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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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August 1621.

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ISS

Cvnferenz der V katholischen Orte.

Lueert». 1KS1, 19. August.

LandcSnrchi» Nidwnloc».

Gesandte: Luceru. Jakob Sounenberg, Ritter, Alt-Schultheiß und Pannerherr; Walther Amrhhn,Stadtfähnrich; Heinrich Cloos, Ritter; Rudolf Pfhffer, Ritter; Heinrich Fleckenstein, Ritter, alle^ Raths. Nri. Johann Heinrich Zum Brunnen, Laiidamniann; Einannel Beßler, Ritter, Pannerhcrr;Megnet, Landshanptinann. Schwhz. Christoph Schorno, Statthalter; Joseph Grüningcr, desUntertvaldcn. Sebastian ÄLirtz, Landanunann, von Obwalden; Melchior Wilderich, Landanunann,Ridwalden. Zug. Konrad Zurlauben, Alt-Anunann; Christian Nttinger, Seckelmeister.

Konferenz ist lvegen der ausstehenden französischen Pensionen und Zahlungen zusanunenberufen^ Z». Es wird die Relation der Gesandten von Lncern über die wegen dieser Pensionen mit demiox,,^ ' Montholon gepstogeiwil Verhandlllngen angehört. Aus derselben geht hervor, daß man^ H Hoffnung ans Bezahlung haben könne, daß der König den fünf katholischen Orten nicht sehr geneigtI es ihm an dem Bunde mit ihnen wenig mehr gelegen sei: eine Folge der von Mißgünstigeilsenden Verkleinerungen. Darauf wird ein Schreiben deS Herrn Miron, die Pensionen betreffend,und der Vortrag des außerordentlichen Ambassadors von Montholon angehört. Dieser hebt diek)cn der Verzögerung der Zahlungen hervor, erklärt, daß eine Gesandtschaft in Frankreich wohl' kvürde aufgenommen werden, aber dermalen wenig ausrichten würde, widerlegt das Gerücht, der^ Bündnis; de» katholischen Orten Heransgeben. Geld sei zwar in etlichen Orten gegeben^ttd>^ ^ ^ Friedgeld gewesen. Wollten sich die Herren und Obern damit begnügen, so^ Herrn Miron dahin vermögen, sie gleich zu halten, und erbietet sich auch, die Beschwerden der^'derum an den König gelangen zu lassen. Endlich beschwert er sich, daß in den letzten Abschied»ceru Mr. Uli) das gesetzt worden sei, was er ihnen ganz vertraulich gesagt habe, so daß es in und)^b der Eidgenossenschaft bekannt und ihm in seiner Negotiation nicht wenig hinderlich geworden»nd ^ Gesandten vereinbaren sich, da man die Bemerkung macht, daß die Anlässe zu Beschwerden^ ^ unbillige Beilehmen gegen die Eidgenossenschaft zunehmen, dahin, eine Gesandtschaft von dreian den König zu senden, von welchen einen Lucern, den zweiten Frciburg und Svlothurn,Re übrigen vier katholischen Orte stellen sollen; ferner dem Herrn von Montholon vorläufig^ uh diL Beschwerdepunkte einzugeben mit dem Ersuchen, dieselben an den König gelangen zu lassen.

^ Eiide Septembers kein Bescheid, mit dem man sich zufrieden geben kann, so sollen die'''cht" abgeheii. Dieser Entschluß wird Freiburg und Svlothurn »vtificiert mit der Bitte, sich

be>i ^ ^ Ferner wird Hieronhmus Casati angezeigt, daß man, wenn bis Ende Septembers

keine Pension bezahlt werde, zwei Gesandte dahin absenden werde, v. Um dem schädlichenZg^/^el der groben Silbersorten zu begegnen, vergleicht man sich dahin, daß der Dicken nicht mehr als^llc,i ^ eüle Mark gemünzt werdeil und 11 Loth fein halteil solleil; diejenigen, welche weniger halten,^ ^el abgerufen werden, als ihnen abgeht. Alle ausländischen ganzen und halbeil Dicken und'»ich" sollen ilvchnlals verrufen werden.