ihnen entzogenen Landes Vcltlin und d-Sselbc» M»'pcration in Kraft der mit ihnen und gemeinen Eidgenossen habenden Vcrcinung und zu dieser Landen Wohl'stand tragenden guten Affectiv» allcrgnädigst anzunehmen, und Ihre Majestät dcßwcgcn den Herrn »o»Bassompicrre als einen Ertraordinari Ambassador mit Befehl in Hispanicn abgefertigt ; da dann zu Madridin Hispanicn ein Tractat dieser bündncrischcn Sachen halber auf den fünfnndzwanzigsten Tag dcS Mo»»^April dieses laufenden Jahres zwischen wohlgcmcltem Herrn von Bassompicrre und der Königl. Majestät Z»Hispanicn deputierten Ministris ist aufgerichtet und beschlossen und unter anderem auch in dcmsclbc»bedinget worden, daß die Herren Eidgenossen denselbigcn Tractat auch gutheißen und versprechen werde»,zu verschaffen, daß solcher Tractat durch die gcmcltcn ihre Eid- und Bundesgenossen, die III grauen»^in Nhäticn, auch erstattet uud gehalten werde, hat hochvcrmclte Ihre Königl. Majestät zu FrankreichNavarra durch deren Ordinari und Ertraordinari Ambassadorcn und Näthe, die Herren Miron undMontholon, gemeine Eidgenossen auf jüngst gehaltener Tagleistung zu Baden im Aargau anspreche»ersuchen lassen, daS angeregte Versprechen für ihre Eid- und Bundesgenossen der III grauen Bünde in Nhä^"zu thun. Und wann nun wir sfolgt der Name' der Stadt oder des OrteSs sammt nnsern lieben Eidgenosse»der Städte und Orte sfolgcn deren Namen) darüber mit einander consulticrt, so haben wir an dem, dar'»»wir dieses Madridischen TractatS halber durch die Königl. Majestät zu Frankreich uud Navarra wohlgc'»^Ambassadorcn ersucht worden sind, hochgcmcltcr Ihrer Königl. Majestät zu besonderen Ehren und Gefalle»und damit dieser Tractat in Effect gerichtet werden möge, an unsrcr Willfahrung unscrö ThcilSermangeln slassen) wollen; und versprechen hierauf wohlbcdachtlich in Kraft dieses Briefs unscrS Thcilöschaffen zu helfen, daß die vielgcmcltcn unsere Eid- und Bundesgenossen der III grauen Bünde inden vorangeregtcn Tractat, zu Madrid aufgerichtet, halten und demselben nachkommen. Wofern siewider unser Vcrhoffcn daS nicht thnn, sondern dawiderhandcln und daö, so sie selbS darüber zugesagtgeschworen haben, nicht halten würden, daß alsdann wir sammt andern unserer lieben Eidgenossen sie, ^bemclten unseren Eid- und Bundesgenossen der III grauen Bünde in Nhäticn, zu der Observation und Erst»^tung dieses TractatS, waS derselbe in seinem buchstäblichen Begriff ausweist, durch alle gebührlichenund Wege weisen und halten helfen wollen; doch daß dieser Tractat nicht streite wider die Bündnisse, s"das eine oder andere Ort mit gemeinen II! grauen Bünden hat, und daß sie, unsere Eid- und Bundesgenosseder III grauen Bünde, bei ihren hergebrachten Freiheiten und Rechtsamcn im Geistlichem und Weltlich^bleiben mögen. Alles getreulich, aufrichtig und ohne Gefahr. Und deß zu wahrer Urkund und Bezeug»^haben wir unserer Stadt sfolgt deren Name) Sccrct-Jusiegcl öffentlich auf diesen, gegenwärtigengedruckt und denselben auch durch unfern Stadlschrcibcr unterschreiben lassen, den fünfundzwanzigstcndcS Monat« August von der Geburt Christi, unscrs lieben Herrn, gezählt Eintausend ScchShundcrtzwanZ'6und Ein Jahre." (Staatsarchiv Zürich Tr. 176. 5. 16. Staatsarchiv Basel als Beilage zum Absehtvom 26. August.)

2) Zürich schreibt an Montholon den 15. September a. K.: »Obwohl nun wir der Stadt Basel Ecklä'rung noch bisher nicht empfangen haben, so haben wir doch länger nicht verziehen wollen, der andern beide»Städten Bern und Schasshauscn Versprechung (wie dieselben uns schon allbcrcit zukommen) samnstunseligen euch hicbci alsbald zuzuschicken und sobald unS bemcltcr Stadt Basel Versprechen erfolgt, wo^»wir euch dasselbe gleich angehend« auch übersenden, und wofern die an dieses Versprechen gehängte PrScaul'»"und Vorbehalte etwas Bedenkliches verursachen sollte, sind wir unbeschwert und, als wir achten, unsere liebe»Eidgenossen der übrigen drei Städte ebenmäßig thun werden, dasselbe um so viel nochinalcn zu ändern "»b